das Thema Feuchtigkeit läßt Euch wohl nicht mehr los!
Vorab zu der MDF-Platte. Ein seitlicher Abriss zur Wand, ist hier durchaus als "normal" anzusehen, da sich hier 2 Baustoffe treffen und wenn hierüber, ohne Trennung, der Abrieb gezogen wurde, dann wird diese "Schwachstelle" als Erste reissen. Hier hätte eine Trennung mit Acryl eingebracht werden müssen, oder zumindest eine Gewebearmierung zur Verstärkung in den Abrieb eingelegt werden sollen. Wenn es nicht stört, wartet noch mit der Beseitigung bis die Trockung und Setzungen des Hauses abgeschlossen sind.
Bei den Baustellenbildern konnte ich sowohl beim Rohbau als auch bei den Putzerarbeiten eigentlich nur "schönes" Wetter sehen! Also wohl nicht sehr viel Regen gefallen?
Hast Du die Nässe auf den Dachliegefenster oder an den Fenstern in der Wand? Oder an beiden?
Auf den Bildern war zu erkennen, je nach Standpunkt, dass diese mit der Inneseite der Außenwand bündig und ziehmlich press (also ohne größeren Abstand) zu den Ziegelwänden montiert wurden. Eine Dämmung zwischen Kunststoffrahmen und Wandnische ist auf den Bildern nicht zu erkennen! Wurden die Elemente nicht rundum mit Bauschaum oder Mineralwolle gedämmt?
Bei den Außenbildern kann man erkennen, dass dort in der Fensternische (Außen) eine "blaue" Dämmplatte eingebaut, bzw. vorgesehen wurde. Diese ist aber wohl nicht sehr dick, schätze mal 20mm?
Wenn die Putzer diese Stärke bei der Außendämmung dort nun so weitergeführt haben, dann hast Du, am Fensterrahmen direkt, nur ein 20mm Dämmung nach Außen! Diese würde auch erklären, dass Deine Fenster, im Vergleich zur Wandfläche, relativ kalt sein müssen!
Zudem habe ich keine luftdichte Fugenverschließung, zwischen Rahmen und Mauerwerk gesehen.
Auf der Rauminnenseite stößt der Innenputz direkt auf den Kunststoffrahmen, wodurch dieser in diesem Bereich ebenfalls auskühlen kann.
Damit lassen sich Deine "Feuchteerscheinungen" ggf. erklären. Deine letzten "Werte" der Raumluft sind ja ansonsten völlig o.k., ja fast schon zu trocken. Wobei Du aber wissen solltest, dass die Wand ansich immer kälter ist als die Raumluft.
Also, wenn Du nicht, wie von mir früher angeraten, eine komplette Entfeuchtung machen möchtest, dann bitte heizen!!
Wenn es Dir zu warm wird, ziehe Dich etwas "leichter" an, was ja evtl. die Maurer der Doppelhaushälfte etwas von der Arbeit abhält und Ihr somit länger den Ausblick genießen könnt (Späßchen).
Das Problem ist meist oben beim Storenkasten, da ist eine gute Isolation schwierig da die Store den Platz einnimmt wo sonst die Rahmenverbreiterung gedämmt wäre
Die "Abklebung" über die Anschlussfuge ist gut gemacht. Wobei ich nicht sehe, wie es unter der Fensterbank aussieht.
Eine solche machen wir bei uns auch auf der Rauminnenseite. Hier eben dampfdicht, die Äußere dampfoffen aber luftdicht!
Zudem ist die Anordnung bei Dir an der Wandaußenkante, was in diesem Fall optimal ist! Bei nasche eben aber nicht!
Bei Dir kann die dicke Außendämmung auf den Fensterrahmen gezogen werden. Bei nasche ist dies nur eine relativ dünne Platte (und diese ? ggf. noch ohne luftdichte Fugenverschließung, was aber nur nasche beantworten kann) die dann eben eine gewisse Kältebrücke darstellt!
Im Storenkasten (ist das "Graue", innen, oben ein Sturz aus Beton?) hätte man das Problem vermutlich etwas entschärfen können, indem man zumindest oben, gegen den "Sturz" und somit über die Fuge Fensterkante zur Außenluft, noch eine PU-Platte hätte einkleben können, deren Eigendicke die besagte Fuge etwas überdeckt. Hierzu hätte man im Vorfeld den Rahmen oben etwas aufdoppeln, also erhöhen müssen, wodurch der Store in seiner Höhe wieder gepasst hätte. Es wäre dabei lediglich Deine Tür- oder Fensterkante etwas nach unten gerutscht, was wohl aber nicht ernsthaft störend gewesen wäre.
Also wenn dies PU-Platten sind, die in U-Form den Stroenkasten bilden, dann ist dieser Punkt ja etwas entschärft worden.
Um diesen Detailpunkt, im Hinblick auf die Außendämmung, komplett vermeiden zu können, hättet Ihr eine völlig vorgehängte Variante nehmen müssen. Wenn es aber der einzige Schwachpunkt ist, wird man damit aber leben können.
