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Wieso werden die Verbraucher Sternförmig verkabelt? (KNX)

29Antworten10’014Aufrufevon vakuum · 25. März 2013letzter Beitrag vor 14 Jahren
  1. vakuum358 Beiträge25. März 2013
    Hallo Zusammen

    Ich lese nun auch schon seit einiger Zeit mit und bin am planen meines EFH.

    Da ich technisch sehr interessiert bin muss natürlich auch eine Hausautomatisierung verbaut werden.

    Ich lese hier immer wieder dass die Verbraucher möglichst alle Sternförmig mit vielen Rohren zu den Aktoren in den Verteilkasten im Keller geführt werden sollen.

    Den Sinn der Bus-Systeme (vor allem in der Industrie) liegt eigentlich darin den Verdrahtungsaufwand zu reduzieren und möglichst Geräte abzuschleifen.

    Gibt es keine z.B. Dreifach Steckdosen mit KNX Anschluss? Und Rollladenmotoren mit KNX Anschluss usw?

    Wäre nicht genau das der Sinn der Sache? Dann könnte man das Strom- und das Bus-Kabel zusammen von Dose zu Dose führen und hätte eine massiv einfachere Verrohrung.

    Übersehe ich da etwas?

  2. Hennessy854 Beiträge26. März 2013
    Der ursprüngliche Ansatz war genauso, wie von Dir geschildert auch im Wohnungsbau. Leider hat sich das nicht durchsetzen können und zwar v.a. aus zwei Gründen:

    - Preis: 4-, 8-, 12- bzw. 16-fach Aktoren reduzieren enorm den Kanalpreis im Vergleich zu UP-Aktoren. Rolladenmotoren mit eingebautem KNX-Interface sind erst wenige auf dem Markt und zur Zeit auch nicht konkurrenzfähig im Preis verglichen mit einem mehrkanaligen Aktor.

    - Wartbarkeit: viel einfacher, wenn die ganze Aktorik wie auf dem Präsentierteller zugänglich ist, als wenn man jede Dose einzeln aufschrauben muss und sich zu jedem UP-Aktor vorkämpfen muss.

    Es gibt eine Zwischenlösung, indem man Etagenverteiler pro 1-2 Etagen einplant und diese bspw. dort platziert, wo nachher ein Bild hinkommen soll o. ä. Dies reduziert den Verdrahtungsaufwand ebenfalls enorm, es bleibt aber ein Wermutstropfen: gewisse Schaltaktoren können durchaus etwas laut beim Schalten sein, deshalb sind bei mir doch alle zentral im Keller gelandet. Auf Wunsch kann eine Hörprobe organisiert werden (PN).

    Im Gewerbebau sieht es wiederum anders aus, da oftmals viel grössere Distanzen zu überwinden sind und in den Gängen ohnehin modulare demontierbare Zwischendecken bzw. Zwischendecken mit Serviceöffnungen vorhanden sind, denn man bedenke, jede Verklemmstelle/Aktor muss später jederzeit für den Servicefall zugänglich sein.

  3. Automation2’255 Beiträge26. März 2013
    Hennessy hat es treffend formuliert.

    Die Mehrkosten für die Zusatzverrohrung, kompensiert sich lange mit den höheren Kosten von einzelnen Aktoren.

    Im weiteren bist du mit einer zentralen Verkabelung (Oder auch mit Zwischenverteiler) massiv flexibler. Du kannst jederzeit nachrüsten, Erweitern, andere Komponenten einsetzen oder sogar ein ganz anderes System einbauen.

    Beachte aber bitte bei der Planung folgendes:

    - Nicht konventionell denken und über all Schalter hinklatschen

    - Ein Smart Home wird ganz anders geplant, verdrahtet, verrohrt als eine 0-8-15 Klick-Klack Schaltung. Nur haben das leider nur 1% der Elektriker/Planer begriffen.

    Guckst du mal diesen Thread

  4. Hennessy854 Beiträge26. März 2013
    @vakuum: Sag uns doch, in welcher Region Du wohnst, dann können wir Dir Vorschläge für Besichtigungen zukommen lassen.

  5. vakuum358 Beiträge26. März 2013
    Danke für die raschen Antworten.

    Sowas in diese Richtung habe ich fast gedacht.... eigentlich sehr schade.

