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Welche Risse sind es (mit Bilder) ?

37Antworten16’826Aufrufevon Franz · 25. November 2007letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. turbo27. November 2007
    Hallo turbo,

    ich möchte Franz nicht vorgreifen, aber ich denke nicht, dass Südniedersachsen "Erdbebengebiet" oder "Grubengebiet" ist!

    Gruß vom Pfälzer
    Hi Pfälzer

    Ich glaube auch nicht, das es statisch relevant ist. Werde aber immer hellhörig, wenn ich von durchgehenden "Gräben" im Haus höre.

    Abgesehen Erdbebengebiet. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine Brand-Mauer wegen der Erdbebensicherheit örtlich neu verankern lassen. Dies auf Anweisung des Statikers, welchen ich zugezogen habe. Wohlgemerkt auch nicht in einem Erdbebengebiet sondern im Zürcher Oberland. /emoticons/default_biggrin.png

    Bei arbeitenden Rissen machen wir immer Gipssigel um die Bewegungen sichtbar zu machen.

    Turbo

  2. Pfälzer9’908 Beiträge27. November 2007
    Hallo Turbo,

    Du hast Recht, Risse sollte man immer untersuchen und die Ursache hierzu feststellen lassen. Meist sind sie jedoch nicht bedenklich oder führen zu großen Schäden. In manchen Fällen aber leider doch. Manchmal sind sie hausgemacht, oft Bauteil/Baustoff bedingt oder Zeugnis einer schlampigen Ausführung.

    In Baden Würtemberg, dem Rheingraben oder der Vulkaneifel, haben wir natürlich auch Erdbebengebiete, wo entsprechende "Zusatzbewehrung" eingebaut wird. Das südliche Niedersachsen gehört jedoch nicht zu diesen Regionen.

    Das mit dem Gipssigel, oder Gipsplombe, machen wir auch, wobei dies natürlich vor einer Sanierung der Risse gemacht wird, um die Sinnhaftigkeit einer solchen prüfen zu können.

    Bei Franz ist dies nun schon geschehen, wobei die "Rissfüllung" nun den gleichen Effekt haben wird.

    Das Thema Risse ist unendlich umfangreich, worüber man Bücher schreiben könnte, wenn es die nicht schon zu genüge gäbe!

    Die Deutschen sind da doch sehr sensibel geworden und vermeiden daher alles, was dazu führen könnte. Dies beginnt schon bei der Planung und der statischen Berechnung eines Objektes. Weshalb wohl auch einige Details aus eurer Baupraxis bei uns so nicht ausführbar wären.

    Gruß vom Pfälzer

  3. Franz36 Beiträge27. Dezember 2007
    Falls Du also mal ein Bild vom Balkon "schießen" kannst (von oben und wenn möglich von unten), stelle es hier ein, dann können wir geren darüber reden.
    Hallo Pfälzer,

    hier die Fotos!

    Leider sind sie etwas dunkel geworden.../emoticons/default_additional/82.gif

    Sie sind von der Balkonfassade und dem Fenster.

    IMG_1212.JPG

    IMG_1217.JPG

    IMG_1219.JPG

    IMG_1218.JPG

  4. Franz36 Beiträge27. Dezember 2007
    Und hier 4 Fotos von dem "Durchlüftungsgitter", von der Küche zum Balkon.

    Irgendwie sehen die Risse schon sehr alt aus, oder?

    IMG_1213.JPG

    IMG_1214.JPG

    IMG_1215.JPG

    IMG_1216.JPG

  5. Pfälzer9’908 Beiträge27. Dezember 2007
    Hallo Franz,

    ja, die Bilder sind leider etwas dunkel, aber man kann doch noch die Risse erkennen.

    Die bei, bzw. um den Entlüftungsstein, sind wohl wirklich schon älter. Da die Ölfarbe diese noch überdeckt, scheint sich hier auch nichts mehr zu bewegen. Also da hätte ich keine Bedenken.

    Der kleine Riss neben dem Fenster (Bild mit sichtbarem Rollladen- ober ganz rechts) sehe ich auch als eher unkritisch an. Zudem wurde er wohl auch schon vor längerer Zeit notdürftig überspachtelt.

    Bei der "Flügelwand" unter dem Balkon verhält sich dies m.E. ähnlich.

    Handelt es sich hierbei um relativ dünne Trennwände, als Sichtschutz zum Nachbarn, die auf den jeweiligen Balkonplatten (Beton) stehen?

