Uiii... von der Reiffeisenbank bin ich etwas enttäuscht. Da bist Du verpflichtet Anteilsscheine zu kaufen und musst Dein Salärkonto ebenfalls auf dieser Bank haben. Da bist Du absolut tranzparent für die Bank, finde ich nicht so gut...
Ne das ist bei mir nicht so. Zwar musste ich einen Anteilschein kaufen, aber der ist gut verzinst.
Musste mein Lohnkonto nicht bei der Bank einrichten.
Habe bei Raiffeisen lediglich meine Hypotheken und ein Vorsorgekonto 3a.
Es ist unsere allererste, ich erwarte noch 3 weitere ... bin totaler Newbie und deshalb dankbar um jeden Tip. Müsste ich jetzt bei diesen 2.48 noch verhandeln? Oder ist das wirklich schon so gut, dass verhandeln schon fast Frechheit wäre?
Ich würde mal abwarten, wie die anderen Offerten sind - und dann allenfalls beim "Wunschkreditgeber" mit der günstigsten Offerte Druck machen. Ich denke aber, dass bei unter 2.5% die Luft langsam dünn wird.
Bei Festhypotheken kommt es immer auch auf eine allfällig geforderte Amortisation an.
Indirektes Amortisieren (Säule 3a) ist ok, weil man diese Amortisation - ähnlich wie die Schuldzinsen - an den Steuern abziehen kann. Der einbezahlte Betrag kann nach erstmalig 5 Jahren für die Tilgung der Schulden oder indirekt für den Unterhalt oder eine Investition am Objekt verwendet werden.
Ist der zu amortisierende Betrag höher als der steuerlich abzugsberechtigte Säule 3a-Betrag, oder ist eine zusätzliche, nicht Säule 3a konforme Amortisation geforderte, so sollte man sich die Angelegenheit SEHR GUT überlegen.
Grund: Eine nicht Säule 3a konforme Amortisation tut mehr weh, als der Hypozins selbst! Sie muss zusätzlich zum Schuldzins bezahlt werden, hat auf eine Reduktion des Hypozinses in der Regel eine nur marginal reduzierende Auswirkung und kann zudem steuerlich nicht abgezogen werden.
Die beste Lösung aus meiner Sicht: Festhypothek OHNE Amortisation, den maximal möglichen Säule 3a Betrag selbständig und unabhängig einzahlen und verwalten, und nach einigen Jahren sich davon indirekt z.B. eine neue Küche, ein neues Bad oder sonst etwas Lebensqualität steigerndes am Objekt gönnen oder Schulden tilgen.
Genau, wenn die Bank krepiert, wirst Du als Anteilseigner zur Rechenschaft gezogen, verlierst nicht nur das Geld, was Du auf der Bank hast, sondern musst auch noch mitblächen...
Hallo zusammen
Genau, die Nachschusspflicht beträgt maximal CHF 8'000.00. Es ist aber in der ganzen Zeit in der es Raiffeisen Schweiz schon gibt (über 100 Jahre) noch nie ein Mitglied zur Kasse gebeten worden. Sämtliche Raiffeisenbanken zahlen in einen sogenannten Solidaritätsfonds ein der bei einem Konkurs einer Raiffeisenbank zuerst zum tragen kommen würde. Und dieser ist um ein vielfaches höher als er sein müsste. Das Risiko ist also gleich null.
Häufig gewähren die Banken bessere Konditionen wenn man für den Kunden die Hauptbank ist. D.h. wenn er das Lohn- das Spar- und das 3-Säulekonto bei dieser hat.
Der Kunde erwartet, dass die Bank ihm einen Kredit für sein Eigenheim gewährt, dass sie da seine finanziellen Verhältnisse genau kennen will und muss versteht sich meiner Meinung nach von selbst.
Ich arbeite selber bei einer Raiffeisenbank. Glaubt mir, auch ich finde nicht immer alles gut was in der Finanzwelt so abgeht, aber dass eine Bank ihr Kunde kennen muss das verstehe ich schon.
Schliesslich muss auch hier der Weizen vom Spreu getrennt werden und die Bank muss ihre Risiken genau kennen. Was gibt es Schlimmeres wenn sie eine Finanzierung gewährt und dann später die Liegenschaft versteigern muss weil der Kunde nicht mehr zahlen kann. Leider gibt es wohl bei jeder Bank einige Kunden die ihren Verpflichtungen nicht regelmässig nachkommen.
Was ich einfach sagen möchte ist, dass man immer beide Seiten verstehen muss. Übrigens werden auch die eigenen Mitarbeiter genauso "unter die Lupe genommen" wie die Kunden.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen Abend.
wir sind auch mitten in den abklärungen für hypotheken
momentan bestes angebot
zkb
festhypothek 10j.
2.51%
da wir jedoch raiffeisen kunde sind, wäre uns am liebsten, wenn wir die hypothek ebenfalls da abschliessen könnten, jedoch zählt wohl unter dem strich knallhart der angebotene zins (bei Raiffeisen umgerechneter Monozins bei 2.59%). oder was sollte noch beachtet werden? (indirekte amortisation bei beiden möglich)
Obwohl wir beide seit Jahren Kunde bei der Raiffeisen sind, halten die aber auch nach mehrmaligem Nachfragen am Zins fest und kommen uns überhaupt nichts entgegen.
hmm ganz einfach, die Frage ist nun ob es du für einen besseren Zinssatz (von gerade mal 0.03 %) die Bank (welche dich vermutlich auch immer gut beraten hat; ansonsten würdest du wohl sowieso wechseln) verlassen willst?
Also 10 Jahre zu 2.43 % ist sehr gut! Übrigens gem. Comparis hat die RB auf 10jährige Festhyp. einen Zinssatz von 2.85 %; somit sind sie dir vermutlich bereits entgegengekommen.
Zudem würde ich mich mal über Spesen und Gebühren informieren, dies kann durchaus auch einige hundert wenn nicht tausend Franken machen (u.a. die Auflösung bei der Raiffeisenbank wird ziemlich sicher nicht kostenlos). Viele Leute schauen nur auf den Zinssatz, aber bemerken nicht das (vorallem Grossbanken) bei jeder kleinen Änderung einige hundert Franken Spesen draufschlagen. Naja schlussendlich musst du selbst entscheiden, aber wenn du mit der bisherigen Bank zufrieden bist würde ich persönlich wegen 0.03 % Zinsunterschied nicht wechseln.
Die Banken wollen bei den Häuslebesitzern wieder einmal Panik verbreiten, damit möglichst viele bald abschliessen bzw. erneuern. Zur Erinnerung: Dieses Jahr haben sie schon einmal verbreitet, dass es jetzt nach oben gehe und das Gegenteil ist eingetreten.
uns haben sie das bereits anfang november prophezeit. es sei normal, dass die zinsen vor weihnachten bis anfang jahr ansteigen, nachher aber wieder fallen! der grund weiss ich leider nicht meh 🙂