Ideen für Schattenbereich hinter dem Haus
- Susann6’311 Beiträge29. September 2015 · bearbeitetAlso, ich würde als erstes mal den Tisch wegräumen /emoticons/default_laugh.png
Erst musst du wohl mal ein bisschen ausräumen, da ist viel Efeu, Moos und drunter wahrscheinlich auch Unkraut drin. Oder willst du den Efeu erhalten?
Dass du noch genügend Licht brauchst, schliesst tatsächlich etwas Hohes aus. Ein Farn hast du ja schon, davon verträgt's sicher noch mehr. Dann würde ich Hostas dazu pflanzen, dazwischen bunte Astilben - die sind pflegeleicht und du hast etwas Buntes vor den Augen, beim Blick aus dem Küchenfenster.
Astilben (Prachtspieren) in Pink und Weiss
Wo wächst den bei dir der Efeu hin? Allenfalls könntest eine Waldrebe den Hang hinauf und auch über den Gitterzaun im Hintergrund ziehen. Insbesondere die Alpenwaldrebe (Clematis Alpina Sorten) verträgt Schatten und muss nicht geschnitten werden.
Hier eine Clematis macropetala "Markhams Pink"
Oder die Clematis Alpina "Frances Rives"
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- Bamanoro9 Beiträge29. September 2015Liebe Susann
Der Tisch kommt weg! Versprochen! Der wartet hier nur auf sein definitives Ende! /emoticons/default_icon_smile.gif
Der Efeu wächst v.a. am Hang. Dort soll er auch bleiben, denn er dient u.a. zur Befestigung der eher spärlichen Humusschicht. Darunter folgt (leider) bald einmal Sandstein. Ausräumen muss ich definitiv. Der Vorbesitzer des Hauses hat warscheinlich einmal im Kampf gegen die wuchernden Pflanzen Kies ausgebracht. Das muss - ebenso wie das "Unkraut" - weichen.
Die Idee mit den Waldreben gefällt mir sehr. Wo würdest Du diese hinpflanzen? Direkt in der Ebene beim Zaun oder könnte ich die Pflanze/n auch im Hang selbst pflanzen und nach unten ziehen? Und: Würdest Du die Arbeiten an diesem "Bitz" noch dieses Jahr ausführen oder warte ich besser noch ein paar Monate?
Liebe Grüsse
Barbara
PS: Ich wäre übrigens auch dankbar für Tipps, wie wir den Hang (geschätzte Steigung zwischen 30 und 35 Grad) noch besser befestigen könnten. Gibt es Pflanzen (neben Efeu) die sich besonders für die Hangbefestigung eigenen? Wie gesagt, der Untergrund ist sehr sandig und es müsste wohl etwas mit starken, tiefen Wurzeln sein.
- Andreas7’092 Beiträge29. September 2015******PS: Ich wäre übrigens auch dankbar für Tipps, wie wir den Hang (geschätzte Steigung zwischen 30 und 35 Grad) noch besser befestigen könnten. Gibt es Pflanzen (neben Efeu) die sich besonders für die Hangbefestigung eigenen? Wie gesagt, der Untergrund ist sehr sandig und es müsste wohl etwas mit starken, tiefen Wurzeln sein.******
Rutscht der Hang jetzt nach ?
oder ist er einigermassen stabil ?
- Bamanoro9 Beiträge29. September 2015
******PS: Ich wäre übrigens auch dankbar für Tipps, wie wir den Hang (geschätzte Steigung zwischen 30 und 35 Grad) noch besser befestigen könnten. Gibt es Pflanzen (neben Efeu) die sich besonders für die Hangbefestigung eigenen? Wie gesagt, der Untergrund ist sehr sandig und es müsste wohl etwas mit starken, tiefen Wurzeln sein.******
Bisher rutscht (zum Glück!) nichts. Es gibt einige wenige Stellen, an denen der Humus schon von Sandstein gewaschen wurde. Nicht schlimm, aber wir möchten weitere Erosion soweit wie möglich verhindern...
Rutscht der Hang jetzt nach ?
oder ist er einigermassen stabil ?
