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Wo Schlafen?

14Antworten3’112Aufrufevon mortimer · 31. Juli 2006letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. mortimer158 Beiträge31. Juli 2006
    Hallo Daddys

    Schön, dass sich wieder einiges tut bei den daddys /emoticons/default_icon/wink.gif

    Im Rahmen meiner Vorbereitung auf Geburt, Baby und so lese ich momentan Schlafen und Wachen von Willam Sears

    (http://www.lalecheliga.ch/schlafen_und_wachen_neu.htm)

    Er empfiehlt den Familien im Familienbett zu schlafen, Kinder in den Schlaf zu begleiten, nach Bedarf auch in der Nacht zu Stillen, um gar nicht erst ernsthafte Schlafprobleme entstehen zu lassen.

    Anfangs dachte ich auch an ein Kinderzimmer mit Babybettchen, danach wars eine Wiege neben dem Bett, mittlerweile finde ich auch das Baby sollte zu uns ins Bett... Wie sich so Ansichten ändern!

    Jedenfalls haben wir unsere 3.5 Jährige im Moment wieder im Bett, da wir einen Schnuller Entzug machen, ihr als Ersatz aber angeboten haben bei uns Schlafen zu dürfen. Wir finden es schöner, dass Mia sich von einer Person (Mamma oder Ich) und nicht von einer Sache trösten lässt. Nun haben wir seit etwas über einem Monat ein Familienbett und wir alle schlafen gut. Zudem sind wir dazu zurückgekehrt Mia in den Schlaf zu Begleiten.

    Ich bin ja so gespannt wie's dann mit dem Baby sein wird.

    Darum nun meine Umfrage wie haltet Ihr es so mit dem Schlafen?

    Bin mal gespannt.

    Tinu

  2. imported_admin262 Beiträge31. Juli 2006
    Hm, ich würde sagen 'Nach Bedarf'. Ich finde so die ersten 1 1/2 Jahre sollte auf das Kind eingegangen werden soviel es geht. In den Schlaf begleiten und/oder im Familienbett.

    Nun, bei uns lief es so, dass wir Julien in ein eigenes Bett gelegt haben sobald er nicht mehr gestillt wurde. Doch haben wir ihn noch weiter bis in den Schlaf begleitet. Das war dann aber immer eine stundenlange Prozedur (zwischen einer und zwei Stunden) und wenn er danach denoch bemerkt hat, dass wir das Zimmer verlassen gabs ein Geschrei... Das haben wir bis etwa 1 1/2 Jahre trotzdem so weitergezogen.

    Dann haben wir damit begonnen, das Zimmer nach dem 'Gutenachritual' zu verlassen. Wenn er geschrien hat sind wir im 5 Minuten-Rhythmus wieder ins Zimmer und haben ihm erklärt, dass wir in der Nähe sind, nochmals gute Nacht gewünscht und das Zimmer wieder verlassen.

    Nach 3 Tagen ging das Alleine-Einschlafen dann einwandfrei...

  3. Winnetou261 Beiträge31. Juli 2006
    Wir liessen es vom ersten Tag an im eigenen Bett und Zimmer schlafen und hatten bisher keine Probleme damit.

  4. roro552 Beiträge1. August 2006
    Grundsätzlich wollen wir das Baby im Stubenwagen in dem eigenen Zimmer schlafen lassen. Ev. wird es aber die ersten Wochen in unserem Zimmer, jedoch auch im Stubenwagen, schlafen.

    Dass das Baby in unserem Bett schläft kann ich mir nicht vorstellen, da habe ich doch zuviel Angst dass ich es mit meinen 86 Kg "zerquetschen" würde.

  5. mortimer158 Beiträge1. August 2006
    Hoi Blade

    Die Angst mit dem Verdrücken ist verständlich. Da würde ein Arrangement helfen dass, das Baby neben der Mutter liegt und du dahinter...

    Für uns ist als einer der Hauptgründe für das Familienbett das einfachere Stillen. Mütter merken oft gar nicht wenn das Kind stillt oder wachen zumindest nur halb auf, was bedeutend erholsamer ist als wirklich aufstehen und Stillen gehen, weil da werden sie bestimmt wach.

    Was ich auch schön finde ist, dass es uns Vätern so ermöglicht etwas mehr Kontakt zum Kind zu haben. Und noch was schönes, mit dem Anblick des Kindes aufwachen und von einem strahlenden Baby am Morgen geweckt zu werden ist so was von Erbauend!

    Wie ist es bei euch am Morgen Winnetou, wie erwacht eure Kleine?

    E schöne erschte Ougschte!

    Tinu

  6. luccio300 Beiträge4. August 2006
    salü zäma

    unser sohn ist seit der geburt bei uns im zimmer, jedoch im eigenem stubenwagen. dies haben wir so entschieden, weil wir das kind in der ersten zeit nicht alleine im zimmer lassen wollten und weil es vorteilhafter ist wenn er erwacht. nun haben wir jedoch entschieden es ab diesem wochenende im eigenem zimmer zu versuchen.

