Bringt alles nicht so viel wenn der Fensterrahmen selber den gleichen Aufbau hat, wie man sieht hat der Rahmen genauso 4 Kammern wie die Rahmenverbreiterung.
Da die Fugen beim Setzen der Fenster ausgeschäumt werden muss ich mal nachfragen ob sie die Rahmenverbreiterung ebenfalls geschäumt haben.
Hallo Raymond
Beim Fenster wird der Rahmenanteil im Gesamt-U-Wert berücksichtigt.
Das Glas selber hat einen U-Wert z.B. von 0,7.
Die gesamte Fensterfläche aber einen solchen von 0,9.
Die Rahmenverbreiterungen gelten nicht als Fensterfläche.
Eine Rahmenverbreiterung stellt im Beispiel von wottau ein viel grösseres Flächenverhältnis dar.
Über die Flächen ergeben sich die Transmissionsverluste.
Wärmebrücken werden nicht nur bei Minergie-P Häusern in die Berechnung miteinbezogen, sondern beim Energienachweis jedes Hauses. Meiner Meinung nach sollte jedes Haus möglichst wärmebrückenfrei sein.
Ich denke das müsste möglich sein. Die Frage ist nur mit welchem Aufwand/Kosten.
Ich ärgere mich derzeit auch über diese Rahmenaufdopplung. Insbesondere weil man dadurch keine raumhohen Fenster machen kann. Andererseits finde ich es aber auch einfach hässlich anzusehen. Wäre es nicht möglich, anstatt dieser Rahmenaufdoppelung z.B. ein kleinen Sturz aus Fermacell-Platten mit darin befindlicher Isolation zu basteln und die innenliegenden Fermacell-Platten mit der Innenwand bündig zu verputzen? Dadurch hätte man nicht nur eine dickere Isolation, sondern es würde auch weniger nach Notlösung aussehen als mit der Rahmenaufdoppelung. Als einzigen Nachteil sehe ich die geringere Stabilität bei den Windlasten, da der Fensterrahmen oben nicht wirklich befestigt wird. Alternativ könnte man aber auch den Fensterrahmen mit Aufdoppelung machen und einfach innen nochmals mit einer Schicht Fermacell und Isolation über den Fensterrahmen /emoticons/default_wink.png.