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Welcher Zement für Naturstein-Mauer?

3Antworten26’626Aufrufevon 950supermoto · 12. Mai 2008letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. 950supermoto14 Beiträge12. Mai 2008
    Hallo zusammen

    Ich erstelle eine ca. 50-70cm hohe Natursteinmauer an einer Böschung, welche keine Stützwirkung haben muss.

    Welchen Zement, Mörtel, Beton usw. kaufe ich am Besten damit ich die Steine sauber verbinden kann?

    Gruss

  2. Koboi130 Beiträge13. Mai 2008
    Meiner Meinung nach baust du eine Natursteinmauer ohne Zement, Mörtel, etc. Die Steine werden einfach sauber verlegt und brauchen dies nicht.

    Ich habe jedenfalls vor, dies bei uns im Garten demnächst so anzupacken. Und dann haben auch die Pflanzen und Tiere mehr Freude daran, wenn sie durchschlüpfen können und Verstecke finden.

    Gruss - Daniel

  3. Flat E.1’540 Beiträge13. Mai 2008
    Hallo

    ich bin auch der Meinung, dass es ohne Mörtel gehen müsste. Kommt aber schon auf die Art der Steine an.

    Wenn du aber Mörtel nehmen willst/musst ist bei Naturstein immer etwas Vorsicht geboten.

    Vorallem bei Natursteinplatten sollte immer auf Farbe des Mörtels geachtet werden und, dass es Trasszement im Mörtel hat wegen den Ausblühungen

    Also, wenn du mit Mörtel arbeiten möchtest nimm doch z.B

    Tubag Trasszement Vielzweckmörtel

    Ein Produkt für viele Anwendungen wie Mauern, Verputzen, Betonieren, Verlegen, Versetzen

    Ergiebigkeit: 12 - 16 Liter/Sack

    Kostet so um die Fr. 14.- pro Sack

    Kriegst du sicherlich bei deinem regionalen Baustoffhändler (oder einen ähnlichen von einem anderen Hersteller)

    Hoffe dies hilft dir weiter

    Gruss

    Flat E.

  4. Pfälzer9’908 Beiträge13. Mai 2008
    Hallo supermoto,

    auch ich würde Dir, bei dieser Höhe, eine Trockenmauer vorschlagen. Sie passt oft besser in die Gartenlandschaft und ist auch für Laien durchaus leicht zu realiseren.

    Falls Du sie doch lieber mauern möchtest, dann hat Flat E. schon die Hinweis auf Trasszementanteile im Mörtel gegeben. Auf lange Sicht nützt dies jedoch nichts ohne eine hintere Abdichtung gegen das aufgefüllte Erdreich. Da durch die Mörtelfugen ein schneller Wasserablauf nicht gegeben wäre, besteht daher die Frostgefahr von einem durch Staunässe verursachten, durchfeuchteten Erdreichs. Die ganze Wand würde sich bei Bodenfrost nach vorne neigen, was zwar einige Jahre dauern würde, aber es kommt sicherlich dazu.

    Zudem müsste sie dann auch auf einem Fundament gegründet werden, was ebenfalls frosttief beginnen sollte.

    Zumindest wäre dies bei kleinformatigem Mauerwerk angebracht, sofern Du keine großen Steinblöcke (Granit,...) verarbeiten würdest.

    Aus was sollte denn die Mauer hergestellt werden?

    Gruß vom Pfälzer