    Wenn ja, ist der Riss oben, entlang der letzten Steinreihe damit durchaus erklärbar.

    Hier wurde die Trennwand vermutlich direkt, press mit Mörtelfuge unter die obere Balkonplatte gemauert. Da diese aber einer Verformung unterliegt und damit Druck ausübt (was sich bei mehreren Geschossen nach unten ggf. fortsetzt), gibt das "schwächere" Bauteil, hier unsere dünne Wand, nach!

    Wenn sich der untere Balkon, auf dem die Trennwand steht, setzt und damit die Wand nach unten mitnimmt, sie aber oben festklebt, ergibt sich ein gleiches Schadensbild.

    Genauso verhält es sich, wenn die Wände zuerst und dann die Betonplatten der Balkone darauf betoniert wurden. Dann hängt die Wand fest zwischen den beiden Betonbauteilen.

    Also, wenn dies dort die einzigen Risse sind, sich das ganze wie oben beschrieben verhält, dann sehe ich von hieraus keine großen Probleme.

    Und wenn ihr einen Ernergieausweis für die Außendämmung erstellen lassen wollt, möglichst von einem Statiker (wie schon erwähnt), dann wird er es euch vor Ort wohl auch so bestätigen.

    Wichtiger wäre die Beobachtung der Risse an der Frontseite.

    Gruß und einen guten Rutsch, vom Pfälzer

  6. Franz36 Beiträge27. Dezember 2007
    Hallo Pfälzer,

    absoluter Wahnsinn! Du bist `ne "Wucht". /emoticons/default_additional/180.gif

    Wieder einmal für Laien verständlich erklärt. Merci!

    Übrigens mit dem Treppenhaus, hast du (natürlich) Recht gehabt.

    Man kann noch ganz schwach die Spuren sehen, vom alten Treppenhaus, an den Wänden.

    Ein Feuchtigkeitsschaden hat die Wohnung auch nicht.

    Mit einem (Terraristik-) Hygrometer über eine Woche gemessen, ergab es einen Durchschnittswert von 34% LF(Minimalwert = 27% ; Höchstwert =54%) ohne Heizluft, bei einer Temperatur von 16-18 Grad.

    Könnten eigentlich alte Risse durch neuaufgebrachten Putz, oder einer neuen Ölfarbe, wieder "durchbrechen", vorausgesetzt die Risse wären zum Stillstand gekommen?

    Gruß Franz

  7. Pfälzer9’908 Beiträge29. Dezember 2007
    Hallo Franz,

    wenn die "Rissursache" nicht mehr vorhanden ist (also Setzungen/Gebäudebewegungen), dann können die Risse auch dauerhaft geschlossen (bzw. die alte Rissverschließung verbleiben) und es kann davon ausgegangen werden, dass diese nicht mehr durchkommen.

    Bei den Flügelwänden am Balkon, wenn die bauliche Gegebenheit, so wie von mir angenommen ist, könnten diese jedoch bei der alljährlichen Verformung (Kälte/Wärme/Belastung durch Personen) wieder auftreten. Ggf. sollte bei der Fassadensanierung dies nochmals überprüft und bei Bedarf die Flügelwand durch einen Trennschitt von der oberen Betonkante getrennt werden. Oder man erneuert die oberste Steinreihe, wobei ein ca. 1-1,5cm breiter Spalt verbleiben sollte. Dieser kann ggf. mit einem Dämmmaterial (das sich stauchen lässt) geschlossen werden. Der neue Putz der Flügelwand wird dann dort durch eine Trennleiste definitiv von der Betondecke getrennt. Die Wand würde auch wohl auch ohne Verbindung, mit kleinem Spalt, stehen bleiben.

    Gruß vom Pfälzer

  8. Franz36 Beiträge29. Dezember 2007
    Vielen lieben Dank Pfälzer! /emoticons/default_smile.png

    Und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Gruß Franz

  9. Franz36 Beiträge9. März 2008
    Hallo Pfälzer,

    leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen, in den letzten Monaten, mich nicht um das Haus (bzw. die Wohnung) kümmern.

    Als ich ebend da war und dachte ich hatte alle Risse fotografiert, da betrat ich den letzen Raum. Den Trockenraum.