Gruß vom Pfälzer
Warum wurde die Innenseite nicht abgedichtet? Außen ist es doch auch "topp" gemacht. Es gibt hierfür allerdings auch spezielle Fugenprofile bei den Putzerarbeiten! Vielleicht wurde ein solches auf der Innenseite verwendet? Dies erfüllt dann den gleichen Zweck und ist bei uns ebenfalls zugelassen.
Habe auf den Bildern leider keinen Hinweis auf die von mir gemeinten Profile finden können. Dazu war auch die Entfernung zur Fensterkante zu weit weg. Vermutlich sind aber keine vorhanden.
Wenn, sind diese auch heute noch zusehen! Es verbleibt nach Ende der Innenputzarbeiten noch eine kleine, saubere Kunststoffkante (wie eine kleine Lippendichtung) direkt am Kunststoff-Fensterrahmen sichtbar. Also schauen, oder ggf. eine Nahaufnahme machen.
Also, dann ist das Küchenproblem, also MDF Platte auf Mauer in dem Sinne OK, dass es reisst. Werden das auch mal Auspessern. Man muss wirklich gut hinschauen, dass man die Risse sieht.
Das mit der Feuchtigkeit ist wirklich der Horror, hat aber wohl mit den Erfahrungen der ETW zu tun.
Dort hatten wir noch nach 7 Jahren Wasser an den Fenstern und in den Ecken sogar Pfützen.
War aber wegen der Aussenisolation, dh wurde schlecht gemacht.
Dennoch, ist das halt im Hinterkopf....
Luftfeuchte also wirklich schon eher zu Trocken.
Wasser, haben wir auch an den Dachfenstern, dort eigentlich sogar am meisten.
Ja, bei den Fenstern , dieser Schaum, hatten wir gar nicht so gesehen. Nur unten bei den Fensterbänken.
Werde dann noch ein Bild machen, Nahaufnahme von den Fenstern. Am Besten Morgens mit dem Wasser.
Wenn, sind diese auch heute noch zusehen! Es verbleibt nach Ende der Innenputzarbeiten noch eine kleine, saubere Kunststoffkante (wie eine kleine Lippendichtung) direkt am Kunststoff-Fensterrahmen sichtbar. Also schauen, oder ggf. eine Nahaufnahme machen.
dann kann man nichts machen. Ist aber schade, da es Außen ja auch gut gelöst wurde. Frage doch mal Deinen Bauleiter/Archtitekten oder Gipser, ob dies in der Schweiz nicht üblich oder vorgegeben ist?
Denn wenn ich die Problematik und Notwendigkeit auf der Außenseite erkenne und etwas dagegen mache, sollte ich auch die Innenseite dementsprechend lösen.
Ich würde Dir dann zumindest im Bad, hier sind ja nur Fliesen bis Fensterbrüstung, den Rat geben, die Fuge/den Anschluss zwischen Putz und Fensterrahmen mit einer Silikon- oder Acrylfuge abzudichten (falls nicht geschehen?). Wenn der Putz nur stumpf am Rahmen anstößt, wird sich früher oder später, ein Arbriss (und somit eine nicht dampfdichte Fuge) ergeben. In der Küche könnte es ebenfalls sinvoll sein.
Obwohl Dich der Putzer auch hätte darauf hinweisen können, dass dies passiert!
...zu trocken.... im Ernstfall lieber etwas zu trocken, als zu naß. Du musst jedoch langfristig auch das Laminat im Auge behalten, da dieses dann zusammenschrumpft und damit wieder zu anderen Problemen führt.
Kurzeitig aber lieber kräftig heizen und lüften, damit sich in punkto Entfeuchtung mal eine Besserung einstellt. Zumal die Werte, wenn Du nicht lüften würdest, vermutlich schnell wieder über 60% lägen! Also weiter so, wenn es auch etwas länger dauert.
Da eine "Ferndiagnose" immer schwer ist, daher nochmals meinen Rat, wenn es nicht besser wird einen Fachmann vor Ort zu fragen. Diese können auch die restliche Bauteilfeuchte messen und in die Überlegungen mit einbeziehen! Zudem können sie auch eine "Langzeitmessung" vornehmen, die das Feuchteaufkommen über mehrere Tage dokumentiert!
Bei den Dachliegefenster habe ich mir das schon gedacht. Diese sind in der Regel nicht mit der Qualität der Fenster in der Wand, zu vergleichen. Wenn auch das Glas den gleichen U-Wert hätte, sind die Rahmen anders aufgebaut.
Zudem hat mich etwas gestört, dass das Fenster exakt in den Holzrahmen (Auswechselung) passte und keinen Freiraum für Wärmedämmung aufwies. Laut den Bildern konnte ich sehen (zumindest erahnen), dass die Dampfsperrfolie um die Sparren herumgezogen und an dem Rahmen des Dachfensters fixiert wurden. Darunter sah ich aber keine Dämmung. Dies wäre m.E. dort ein Schwachpunkt.
