Dabei wurde ein relativ grobber Negativputz an die Wände angebracht, von uns wurde aber ein Weissputz bestellt.
Das ist dann aber mächtig schief gelaufen...einen krasseren Unterschied kann man sich ja kaum vorstellen.
Der eine auf der Baustelle erzählte, es werde alles entfernt und neu gemacht
Das wäre für mich der einzig richtige Ansatz. Abrieb bis zum Grundputz runter, Schäden ausbessern und dann kpl. inkl. Grundierung neu aufbauen.
der andere erzählte es werde mit Leim aufgefüllt
War das evtl. ein Schreiner... Leim als Auffüllmaterial kenne ich nur aus dieser Branche, nicht aber vom Putzer/Gipser.
Man kann natürlich den vorhandenen Negativabrieb (wenn nicht auch nochmals überstrichen wurde) mit einer passenden Grundierung versehen (die sollte/müsste dann aber auch alle Flächen im Negativbereich erreichen) und die Negativfläche ausspachteln, also mit einem dünnen Putz versehen, bis die Flächen wieder glatt und eben sind.... Grundierung und Auftrag Weissputz.
Dabei besteht natürlich immer die Gefahr, dass die unterschiedlichen Materialien unterschiedlich agieren.... es zu Rissen oder Ablösungen kommen könnte. Auch würden die vorhandenen Anschlüsse (ggf- Fensterschaniere, Steckdosen und Schalter oder Eckleisten) ggf. nicht mehr exakt passen.
Wobei sich mir aber grundsätzlich die Frage stellen würde, wollt ihr wirklich Weissputz an den Wänden? Decke ist o.k., da kommt man später kaum noch dran....aber an den Wänden führt jede kleinste Berührung mit dem Weissputz zu Schäden (Hicke, Kratzer, Verschmutzungen...).