    Ich stelle mir das äusserst kompliziert vor wenn ich von jedem Verbraucher ein Rohr in den Keller lege. Teilweise sieht man da ja auch extreme Mauerdurchbrüche für die Rohre auf den Fotos hier. Gibt es da nicht sogar fast Statikprobleme?

    Daher auch die nahe liegende Ableitung in jedem Stock oder gar jedem Zimmer (oder pro zwei Zimmer) einen Verteiler zu bauen.

    Das leuchtet mir wiederum ein, aber die Nachteile dass diese natürlich zugänglich sein müssen und irgendwo optisch nicht störend platziert werden müssen bestehen.

    Auch die Klickgeräusche der Aktoren sollte man natürlich nicht hören, da gibt es sicher auch Unterschiede je nach Hersteller?

    Hat das jemand so gebaut?!?

    Lege ich nun alle Leitungen in den Keller Zentral brauche ich dort im Kasten eigentlich kein KNX mehr sondern könnte gleich einfach Relais per Digitaler Schnittstelle ansteuern. (Sofern dies natürlich so gedacht wäre)

    Betreffend Thema kosten:

    Die KNX Bauteile (Sensoren und Aktoren) sind Preislich viel zu teuer. Vorallem die Sensoren, obwohl es doch einige Hersteller gibt (ABB gefällt mir hier persönlich sehr gut) werden die Preise absichtlich massiv zu hoch gehalten. Vorallem für den Endkunden, ich denke auch hier wird der Installateur die Produkte mit bis zu 50% Nachlass beziehen können.

    @Automation

    Dass man bei KNX nicht mehr konventionell denke darf habe ich zu genügend gelesen, aber es ist nicht ganz einfach dass man nicht immer wieder in diese Schiene fällt, man hat sich doch bereits das ganze leben daran gewöhnt.

    Darum sehe ich es hier sehr wichtig dass man eine gute Beratung bekommen kann. Ich hoffe dass dies die vielen Server-Hersteller etwas vermitteln können.

    Bei den Installateuren habe ich so ziemlich meine Bedenken dass die das System genügend gut kennen und nicht "das alte" im Vordergrund steht.

    Ich komme aus der Region Baden AG

  6. Automation2’255 Beiträge26. März 2013
    Ich stelle mir das äusserst kompliziert vor wenn ich von jedem Verbraucher ein Rohr in den Keller lege. Teilweise sieht man da ja auch extreme Mauerdurchbrüche für die Rohre auf den Fotos hier. Gibt es da nicht sogar fast Statikprobleme?
    Nee must du dir nicht kompliziert vorstellen. Ich finde eher das andere kompliziert, nie weiss jemand so genau wie und wo ein Rohr abgeschlauft worden ist. Statik kann man berücksichtigen, auch kein Problem.
    Hat das jemand so gebaut?!?
    Ich habe zwei Verteiler, allerdings so, dass nix gehört wird....oder praktisch nicht störend ist.,
    Lege ich nun alle Leitungen in den Keller Zentral brauche ich dort im Kasten eigentlich kein KNX mehr sondern könnte gleich einfach Relais per Digitaler Schnittstelle ansteuern. (Sofern dies natürlich so gedacht wäre)
    Prinzipiell richtig gedacht, aber nicht ganz fertig. KNX bietet Funktionen und Herstellerunabhängigkeit, wie kein zweites System. Die Anzahl Aktorik und Sensorik bei KNX ist sehr hoch. Damit hast du auch die grössere Auswahl, ohne Gebastel.
    Die KNX Bauteile (Sensoren und Aktoren) sind Preislich viel zu teuer.
    In Relation zu was? Bitte Umfang, Funktionalität ebenso beachten.
    Vorallem die Sensoren, obwohl es doch einige Hersteller gibt (ABB gefällt mir hier persönlich sehr gut) werden die Preise absichtlich massiv zu hoch gehalten. Vorallem für den Endkunden, ich denke auch hier wird der Installateur die Produkte mit bis zu 50% Nachlass beziehen können.
    Die Kombination macht es aus. Achte mal auf den Kanalpreis oder eben die Funktionalität. Ein herkömlicher BWM mit den Funktionen wie KNX BWM muss du zuerst finden.
    Darum sehe ich es hier sehr wichtig dass man eine gute Beratung bekommen kann. Ich hoffe dass dies die vielen Server-Hersteller etwas vermitteln können.