    Das "Beste" kommt wohl immer zum Schluss... /emoticons/default_sad.png

    Gehen sie diesmal noch als "normale" Setzrisse durch? /emoticons/default_additional/29.gif

    Bis auf den senkrechten Riss (ca. 1mm breit, linkes Foto). Dies ist doch ein Spannungsriss, oder?

    Übrigens ist in dem benachbarten Raum (Fahrradkeller), der Riss an der gleichen Stelle. Also ist er wohl durchgehend...

    Bloß dort wurde er schon gespachtelt.

    Wenn man eine Etage höher geht, ins Treppenhaus, da taucht der Riss wieder auf. Nur diesmal ist er viel perfekter gespachtelt worden. Man erkennt ihn nur wenn man genau danach schaut.

    Er ist dort auch nur max. einen halben Millimeter breit gewesen. Aber ebend genauso senkrecht und nicht ganz "durchgehend" (diesmal von oben nach unten gemeint).

    IMG_1312.JPG

    IMG_1313.JPG

    IMG_1314.JPG

    IMG_1315.JPG

  10. Pfälzer9’908 Beiträge10. März 2008
    Hallo Franz,

    dann hoffe ich mal, dass es Dir nun wieder besser geht!

    Wo befinden sich die beiden Räume? Im Dachgeschoss oder eher wohl um Untergeschoss?

    Der senkrechte, durchgehende Riss kann leider viele Ursachen haben. Da er aber auf der Gegenseite schon verspachtelt wurde, ist er wohl auch schon länger vorhanden. Ist diese Spachtelung dort in der Zwischenzeit erneut gerissen oder ist sie nun ohne Beschädigung?

    Wie lang ist diese Wand? Unter 5m?

    Wenn der Riss nicht weiter geht oder ging (mal fragen von wem und wann die andere Seite verspachtelt wurde?), so kannst Du ihn auch schließen oder wenn es Dich nicht stört, auch belassen.

    Wenn der Zeitpunkt unklar ist, Du den "Stillstand" nochmals selbst prüfen möchtest, dann mache eine Gipsplombe auf den Riss (eine oder mehrere) um zu sehen, ob auch diese wieder Risse bekommt oder nicht. Einfach im Baumarkt ein kleines Päckchen Gips kaufen, anrühren und mittig auf den Riss aufbringen.

    Reisst die Gipsplombe nicht, kannst Du sie entfernen und den Riss verspachteln. Ist sie jedoch wiederum gerissen, sollte man der Ursache auf den Grund gehen.

    Risse in der Wand können zur Not / Vorsicht auch verklammert/bewehrt werden.

    Der Riss, da ja wohl auch im Treppenhausbereich, scheint mir ebenfalls auf die ggf. stattgefundenen Setzungen zurückzuführen sein. In Treppenhäusern handelt es sich ja in der Regel um relativ "hohle" Räume, mit meist sehr hohen, durchgehend verputzten Wandflächen. Wenn hier keine Trennungen vorhanden sind, wirken sich Setzungen oder Spannungen, bzw. die durch Setzungen hervorgerufenen Spannungen, meist sehr schnell auf die Putz- und Wandflächen aus.

    Wenn der Riss in den oberen Etagen schmäler als in den unteren Etagen ist, dann deutet dies auf Setzungen im Innenbereich des Gebäudes hin.

    Wobei mir der Riss (Bild 1) persönlich noch nicht als bedenklich erscheint.

    Die kleinen, schrägverlaufenden Risse sind wohl eher harmlos und störend als gefährlich. Man weiß halt nie, wie so ein Gebäude hergestellt wurde, welche Sorgfalt bei der Ausführung ausgeübt wurde, wenn man nicht selbst während der Bauzeit anwesend war.

    Auf dem 3. Bild, solltest Du jedoch nochmals prüfen, was unter dem abgeplatzten Putz ist? Ist dies ein Beton-Unterzug oder nur eine verputzte Bekleidung von Rohrschächten? Einfach mal an einer Stelle den Putz etwas abklopfen, bis Du auf den Untergrund triffst. Foto machen und Dich wieder melden /emoticons/default_smile.png

    Gruß vom Pfälzer

  11. Franz36 Beiträge10. März 2008
    Hallo lieber Pfälzer und wie immer /emoticons/default_ohmy.png vielen Dank!

    Der Riss auf dem linken Foto, war der grösste Riss hier, denn ich bisher gefunden habe. Daher habe ich dieses Thema wieder "aufgewärmt".

