Vor zwei Tagen bemerkten wir, dass aus unserem Aussenstromkasten viel Wasser läuft (Neubau). Wir haben ihn geöffnet und gesehen, dass beim Elektroanschluss vom EKZ mit hohem Druck Wasser heraus strömt. Der Anschluss war mit einer Kitmasse abgedichtet, aber alles andere als dicht. Das Wasser drückte vom Anschlussrohr hoch. Als wir einen Finger in die Kitmasse drückten, spritze uns eine Fontäne entgegen.
Wie ist das geregelt? Muss das EKZ ihren Elektroanschluss nicht selber so abdichten, dass es dicht ist? Wo das Wasser in das Rohr eindringt, wissen wir nicht, weil alles unter dem Boden ist...
Wie geht man der Ursache auf den Grund, damit der Elektrokasten in Zukunft kein laufender Springbrunnen mehr ist?
Das musst Du sofort dem EKZ melden, die sind verantwortlich für ihr Leitungsnetz, bis und mit Aussenkasten. Die Suche nach dem Leck dürfte nicht einfach sein, das sollen die aber mit ihren Unternehmern selber klären. Ich würde das EKZ auch darauf hinweisen, dass Du sie im Schadenfall haftbar machst (Brand durch Kurzschluss oder so).
Das Problem hatten wir auch, nur war's bei uns die Leitung von Cablecom... Unser GU hat das mit einer Dichtungsmasse abgedichtet und jetzt ist gut.
Das Problem ist ja, dass beim Bau ein Schlauch oder Rohr vom Verteilkasten zum Anschlusskasten in den Boden eingelegt wurde. Das hat dann wohl beim zuschütten des Grabens einen Riss erlitten und dort tritt nun Wasser ein. Die Suche nach der beschädigten Stelle wäre wohl ziemlich aufwändig, da bleibt wohl nur das abdichten übrig...
Wir hatten das dann auch noch eine Stufe besser: Bei uns war der 100mm-Schlauch betroffen, in dem die Wasserzuleitung vom Verteilkasten in der UN-Garage in unser Haus verläuft. Der tiefste Punkt, an dem der Schlauch aus dem Boden tritt, ist unser Keller... Der Schlauch ist nun komplett mit Dichtungsmasse gefüllt, jetzt ist Ruhe.
Unbedingt dem EKZ melden, die werden sicher froh sein um diese Rückmeldung. Auch das Kabel im Rohr leidet unter Wasser (Wasser dringt in das Kabel ein, und kann auch dort Kurzschluss verursachen).
Weiss ja nicht wie es bei einem Kurzschluss durch Wasser brennen soll.
Hat ja auch hier niemand behauptet. Zudem kann durch die reine Feuchtigkeit sehr wohl ein Kurzschluss entstehen, welcher dann doch mit Funkenflug enden kann.
Die Zuleitungskabel sind so aufgebaut das kein Wasser ins Kabel kommt.
Ich möchte mal sehen, wie so ein Kabel nach 20 Jahren im Wasser liegen aussieht. Wie Längs und Querdicht die Kabel nach Jahren sind, soll mir mal zuerst einer zeigen.
Das musst Du sofort dem EKZ melden, die sind verantwortlich für ihr Leitungsnetz, bis und mit Aussenkasten. Die Suche nach dem Leck dürfte nicht einfach sein, das sollen die aber mit ihren Unternehmern selber klären. Ich würde das EKZ auch darauf hinweisen, dass Du sie im Schadenfall haftbar machst (Brand durch Kurzschluss oder so).
Gruss
Ralph
@ Automation
Ein Anschlusskasten ist so aufgebaut bzw. geprüft das auch bei Funkenflug nichts brennen kann.
Soweit ich weiss wechselt das EW sehr selten Hauszuleitungskabel aus. Wovon hier sicher ein Teil sicher überlängere Zeit im Wasser ist.
Wir haben nun vom EKZ erfahren, dass die ganze Konstruktion nie absolut sicher abgedichtet sei. Unser Bauleiter hat deshalb am tiefsten Punkt vom Erschliessungsrohr eine Ablaufmöglichkeit konstruiert und lässt die Kabel zum Elektrokasten nochmals vom Elektriker neu abdichten. Immerhin hatten wir das Glück, dass der tiefste Punkt vom Rohr noch nicht zugeschüttet war.