    Bei den Installateuren habe ich so ziemlich meine Bedenken dass die das System genügend gut kennen und nicht "das alte" im Vordergrund steht.
    Welche Serverhersteller? Viele sind "lediglich" Hersteller von Komponenten, die bieten da selten nur eine komplette Planung an.
    Leider ist es so, dass es nur eine Handvoll gibt, die wirklich ein Smart Home planen können. Empfehlungen kann ich dir geben, wo ich persönlich kenne.

    Am Schluss kann ich dir sagen, dass du zuerst eben deine Bedürfnisse aufschreibst (Den Link habe ich dir vorhin gepostet). Erst DANACH ein System aussuchen.

    Das kann auf ein Mix aus verschiedenen Systemen sein. Ich habe bei mir auch KNX und Loxone gemischt.

  7. vakuum358 Beiträge26. März 2013
    Besten Dank für eure Tips und Infos.

    In Relation zu was? Bitte Umfang, Funktionalität ebenso beachten.
    Ich habe das eher auf das bezogen was in so einem Gerät drin ist, z.B. in einem Schalter mit zwei Tastern.... sowas ist in Massenproduktion für unter 20Fr. herzustellen....

    Welche Serverhersteller? Viele sind "lediglich" Hersteller von Komponenten, die bieten da selten nur eine komplette Planung an.
    das kann natürlich sein dass diese Komponentenhersteller selber nicht wirklich eine gescheite Planung anbieten.ABB Baden bietet eine Planung an welche dann der Installateur ausführen kann. Wie gut die das machen weiss ich nicht.

    Ob z.B. iBricks oder Renomation eine Planung gescheit ausführen weiss ich auch nicht.

    Leider ist es so, dass es nur eine Handvoll gibt, die wirklich ein Smart Home planen können. Empfehlungen kann ich dir geben, wo ich persönlich kenne.
    Empfehlungen höre ich natürlich immer gerne, ich denke die Kosten für eine sinnvolle Planung lohnen sich.
    Am Schluss kann ich dir sagen, dass du zuerst eben deine Bedürfnisse aufschreibst (Den Link habe ich dir vorhin gepostet). Erst DANACH ein System aussuchen.

    Das kann auf ein Mix aus verschiedenen Systemen sein. Ich habe bei mir auch KNX und Loxone gemischt.
    Das macht auf jeden Fall sinn, nur ist es schwierig seine Bedürfnisse aufzuschreiben wenn man sich allen technischen Möglichkeiten noch garnicht bewusst ist, man fällt immer wieder auf die 100 Jährige Technik zurück... 🙂

  8. Automation2’255 Beiträge27. März 2013
    Ich habe das eher auf das bezogen was in so einem Gerät drin ist, z.B. in einem Schalter mit zwei Tastern.... sowas ist in Massenproduktion für unter 20Fr. herzustellen....
    Ein Handy kostet in der Masse (auch ein iPhone) auch weit unter hundert Dollar. Wieso aber die Leute bereit sind 700 dafür auszugeben, ist mir auch schleierhaft. Gilt für viele der Geräte.Nee im Ernst, hinter einel solchem Gerät ist halt viel mehr drin als nur die reinen HK.......

    Empfehlungen höre ich natürlich immer gerne, ich denke die Kosten für eine sinnvolle Planung lohnen sich.
    Ich mache dir noch ne PN dazu.

    Das macht auf jeden Fall sinn, nur ist es schwierig seine Bedürfnisse aufzuschreiben wenn man sich allen technischen Möglichkeiten noch garnicht bewusst ist, man fällt immer wieder auf die 100 Jährige Technik zurück... 🙂
    Ist mir bewusst, versuch einfach die wildesten Phantasien aufzuschreiben. Ein guter Planer kann dir dabei aber sicher helfen.
  9. Moudi2’458 Beiträge27. März 2013
    Kleine Sammlung realisierter Ideen und in Planung befindlicher Ideen:

    Briefträger-war-da Erkennung

    Beschattung in Abhängigkeit von Innentemp. und Sonnenstand.

