ich bin jetzt schon das 3. Jahr an meiner Optimierung von unserer Wärmepumpe.
Wir verbrauchen im Jahr so um die 14`000 kWh Strom insgesamt, und dass finde ich doch ein bisschen viel.
Unser Haus hat 3 Stockwerke und ca. 280 m2 gross, und wir wohnen doch eher in der Höhe.
Nach vielem Lesen hier und auch sonst im Internet und Fragen an Maningreen, habe ich viel ausprobiert mit der Heizkurve. (die Ventile sind überall praktisch offen).
Nun geht es um die Einstellung der Umwälzpumpe. Ich habe eine EMB Pumpe mit 3 Stufen: 1450L bei 46 W, 1900L bei 67 W, und 2200 bei 93 W.
Ich habe nun die Stufe 2 vorher die Stufe 3 eingestellt. Aber durch die kleinere Stufe wurde es im Haus kühler und im obersten Stock wurde es nur noch knapp 19.5 Grad. So musste ich die HK steiller machen. Habe aber immer noch Probleme mit dem obersten Stock.
Mir stellt sich jetzt die Frage, was ist optimaler für die Bilanz. 25 Fr.Stromkosten pro Saison zu sparen mit der Stufe 2 der Umwälzpumpe, aber eine steilere HK. Oder doch Stufe 3 und eine flachere HK
Habe folgenden Text aus einem anderen Forum gelesen, und der leuchtet mir eigentlich ein:
[SIZE=10pt]""welche Einsparung erwartest du wenn du die Drehzahl reduzierst? [/SIZE]
[SIZE=10pt]eine Verringerung der Durchflussmenge hat natürlich auch eine verringerte Leistungsabgabe des Heizkreises zur Folge.
Soll nun die die Wärmepumpe die verringerte Leistungsabgabe durch eine höhere Vorlauftemperatur ausgleichen, verschlechtert sich der Maschinenwirkungsgrad (cop) der Wärmepumpe bzw. die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe steigt"".[/SIZE]
Welche Stufe bei der Umwälzpumpe habt ihr eingestellt? Und was ist logischer???
Es sieht so aus, dass Deine Umwelzpumpe keine Energieumwälzpumpe ist. Dein Installateur hat vor 3 Jahren falsch gehandelt. Seit 2010 ist es eine Pflicht effiziente UWP einzusetzen.
Darum würde ich Dir eine Grundfos Alpha 2 zu installieren.
Soviel ich weiss, fährt Deine UWP Direkt auf die FBH.
Somit kann auf der UWP AutoAdapt eingestellt werden.
Dann könnest Du auf der Anzeige sehen, wieviel Watt eingespart wird. Auch kann auf der Anzeige auf den Durchfluss gestellt werden.
Der Durchfluss müsste so im Durchschnit zwischen 800-1000 lt/h sein.
So hört man sich wieder /emoticons/default_additional/113.gif
Ich denke auch, dass eine solche Pumpe weniger Strom verbraucht. Aber eine fast neue Pumpe auswechseln?? In der höchsten Stufe braucht meine Pumpe ja so um die 90 Watt. Das sind im 24 Std-Betrieb in 180 Tagen so um die 60 Fr. Stromkosten im Jahr. Und mit der Alpha2 könnte ich vielleicht 30 Fr. im Jahr sparen. Oder rechne ich da etwas falsches?
Und mit den 1900 L/Min wird ja der oberste Stock nicht richtig versorgt. Wie kommst du da auf 800-1000 Liter sind optimal?
Wenn ich die Pumpe auf 2200 L stelle, fliesst bei offenem Ventil Wasser bis zum Anschlag im Schauglas der oberen Zimmer. Und bei der Stufe 2 der Pumpe, und alles andere ist sonst gleich, fliesst das Wasser im Schauglas nur bis 1.5 L (Mitte vom Schauglas).