Die Firma Velux, diese Fenster hast Du ja, bietet genau für diesen Knackpunkt eine "Dämmschürze" an! Diese ist aber nicht montiert, oder zumindest habe ich kein Foto davon gesehen! Dies sollte beim "Neubau" nicht vorkommen.
Wenn man zudem "unter" oder nah an den Dachliegefenster auch noch schläft, strömt hier unmittelbar die menschlich abgegebenen Feuchtigkeit nach oben an den Rahmen bzw. Glasfläche. Dort läuft sie schräg nach unten, was bei Holzrahmen später zu Schäden im unteren Querholz führt.
Bei Heizungen mit Heizörpern, wird daher bei uns oft, ggf. auch zusätzlich, ein Heizkörper unter dem Dachliegefenster montiert. Die aufsteigende Wärme hält dann das Glas beschlagfrei.
Die "Nahaufnahmen" waren eigentlich an "Ray" gerrichtet, macht aber nichts. Wichtiger wäre zu wissen, ob Du eine Außenabdichtung (siehe Bilderserie raycecile weiter oben, 3.Bild - graues "Klebeband") hast?
Und hast Du gesehen, dass auch die oberen Fugen am Fenster mit "Bauschaum" gefüllt wurden? Nicht nur die Ecke an der Fensterbank und blauen Platten?
Also die Risse, beim MDF, ist ja nun auch oben. Wir haben ja unten, am Schluss von der Dachschräge auch MDF Platten. Dort reisst es nun auch, aber wir werden dass dann im Frühling selber ausbessern. Frage mich gerade, ob da wo es Reisst ne Transparente Silikonfuge Ideal wäre?!
Dann so:
Ja, die Jungs schlafen unter den Dachfenstern. Der kleine hat sogar ein Hochbett, daher übberrascht mich die Feuchtigkeit beim Dachfenster gar nicht.
Wir haben bei den Fenster einfach diesen Schaum, aber Klebeband, dass graue nicht. Ich wüsste zumindest nichts mehr.
Schaum ist auch nur sehr wenig, aber schon um das ganze Fenster.
Denn Laminat behalte ich extrem gut im Auge.
Wir haben zum Glück, eine Dämmmatte und Dampfsperre auf dem Boden.
wenn Du die Platten auf dem ersten Bild meinst, dass ist eine Gipskartonplatte. Wenn der Riss dort, zwischen Platte und den Platten des Daches (Schräge) entstand, ist dies auch üblicherweise "möglich", da die Platen auf der Backsteinwand anders arbeiten als die, die unter die Sparren genagelt sind. Alles bewegt sich, verliert Wasser, schrumpft und setzt sich. Dann sind diese Fugen das schwächste Glied und reißen auf! Silikon wäre hier falsch, besser Acryl, da Du diese wieder überstreichen kannst!
Aber auch hier würde ich noch zumindest bis zum Frühjahr abwarten.
Den Standplatz des Bettes würde ich ggf. verändern?
Machst Du die Klappläden eigentlich abends zu? Es ergäbe einen kleinen Vorteil bei der Abkühlung der Scheiben!
Vorhänge auf der Innenseite verhindern übrigens auch die Erwärmung der Scheiben, zumindest bei "noch" hoher Restfeuchte!
Ist bei dem 1. Bild, unter der Dampfsperre (Bereich Folie/grüne Abklebung) noch eine Wärmedämmung eingebracht worden?
Wenn die Bauschaumfuge zwar dar, aber sehr dünn ist, verfehlt sie ggf. ihre eigentliche Eigenschaft. Dann wurde nur die "Ritze" optisch geschlossen! Das wäre eigentlich unzureichend!
Das bei Dir "fehlende" Klebeband ist bei uns schon seit Jahren Pflicht! Ob dies bei Euch auch so ist, weiß ich natürlich nicht, aber wie man sieht, wurde es bei raycecile ja auch eingebaut! Und glaube mir, die Deutschen geben kein Geld dafür aus, wenn es nicht einen Vorteil brächte!
Deine schönen "weinroten" Jalousien heißen bei uns Klappläden. Bei den Vorhängen dachte ich eher daran, dass Du sie nicht zuziehst und somit "etwas" mehr Wärme an das Glas gelangen kann. Wenn die Jalousien ja geschlossen sind, reicht dies ja als Sichtschutz.
Und mit den Rissen solltest Du wirklich warten, vielleicht kommen ja noch welche hinzu.
Hallo nasche, das mitdem schimmel und kranks ein kann ichbestätigen. Seitdem wir in unserem haus wohnen ist sohni nur 1 oder 2x krank gewesen. vorher war er fast dauerkrank, nur im sommer gings. das hatte ganz sicher mit dem schimmel zu tun.
Ich drück die Daumen, das ihr das mit dem Kondesnwasser in den griff bekommt.