    Personalisierte Programmierung:

    Du gehst Duschen, deine Musik wird abgespielt, deine Lichtfarbe wird eingestellt, deine Waseertemperatur liegt an,

    Bei deiner Frau ist das dann anders.

    Einfache Integration von Alarmanlage und Rauchmelder.

    Wenn du Nachts auf Toilette musst, geht das Licht überall gedimmt an, am Tag dann voll oder gar nicht, je nach Helligkeit.

    .........und so weiter.....lass deiner Phantasie freien Lauf........aber beachte: Denke in Szenen, nicht in Klick-klack,

    dann wirst du viel Spass in deinem Smart-Home haben.

    Zu Beginn war meine Frau skeptisch, mittlerweile hat sie monatliche neue Ideen, die ich realisieren darf 🙂

    Gruß moudi

    Mit der haus-forum Mobile App gesendet

  10. vakuum358 Beiträge27. März 2013
    Briefträger-war-da Erkennung
    coole Idee! bzw. gleich ne Kamera in den Kasten einbauen damit man erkennt obs nur Werbung oder ne Rechnung ist... 🙂
    Die restlichen Ideen hatte ich auch schon bzw. schon davon gelesen. Wenn alles vernetzt ist, ist es schlussendlich nur noch Programmiersache. Wäre dann natürlich schön wenn man das (ohne gleich Assembler zu kennen /emoticons/default_tongue.png ) auch irgendwie selber programmieren könnte.

    In Szenen denken, alles klar, nur habe ich dann eventuell doch einige "Klick-klacks" oder besser "Klicks" für die (vielen) verschiedenen Szenen.

    Behält man da den Überblick?

    Ich denke die Wichtigsten Szenen setzt man auf Taster. Die hat man z.B. neben dem Bett im Schlafzimmer, im Bad, oder Küche usw...

    Spezielle Szenen die ich eher selten Brauche (Fondue-Szene oder sowas) hole ich per Touchbedienung hervor?

    Und will ich dann trotz dem mal für was weis ich etwas direkt ansteuern kann ich das jederzeit auch über das Main-Touchsystem ?!

    Wie denke ich z.B. fürs Büro? Hier geht es beim Licht wohl eher in Richtung Klick-Klack, oder muss es ein Präsenzmelder sein? (ich betrachte die Präsenzmeldern noch etwas skeptisch, sehen doch irgendwie merkwürdig aus und brauchen wieder Rohre... ;-)

    Oder die Storen, sie sind wohl zentral z.B. per Sonneneinstrahlung und Zeit gesteuert, die Sonne scheint aber direkt auf den PC Bildschirm und nervt. Da wäre es am einfachsten kurz "klick-klack" nur hab ich ja das klick-klack nicht mehr.... muss ich jetzt also ins Wohnzimmer ans Main-Touch oder per APP z.B. die Store runter lassen, das ist doch eher sehr aufwändig.....

    Erzählt man diese Details eher einem Automatisierungs-Skeptiker sagt der, das alles sei doch Spielerei, was hätte man davon und dann noch 50'000 CHF mehr bezahlen nur weil man beim Aufstehen nicht zwei drei Schalter drücken will, hat schon auch bisschen etwas. Muss man auf eine Art etwas technisch-verrückt sein (was ich bin) wenn man das so weit treibt?

    À pro pos "deine Lichtfarbe" Sollte man bei Einbau-LED Spots eher auf RGB LEDs die separat ansteuerbar sind setzen und nicht auf weisse LEDs?

    Möchte eigentlich nahezu in jedem Raum fix verbautes Licht haben.

    PS: Sorry, der Thread wird jetzt etwas personalisiert auf meine Fragen und hat nicht mehr viel mit dem Titel zu tun. Ich hoffe ist kein Problem?

  11. Automation2’255 Beiträge28. März 2013
    In Szenen denken, alles klar, nur habe ich dann eventuell doch einige "Klick-klacks" oder besser "Klicks" für die (vielen) verschiedenen Szenen.