  7. dad0645 Beiträge4. August 2006
    wir haben uns noch nicht allzu viele gedanken darüber gemacht.

    ich denke wir verschen es in einem eigenen kinderzimmer.

    kann aber gut sein, dass aus bequemlichkeit das ändern wird. ist für die frau auch nicht so lustig, wenn sie immer aufstehen und ins andere zimmer wandeln muss um zu stillen.

    tendenz aber eher separates zimmer, damit es keine probleme gibt wenn es nach längerer zeit im elternzimmer oder sogar bett auf einmal alleine ist.

    aber kann natürlich alles anders kommen wenns denn mal da ist... /emoticons/default_laugh.png

  8. nilajerun4 Beiträge13. November 2006
    hallo zusammen

    wir haben seit bald zwei monaten zwillinge und habe und über dieses thema einiges überlegt. die beiden schlafen je in einer babyhängematte bei uns im schlafzimmer. wenn eines der beiden anfängt lärm zu machen können wir die hängematte abhängen und im wohnzimmer erneut aufhängen. da werden nicht alle wach und die nötigen utensilien wie schoppen, kirschschteinkissen, etc...sind in reichweite.

    ich finde es wichtig, dass die kinder in ihrem bettchen einschlafen und auch wieder dort aufwachen. also mich würde es total verwirren irgendwo in den armen einzuschlafen und im bett aufzuwachen. in den hängematten kann man sie grad gut wiegeln und sie haben immer die gleiche nahe umgebung ob jetzt im schlafzimmer oder im wohnzimmer.

    bald schlafen sie schon durch /emoticons/default_icon/smile.gif

    gruss

    büsche

  9. pitscher285 Beiträge15. November 2006
    Also wir hatten beim ersten den Stubenwagen im Zimmer. War aber für meine Frau eher umständlich, die Kleine jedesmal rauszunehmen und wieder reinzulegen.

    Beim zweiten habe ich dann selber einen Babybalkon gebastelt, und das ging sehr gut. Wir werden dies auch bei unserem dritten Kind wieder so machen.

    Ich finde es auch ziemlich wichtig, dass das Kind da aufwacht, wo es einschläft, weil sonst ist die Angst zu gross. Das geht dann so weit, dass das Kind nicht mehr einschlafen will, weil es eben genau Angst vor dem Aufwachen hat.

    Das Familienbett war bei uns nie ein Thema. Einerseits ist die Angst vor dem erdrücken einfach zu gross, andererseits wegen mir, weil mir der Schlaf halt doch ziemlich wichtig ist, und ich ja nicht stillen kann, wenn das Kind wegen Hunger aufwacht. Sollte der Grund des Aufwachens nicht der Hunger sein, kann mich meine Frau immer noch wecken, und dann laufe ich auch mit dem Kind in der ganzen Wohnung hin und her.

    Wies dann ans eigene Bett gewöhnen ging, haben wirs wie Red gemacht. Ein regelmässiges Gute-Nacht Ritual, das wir möglichst immer genau einhalten, und dann einfach aus dem Zimmer gehen. Danach, soferns Geschrei gibt, alle 5 Minuten ins Zimmer, um dem Kind zu zeigen, dass es nicht allein ist. Aber dann sofort wieder raus. Hat bei uns auch prima funktioniert.

    Gruss

    Youngster

  10. mortimer158 Beiträge15. November 2006
    Hier mal die letzten Entwicklungen aus unseren Schlafzimmern:

    Nachdem unsere Grosse des Nächtens erwachte und unbedingt etwas wollte (Strumpfhosen anziehen, Lachschuhe anziehen, zum Grammi gehen, etc) und das nichterfüllen dieser Wünsche lautstarken Protest auslöste habe ich sie kurzerhand ausquartiert. Mit dem Ergebnis dass sie jede Nacht beim erwachte und wieder zu uns kommen wollte. Einmal schlief ich sogar bei Ihr im Zimmer nur damit wieder Ruhe einkehrt. Ich schwor mir dass ich sie nie mehr im Familienbett schlafen lasse!

    Als dann das Baby kam und wir alle wieder zusammen zuhause waren dachten wir zudem die Grosse würde erwachen und terror machen beim nächtlichen Stillen und waren eigentlich der Meinung sie solle in Ihrem Zimmer bleiben. Doch der Nächtliche Terror wurde grösser und wir hatten lautstarke Diskussionen und konnten während Stunden kein Auge zutun! In der ersten Nacht boten wir Ihr an auf dem Bettsofa neben dem Ehebett zu schlafen, als sie in der Nacht zu uns kam, doch auch das war nichts. Sie ging nochmals zu den Grosseltern in die Ferien doch als sie zurückkam war die Situation nicht besser. Wir versuchten es noch mal in Ihrem Zimmer doch in der Nacht gabs Geschrei. Also am Morgen hingesessen und Schlafsituation überprüft und gemeinsam eine Lösung gesucht. Nun haben wir das Bettsofa grösser gemacht und direkt ans Ehebettgestellt und unsere Grosse darf nun da Schlafen. So schlafen wir alle gemeinsam im Familienbett und wachen am Morgen gut erholt auf. Die Grosse schläft wieder durch! So sind auch die Tage wieder harmonischer!