    Ja, er befindet sich im Keller.

    Leider habe ich nicht viel Zeit, da ich z.Zt. in der Firma bin.

    Bis dann!/emoticons/default_smile.png

  12. Pfälzer9’908 Beiträge10. März 2008
    Servus Franz,

    lies es in Ruhe (zuhause) durch und melde Dich.

    Wenn es sich um eine Kellerwand, ggf. auch noch eine tragende Wand handelt, so wird sie noch genügend Auflast haben, was dann kein größeres Problem darstellen sollte.

    Gruß vom Pfälzer

  13. Franz36 Beiträge10. März 2008
    Servus Pfälzer,

    ja, es ist eine tragende Wand und sie ist ca. 6m lang.

    Eigentlich hatte ich mich gegenüber den anderen Eigentümern/Mietern noch nicht richtig vorgestellt und wenn ich jetzt gleich im Keller den Putz abklopfe, dann werde ich wohl "gelyncht"... /emoticons/default_wink.png

    Da ich ja jetzt ein "gebranntes Kind" bin, habe ich mir mal die Häuser in der Rattenfänger-Innenstadt angeschaut und was ist?

    "Meine" Risse sind ja noch recht harmlos zu denen, die ich dort gesehen habe und die waren noch nicht einmal zugspachtelt worden (cm breite Risse) !

    Haben sie damals bei meinem Haus, beim Fundment geschlampt, daß alles jetzt so absackt(e)?

    Übrigens hast du noch garnichts zu den 3 waagerechten Rissen, zu dem ersten Bild, auf Seite 1 gepostet (seitlich).

    Vielleicht habe ich es auch nur nicht verstanden... /emoticons/default_additional/61.gif

    Gruß Franz

  14. Pfälzer9’908 Beiträge10. März 2008
    Servus Franz,

    wie es scheint, bist Du schon zuhause.

    Also nochmals zur Kellerwand. Ich denke wie gesagt nicht, dass der Riss hier zu einem größeren Problem führt. Trotz dem druchgehenden Riss sind beide Wandhälften durch die Deckenauflasten noch entsprechend unter Druck.

    Zu den Rissen auf Bild 1 hatte ich mich eigentlich schon geäußert, aber vielleicht ging das auch irgendwo unter.

    Der gesamte, vorgezogene Mittelbau, inkl. dem Treppenhaus, sitzt auf einem anderen Niveau als die beiden Flügelteile. Was man an den Fensterhöhen erkennen kann.

    Dieser vorgezogene Gebäudeteil scheint sich, im Verhältnis zum Restgebäude verschieden, auch nachträglich, ggf. durch bauliche Maßnahmen um/am Gebäude oder Straßen/Kanalbaumaßnahmen im Straßen/Eingangsbreich, gesetzt zu haben. Die waagrechten Risse, zumindest 2 davon, liegen im Bereich der dortigen Geschossdecke. Dies können lediglich Schubrisse sein, oder in Verbindung mit der anderen Setzung erfolgt sein.

    Die Deckenstirnseiten wurden damals nicht separat isoliert und gingen mit der Betonkante bis zur Außenkante der Steine. Darüber wurde dann der Außenputz aufgebracht, ohne diese Fläche zumindest zu armieren (also ein Gittergewebe einzulegen). Somit gibt der Beton der Decke alle Verformungen und Ausdehnungen an die Außenseite weiter, wo diese zu den waagrechten Rissen, im Verlauf der Decke, führen.

    Heute werden die Stirnseiten zumindest mit einer Dämmung und einer Gewebearmierung versehen, womit keine Verbindung mehr vom Beton (waagrecht liegend) zur Wandfläche/Putz (senkrecht stehend) besteht und somit quasi der Beton sich hinter der Dämmschicht "bewegen" kann ohne die Kraft zum Außenputz zu übertragen.

    Insofern nicht schlimm, nur sehr unschön, was aber bei der Fassadensanierung behoben werden kann. Wichtig dabei ist nur, dass diese Risse nicht offen bleiben/sind, wenn sich die Sanierung noch etwas hinziehen würde, da ansonsten Wasser einlaufen könnte.

    Ob sie bei der Fundamentierung geschlampt haben, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Aber Setzungen können auch nach vielen Jahren, durch Veränderungen im Erdreich verursacht werden. Dies könnte die Veränderung des Grundwasserspiegels hervorgerufen haben, oder eine Nachverpressung von weicheren Sichten (auch viele Meter unterhalb der Gründung) kann ebenfalls Auslöser solcher Setzungen sein!