    Behält man da den Überblick?
    Eh ja, wenn man gut strukturiert und dokumentiert....
    Ich denke die Wichtigsten Szenen setzt man auf Taster. Die hat man z.B. neben dem Bett im Schlafzimmer, im Bad, oder Küche usw...
    Teilweise auf Taster, aber eben auch auf BWM/PM...
    Spezielle Szenen die ich eher selten Brauche (Fondue-Szene oder sowas) hole ich per Touchbedienung hervor?
    Selten benutze Funktionen kann man über einen Touch iPad irgendwas bedienen...
    Und will ich dann trotz dem mal für was weis ich etwas direkt ansteuern kann ich das jederzeit auch über das Main-Touchsystem ?!
    Genau, wenn man mal ne Lampe oder ne Jalousie einzeln steuern will, dann ebenso über das Touch Panel...
    Wie denke ich z.B. fürs Büro? Hier geht es beim Licht wohl eher in Richtung Klick-Klack, oder muss es ein Präsenzmelder sein? (ich betrachte die Präsenzmeldern noch etwas skeptisch, sehen doch irgendwie merkwürdig aus und brauchen wieder Rohre... ;-)
    Ein Schalter braucht auch Rohre. Präsenzmelder ist das richtige Stichwort.
    Oder die Storen, sie sind wohl zentral z.B. per Sonneneinstrahlung und Zeit gesteuert, die Sonne scheint aber direkt auf den PC Bildschirm und nervt. Da wäre es am einfachsten kurz "klick-klack" nur hab ich ja das klick-klack nicht mehr.... muss ich jetzt also ins Wohnzimmer ans Main-Touch oder per APP z.B. die Store runter lassen, das ist doch eher sehr aufwändig.....
    Mit der Szene verknüpft. Wenn im Büro und die Sonne in den PC scheint, dann Beschatten....Als weitere Hilfe guckst du diesen Thread

    Erzählt man diese Details eher einem Automatisierungs-Skeptiker sagt der, das alles sei doch Spielerei, was hätte man davon und dann noch 50'000 CHF mehr bezahlen nur weil man beim Aufstehen nicht zwei drei Schalter drücken will, hat schon auch bisschen etwas. Muss man auf eine Art etwas technisch-verrückt sein (was ich bin) wenn man das so weit treibt?
    Etwas verrückt muss man sein /emoticons/default_wink.png, ist aber bei allen Sachen so, die in der breiten Bevölkerung nicht wahrgenommen wird.Aber 50'000 Franken, ich weiss nicht woher du die Zahl hast, aber damit hast du die Luxusversion mit vergoldeten Panels in jedem Zimmer.

    Ich behaupte geradeaus, 15'000 - 20'000 zusätzlich zu den Standardelektrokosten und du hast die ganze Hütte bis unters Dach automatisiert (Ausser es handelt sich um eine Villa mit Angestelltenhaus.......)

    À pro pos "deine Lichtfarbe" Sollte man bei Einbau-LED Spots eher auf RGB LEDs die separat ansteuerbar sind setzen und nicht auf weisse LEDs?

    Möchte eigentlich nahezu in jedem Raum fix verbautes Licht haben.
    Warmweisse LED's nehmen. RGB ergeben nicht so ein warmes Licht wie Warmweiss. Deswegen gibt es auch schon RGBW Stripes....Darauch achten das LED's insbesondere RGB anders angesteuert werden müssen, bzw. gedimmt. RGB würde ich sowieso nur für Akzentbeleuchtung einsetzen.

  12. Hennessy854 Beiträge28. März 2013
    coole Idee! bzw. gleich ne Kamera in den Kasten einbauen damit man erkennt obs nur Werbung oder ne Rechnung ist... 🙂
    Im Briefkasten ist es im Normalfall dunkel => bitte auch gleich eine zuschaltbare Innenbeleuchtung einplanen 🙂, sonst sieht die Kamera nichts :-(

  13. Moudi2’458 Beiträge28. März 2013
    .........Aber 50'000 Franken, ich weiss nicht woher du die Zahl hast, aber damit hast du die Luxusversion mit vergoldeten Panels in jedem Zimmer.

    Ich behaupte geradeaus, 15'000 - 20'000 zusätzlich zu den Standardelektrokosten und du hast die ganze Hütte bis unters Dach automatisiert.

    .
    Da bin ich ganz deiner Meinung Automation. Leider sieht man bei vielen Elis bereits die Dollarzeichen in den Augen, wenn der Kunde nur das Wort

    Smart-Home in den Mund nimmt /emoticons/default_sad.png.