    Mal sehen wie es sich weiterentwickelt.

    Die Angst das Baby im Familienbett zu erdrücken habe ich nicht. Mittlerweile hat Alani schon einige Male auf meinem Bauch geschlafen (das half zum Beruhigen/Einschlafen und ich bin dabei auch Eingeschlafen) und wir sind Stunden später wieder erwacht immer noch in der gleichen Position. Ich, der normalerweise nur auf der Seite schlafen kann und ein Fägnäscht bin...

    Fazit, meistens kommt es anders als man denkt!

  11. mortimer158 Beiträge15. November 2006
    ich finde es wichtig, dass die kinder in ihrem bettchen einschlafen und auch wieder dort aufwachen. also mich würde es total verwirren irgendwo in den armen einzuschlafen und im bett aufzuwachen.
    Tönt ganz so nach der Theorie, dass Kinder wenn sie Erwachen und die Umgebung nicht mehr gleich ist wie beim Einschlafen erschrecken und darum nicht wieder Einschlafen können.

    Also ich finde das ist nicht so: Wenn ich unsere Grosse ins Bett brachte und bei Ihr geblieben bin bis sie eingeschlafen war (als sie in Ihrem eigenen Zimmer schlief) hat sie in der Nacht beim aufwachen nach Mammi geschriehen und nicht nach mir...

    Wenn sie im Autositz eingeschlafen war und wir sie dann zu ins Bett gelegt hatten und sie in der Nacht aufwachte, war das kein Problem denn Mamma war ja da.

    bald schlafen sie schon durch /emoticons/default_icon/smile.gif
    Hoffe ich für dich! Statistisch gesehen schlafen die meisten mit 6-8 Monaten durch, wobei Durschlafen als eine durchgehende Schlafperiode von 6 Stunden angeschaut wird. Also z.B. 24.00 bis 06.00 Uhr!

  12. nilajerun4 Beiträge16. November 2006
    na ja sechs stunden am stück verstehe ich auch als durchschlafen und wäre ein wirklich gewünschter luxus /emoticons/default_icon/smile.gif

    das mit dem einschlafen und aufwachen im gleichen bett: ich habe beide varianten mit den ersten beiden Töchtern (8 + 10) versucht. Die achtjährige haben wir oft bei uns einschlafen lassen. Sie hat noch heute Mühe mit dem Einschlafen. Die war schon von Anfang an in ihrem Bettchen. Kein Problem.

    Jetzt bei den Zwillingen haben wir uns auch für das bewährte Schlaf-Konzept entschieden. - Ergebniss: das Mädchen schläft schon brav 6 Stunden und trinkt dann ein paar schlucke Tee, dann wird nochmals zwei Stunden geschlafen und dann ausgiebig gefrühstückt.

    Der Bub...ja der hat noch etwas Mühe mit dem Bauch und braucht in der Nacht Bettfläschchen.

    ...und jaaa wir sind alle müüüüüüüdeee /emoticons/default_icon/smile.gif

  13. nilajerun4 Beiträge16. November 2006
    da hab ich was rausgeschnitten:

    die ältere Tochter war von anfang an in ihrem bettchen und hat nach drei monaten durchgeschlafen. auch hier sprechen wir von sechs stunden am stück. und auch heute hat sie keine schlafprobleme..

  14. pitscher285 Beiträge16. November 2006
    6 Stunden am Stück bei einem Neugeborenen empfinde ich auch schon als durchschlafen...

    Gruss

    Youngster

  15. phi23 Beiträge7. Juni 2008
    Also, ich habe nun auch ca. 2.5 Monate Erfahrung:

    Seit unsere kleine zu Hause ist, hat sie mich ungefähr 3 mal nachts wach gemacht! (Ich habe offenbar einen sehr gesunden Schlaf, ist wirklich nicht Absicht oder taub-Stellen!)

    Sie geht meist so zwischen 22-23 Uhr ins Bett und laut Aussagen von meiner Freundin will sie meist so gegen 3-4 noch was essen. Dazu kommt sie dann ins Doppelbett und meist schlafen die beiden dann dabei ein, sodass wir praktisch immer zu dritt morgens aufwachen.

    Das Kinderbett steht bei uns im Schlafzimmer (Alternativen, die keine sind, wären Stube, Bad, Küche /emoticons/default_icon/wink.gif da 2.5 Zimmer-Wohnung - aber immerhin 66 qm, das empfinden wir eigentlich als ausreichend... - sonst müsste nur mehr geputzt werden /emoticons/default_laugh.png).