    Gruß vom Pfälzer

  15. Franz36 Beiträge10. März 2008
    Servus Pfälzer und Tante grazie. Ich schreibe mal vielen Dank auf italienisch, sonst wird es "langweilig"... /emoticons/default_wink.png

    Zwei Bilder hätte ich da noch.

    Alle Bilder sind vom gleichem Haus!

    Das linke Foto ist wenn man auf dem Balkon steht und auf den darüberliegenden Balkon schaut.

    Es ist halb rechts ein minimaler, nicht durchgehender Riss zu sehen.

    Das zweite Foto ist da wohl etwas "härter".

    Sind es dort auch Schubrisse?

    Übrigens "durchgehend" war nur meine fixe Idee bei der Kellerwand, weil so in etwa das gleiche Rissbild im gegenüberliegenen Raum vorhanden ist. Es muss aber nicht ungedingt ein durchgehender Riss sein, wie er z.B. auch nicht von oben nach unten durchgehend ist.

    Gruß vom "Risse"-Franz /emoticons/default_additional/82.gif

    IMG_1319.JPG

    IMG_1321.JPG

  16. Pfälzer9’908 Beiträge10. März 2008
    Servus Franz,

    also der Riss zwischen den Balkonen sieht eher wie ein Setzungsriss auf, was sich bei diesem Gebäude wohl wie ein "roter Faden" durchzieht. Ist aber sehr klein.

    Bei der Fassade, ja da kann ich eigentlich nichts direkt zuordnen. Von "Allem" etwas.

    Der Riss an der Fensteroberkante könnte durchaus im Zusammenhang mit den Betonstürzen oder Ringbalken stehen. Die Risse zwischen den Fenstern entstehen oft deshalb, da die Wandfläche hier sehr geschwächt ist, also im Verhältnis zur Restwand sehr schmal sind und diese Bereiche somit am ehesten zu Rissschäden neigen. Hier "heben" sich die untereinander vermörtelten Steinreihen ab. Da auch sie anscheinend schon länger vorhanden sind und so "künstlerich" behoben wurden, sollte der Prozess eigentlich auch abgeschlossen sein.

    Da das gesamte Objekt ja mit Rissen behaftet ist nochmals meine Empfehlung, wenn ihr die Fassadensanierung mit einer Verbesserung der Dämmung ergänzen wollt, hierfür den Energieausweis anfertigen lassen müsst, dann lasst dies von einem örtlichen Statiker machen, der bei dieser Gelegenheit sich auch die Risse nochmals ansehen kann. Sicher ist sicher, denn vor Ort sieht manches anders aus als auf Foto´s.

    Evtl. ist ihm ja auch bekannt, ob im näheren Umfeld änhliche Setzungen aufgetreten sind?

    Gruß vom Pfälzer

  17. Franz36 Beiträge10. März 2008
    Servus Pfälzer,

    vielen lieben Dank für deine ganzen Erklärungen. /emoticons/default_additional/20.gif

    In etwas mehr als 2 Wochen findet die jährliche Eigentümerversammlung statt.

    Dort kann ich mich ja vielleicht mit einigen Eigentümern mal in Ruhe unterhalten.

    Falls du mal eine Frage hast, die die Botanik betrifft, dann würde ich mich gerne "revanchieren".

    Dies ist so der einzigste Bereich, wo ich einen "Plan" habe.

    In diesem Forum hier u.a. bin ich häufig anzutreffen:

    Pflanzenbestimmung • Foren-Übersicht

    Nochmals vielen Dank und bis dann!

    Franz /emoticons/default_additional/28.gif

  18. Pfälzer9’908 Beiträge11. März 2008
    Servus Franz,

    habe ich doch gerne für Dich gemacht. Hauptsache es hat Dir geholfen und für ein gewisses Grundwissen gesorgt. Damit hast Du auch eine ausreichende Gesprächsgrundlage bei der Eigentümerversammlung.

    Auf Dein Angebot komme ich gerne zurück, wobei Du Dich natürlich auch vorher wieder melden kannst.

    Falls Du die Wohnung renovieren möchtest, tauchen ja ggf. noch ein paar Fragen auf! /emoticons/default_smile.png

    Viele Grüße aus der Pfalz, Pfälzer