    Ich hatte mal eine Offerte, da sollte ich für die Einrichtung der ets 200CHF/h zahlen......./emoticons/default_confused.png

    Gruss moudi

  14. vakuum358 Beiträge28. März 2013
    danke wiederum für die Ausführlichen Antworten!

    Teilweise auf Taster, aber eben auch auf BWM/PM...
    Wie erkennt dann der BWM welche Person anwesend ist? Sofern Frau und Mann andere Bedürfnisse hat und somit andere Szenen möchte?

    Sollte man mit RFID Technik arbeiten damit der Raum erkennt wer da ist? ;-)

    BWM/PM auch im Schlafzimmer ? geht das? Kann der ein Aufstehen und ein "sich im Bett wälzen" unterscheiden?

    Kann man diese Bereichsmässig so genau justieren dass man den einen auf die linke und ein anderen auf die rechte Bettseite ausrichtet? Oder denke ich da jetzt zu weit?

    Ein Schalter braucht auch Rohre. Präsenzmelder ist das richtige Stichwort.
    Das stimmt natürlich. Man muss sich dann also richtig daran gewöhnen dass man im Raum rechts neben der Tür nix mehr hat......Es wird auch immer wieder die Steckdose links neben der Türe unter dem Lichtschalter angesprochen und davon rät ihr ja eigentlich alle ab.

    Heute brauche ich diese meistens für Staubsauger, ist der aber eh Zentral fällt das weg.

    Wo macht ihr eure Steckdosen für Temporär genutzte Dinge hin? Also alles das was nicht fix und dauernd Eingesteckt ist? Irgend mal ein neues Gerät dass man ausprobiert, mal ein Ladegerät oder was weiss ich.

    Einerseits ist man sich extrem an die Steckdose bei den Lichtschaltern gewöhnt praktisch ist es häuffig nicht. Wo ist ein guter Standort dafür?

    Mit der Szene verknüpft. Wenn im Büro und die Sonne in den PC scheint, dann Beschatten....
    Wie erkenne ich die blendende Sonne? Programmiert man das mit Wetterstation die die allgemeine Sonnenintensität misst in Kombination mit dem Faktor Zeit? Oder eher über einen Helligkeitssensor im Zimmer? ISt dieser in den BWM/PM integriert?
    Aber 50'000 Franken, ich weiss nicht woher du die Zahl hast, aber damit hast du die Luxusversion mit vergoldeten Panels in jedem Zimmer.

    Ich behaupte geradeaus, 15'000 - 20'000 zusätzlich zu den Standardelektrokosten und du hast die ganze Hütte bis unters Dach automatisiert (Ausser es handelt sich um eine Villa mit Angestelltenhaus.......)
    Ich meine doch von einigen Projekten hier gelesen zu haben dass es auch in Richtung 100k geht, auch ohne Gold..... Aber habe natürlich noch keinerlei Offerten was wie viel kostet.Wenn ich das volle Programm wünsche, also alle Jalousien eingebunden, alles Licht gedimmt, alle Fenster überwacht, BWM/PM und das auf 200-250m2 ... liege ich da doch zu hoch mit 50'000 ? Wenn es noch inkl. Multiroom-Audi geht sicher.... oder?

    @Moudi

    genau die $-Zeichen wenn man nur schon davon Spricht, da ist es wichtig wohl DEN richtigen Partner zu finden.

    1× hilfreich
  15. Pippen2’281 Beiträge28. März 2013
    @Automation

    Aber die Präsentsmelder brauchen im Vergleich zu einem Taster Strom. Hast Du irgendein Datenblatt von einem solchen?

    Und was kostet so ein Präsentsmelder?

  16. Automation2’255 Beiträge28. März 2013
    Wie erkennt dann der BWM welche Person anwesend ist? Sofern Frau und Mann andere Bedürfnisse hat und somit andere Szenen möchte?

    Sollte man mit RFID Technik arbeiten damit der Raum erkennt wer da ist? ;-)
    Kann der BWM nicht, das ist richtig. Wenn sich die Bedürfnisse so unterschiedlich ausgestalten, dann die meistgenutzte Szene via BWM und die andere via Taster.Oder man kann sich einigen.....

    oder es gibt noch andere Ansätze, kommt aber auf die Situation und die Szene drauf an. Weitere Möglichkeit ist das Ganze auch mit Zeit zu verknüpfen.