Somit hat es doch bei Stufe 2 zu weinig Druck/Wasser?
Und bei Stufe 3 wird es wärmer im Haus und ich kann die HK runternehmen.
Wo liegt das Geheimniss vom optimieren?
Habe es übrigens endlich gewagt, den Fixpunkt Parm 160 unter die 20 zu stellen (jetzt bei 19). Bin gespannt was passiert.
Wenn der Wasserabgleich korrekt gemacht wird, braucht es Unten weniger Wasser als im 3. Stock. Durch Drosselung steigt der Druck an und Oben wird die benötigte Wassermenge erreicht. Bei einem Delta von 5 °K solltest Du nicht mehr als 1'000 lt7h brauchen.
Eine energieeffiziente UWp verbraucht nur ca. 20-25% einer konventionellen UWP. Einsparpotential ca. 48.-- CHF/a.
Das Dein Installateur fachmännisch unfähig ist, denn Abgleich richtig zu machen, ist ein typisches Abbild der heutigen Branche.
Die Realität ist oft sehr schwierig. Bei mir wurden auch 980l/h berechnet und auch wenn die Pumpe auf solche Werte reduziert werden könnte, lässt der Heizungshersteller das nicht zu, da ansonsten anscheinend die Warmwasserproduktion nicht mehr funktionieren soll. Falls also jemand eine Erklärung hat, wieso man mit 980l/h nicht einen 400l Warmwasserboiler wie Umstellventil aufheizen kann, bin ich sehr darauf gespannt. Selbst im längsten Heizkreis zuoberst mit dem absolut höchsten Widerstand wir bei mir jetzt gedrosselt! Das nennen sie hydraulischen Abgleich.... Ich nenne das Autofahren mit angezogener Handbremse!
@carina: Finde auch, dass ein hydraulischer Abgleich wie maningreen geschrieben hat nützen sollte
Auf meinen 15 Schaugläser kann ich ja die Liter in Min. ansehen.
Wenn ich die verschiedenen Liter per Min (von 0.5-2.5 L/Min pro Einheit) zusammen rechne, ergibt das 15L, dann mal 60 Min. = 900 Liter fliessen die Stunde durch die 3 Stockwerke.
Auch hatte ich auf Stufe 2 eine Spreizung von 7- 8.
Habe jetzt wieder auf Stufe 3 gestellt und im obersten Stock fliessen jetzt durch den höheren Druck automatisch 60 Liter pro Stunde mehr durch, und es wird sicher da wärmer.
Mit dieser Einstellung wird jetzt die Hk wieder runter gemacht. von 26 auf 24 RL bei Fixpunkt 19, Endpunkt - 10
Wir haben derzeit eine normale UWP in Stufe 2 mit 55W am Laufen.
(Laufzeit wird geregelt via Wärmepumpenmanager)
Ein Kollege hat im selben System eine Alpha 2 am Laufen.
Bei Einstellung AutoAdapt steigt die WP mit Hochdruckstörung aus.
Somit muss eine feste Kurve eingestellt werden und die UWP läuft mit ~40W.
Somit erübrigt sich eine Neuanschaffung für mich.
Gruß moudi
Die UWP welche die Wärme aus der WP transportiert darf nicht auf AutoAdapt gestellt werden! Es muss der minimal erforderliche Volumenstrom (besser mehr) der WP eingehlaten werden! Sonst fährt die WP logischweise in die Hochdruckstörung.
An meiner WP kann man die UWP die die Wärme in den HK schafft in Prozentschritten anpassen (besser Abgleichung möglich) damit der erforderliche Volumenstrom nicht einbricht. Da ich einen Puffer (Speicher) wegen Radiatoren
betreibe verhält sich alles etwas anders.
Darum bei mir auf Autoadapt mit wie erw. 18-20 Watt.
Mein ganzes Konstruckt ist sowieso besonders und hat nach der (Fachmann??)Installation einige Anpassungen