- Melissa1’284 Beiträge29. September 2015Ich bin zwar keine Freundin von den vielen 'wuchernden' Stein-Geröll-Gartenplätzen, die es seit einigen Jahren überall zu sehen gibt. Aber einen etwas grösseren Stein (muss ja nicht gerade ein Obelix-Hinkelstein sein) zwischen die Farne, Hostas, Astilben, Christrosen, ... könnte doch etwas Abwechslung ins Grün bringen (- wenn's schon kein Zwergen-Sitzplätzli gibt.)
Melissa
- Andreas7’092 Beiträge29. September 2015****Bisher rutscht (zum Glück!) nichts. Es gibt einige wenige Stellen, an denen der Humus schon von Sandstein gewaschen wurde.****
Wenn der Sandstein schon so nahe an der Oberfläche ist, gibt's auch die Möglichkeit Löcher zu bohren und armier Eisen rein um danach Bretter dahinter zu verankern oder es gibt die Möglichkeit Drahtnetze / Gitternetz aufzudübeln...
Danach rutscht nichts mehr.
Wurzeln halten das ganze zusammen was auch als ganzes rutschen kann, wenn der Fels keine spalten oder risse hat wo sich die wurzeln reinklammern können.
Ist denn der schräghang gross ?
Auf dem Bild sieht man nur ein kleiner teil....
- Bamanoro9 Beiträge29. September 2015Ein Gitternetz ist bereits eingebracht. Der Hang misst etwa 5x15m...
- Andreas7’092 Beiträge29. September 2015dann sollte es bei kleineren Auswaschungen bleiben die man mit Pflanzen beheben kann.
Da sehe ich keine Probleme.
- Susann6’311 Beiträge29. September 2015 · bearbeitet
Die Idee mit den Waldreben gefällt mir sehr. Wo würdest Du diese hinpflanzen? Direkt in der Ebene beim Zaun oder könnte ich die Pflanze/n auch im Hang selbst pflanzen und nach unten ziehen? Und: Würdest Du die Arbeiten an diesem "Bitz" noch dieses Jahr ausführen oder warte ich besser noch ein paar Monate?
Die ideale Pflanzzeit für Clematis ist jetzt, also ab August bis Oktober (wenn's dann noch nicht gefroren ist). So haben sie über den Winter genügend Zeit zum verwurzeln und brauchen die Kraft nicht fürs Wachstum über der Erde. Du kannst sie beim Pflanzen auch gut zurückschneiden, dann treibt sie im Frühjahr von unten her dichter aus.
Das bedeutet aber, dass du den "Bitz" jetzt ausräumen müsstest /emoticons/default_cool.png
Eine gesunde Alpenwaldrebe wächst rauf und runter, du kannst sie also an beiden Orten setzen. Soll sie hochwachsen, musst du sie befestigen. Zum Runterwachsen wirst du sie anfangs etwas in die richtige Richtung ziehen, tendenziell wachsen Pflanzen ja der Sonne entgegen. Ich wäre da einfach ein wenig mutig /emoticons/default_smile.png
Vielleicht kannst du den Efeu etwas zurücknehmen, dann hättest du Platz für zwei Clematis oder mehr /emoticons/default_icon_mrgreen.gif
Was die Hangsicherung angeht, hatten wir das Thema schon öfter, wir haben vor Kurzem eine ziemlich grosse Hangfläche "totalsaniert", oben mit Mauer, unten mit Gehölz gesichert. Das Gehölz hab ich nach den Kriterien 1. gute Verwurzelungen, 2. Bienen- und Schmetterlingsweide, 3. Herbstfärbung ausgewählt.
Das kleine Endstück ohne Mauer (ein Baulinienproblem) haben wir mit einer Art Bretterfaschinen gestützt. Dabei werden Holzpflöcke und Bretter eingeschlagen, dann mit Humus aufgefüllt, damit man sie nicht mehr sieht. Dann wurde auch da Gehölz gepflanzt.
So ähnlich wie hier, bei uns liegen die Bretter aber eher diagonal versetzt - wie Faschinen eben.
Das hält zwar nicht ewig, aber bis das Holz verfault ist, sollten die Gehölze verwurzelt sein.
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