    BWM/PM auch im Schlafzimmer ? geht das? Kann der ein Aufstehen und ein "sich im Bett wälzen" unterscheiden?
    Mit dem Sportprogramm sogar noch mehr /emoticons/default_ohmy.pngNe im Ernst, BWM im Schlafzimmer dann unter das Bett. Dann erkennt der auch wenn man aufsteht und auch wer (Bei zwei BWM unter dem Bett, je nach einer Seite ausgerichtet.)

    Wo macht ihr eure Steckdosen für Temporär genutzte Dinge hin? Also alles das was nicht fix und dauernd Eingesteckt ist? Irgend mal ein neues Gerät dass man ausprobiert, mal ein Ladegerät oder was weiss ich.
    Auch die temporär genutzten Geräte werden in den meisten Fällen an einem Ort benutzt. Gerade bei Handy und Co. Die Steckdose neben der Tür ist für das Laden sowieso nicht brauchbar. Ich will ja das Gerät irgendwo ablegen können, wo in den meisten Fällen neben der Türe nix steht.

    Wie erkenne ich die blendende Sonne?
    Mittels Aussen-Helligkeitssensor und Sonnenstand (Steilheit der Sonne). Das kann über Positionsangabe von gewissen Systemem errechnet werden.
    Wenn ich das volle Programm wünsche, also alle Jalousien eingebunden, alles Licht gedimmt, alle Fenster überwacht, BWM/PM und das auf 200-250m2 ... liege ich da doch zu hoch mit 50'000 ? Wenn es noch inkl. Multiroom-Audi geht sicher.... oder?
    Wenn du die gesamte Elektrik, inklusive aller Drähte, alle Rohre, Anschlüsse Backofen und Co, Boiler, Heizung, Einbauspots etc. meinst, dann ja.Moudi und ich aber haben vom Aufpreis zu der Standard Klick-Klack Installation gesprochen.

    1× hilfreich
  17. Automation2’255 Beiträge28. März 2013
    @Automation

    Aber die Präsentsmelder brauchen im Vergleich zu einem Taster Strom. Hast Du irgendein Datenblatt von einem solchen?

    Und was kostet so ein Präsentsmelder?
    Hmm gute Frage. Ehrlich gesagt keine Ahnung was so ein Präsenzmelder verheizt. Ich habe mal ein paar Datenblätter mir angeschaut, aber nirgends gibt es eine Angabe dazu.
    Die Kosten eines Präsenzmelder varieren zwischen 50 - 280 Franken. Kommt drauf an was Ding können soll und in welches System es integriert werden soll.

    Ein KNX Melder gibt es so im Schnitt für 180Franken.

    Primär sehe ich BWM und PM mehr als Komfort. Als Energiesparer dann, wenn das Licht sonst nicht immer konsequent ausgemacht wird.

    Nicht zulest aber auch Sicherheit, da bei Abwesenheit die BWM als Intrusionsmelder benutzt werden können......

  18. vakuum358 Beiträge28. März 2013
    Die Kosten eines Präsenzmelder varieren zwischen 50 - 280 Franken. Kommt drauf an was Ding können soll und in welches System es integriert werden soll.

    Ein KNX Melder gibt es so im Schnitt für 180Franken.
    Was für Quellen hast Du da? Wenn ich KNX Präsenzmelder suche finde ich eher Preise zwischen 300-500 Fr.....

    Oder sind die da dann bei den Elektrikern günstiger?

  19. gulx513 Beiträge28. März 2013
    Von Esylux gibts die minimelder bei rund 110.-. Ebork bietet welche bei 80 Euro an.

    Ich hab all mein KNX-Material von da bezogen, fertig adressiert und programmiert für den Einsatz mit Loxone.

    Gruss gulx

    Mit der haus-forum Mobile App gesendet

  20. vakuum358 Beiträge28. März 2013
    Ich hab all mein KNX-Material von da bezogen, fertig adressiert und programmiert für den Einsatz mit Loxone.
    Danke für die Tips....

    Und der Elektriker hat Dein Angeliefertes Material anstandslos verbaut?

    Oder hast Dus selber eingebaut?