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Weissputz über Negativputz

1Antwort1’017Aufrufevon SFSF · 22. März 2022letzter Beitrag vor 5 Jahren
  1. SFSF1 Beiträge22. März 2022
    Kürzlich stellten wir fest, dass bei unserm Neubbau versehentlich der falsche Putz angebracht  wurde. Dabei wurde  ein relativ grobber Negativputz an die Wände angebracht, von uns wurde  aber  ein Weissputz  bestellt. Die Firma wird dies sicherlich beheben, uns nimmt es aber wunder, wie  dies gemacht  wird und ob uns dadurch irgendwelche Nachteile entstehen können.
    gibt  es hier verschiedene Varianten, wie man die machen kann?
    Der eine auf der  Baustelle erzählte, es werde alles entfernt und  neu  gemacht, während der  andere  erzählte es werde  mit Leim aufgefüllt  und dann  der Weisputz  drüber angebracht.

    Gerne  würde ich wissen ob beide Varianten  in Ordnung  sind und ob wir noch irgendetwas besonders  beachten sollen. Herzlichen Dank.

  2. Pfälzer9’908 Beiträge22. März 2022 · bearbeitet
    Dabei wurde  ein relativ grobber Negativputz an die Wände angebracht, von uns wurde  aber  ein Weissputz  bestellt.
    Das ist dann aber mächtig schief gelaufen...einen krasseren Unterschied kann man sich ja kaum vorstellen.

    Der eine auf der  Baustelle erzählte, es werde alles entfernt und  neu  gemacht
    Das  wäre für mich der einzig richtige Ansatz. Abrieb bis zum Grundputz runter, Schäden ausbessern und dann kpl. inkl. Grundierung neu aufbauen.

    der  andere  erzählte es werde  mit Leim aufgefüllt 
    War das evtl. ein Schreiner...  Leim als Auffüllmaterial kenne ich nur aus dieser Branche, nicht aber vom Putzer/Gipser.

    Man kann natürlich den vorhandenen Negativabrieb (wenn nicht auch nochmals überstrichen wurde) mit einer passenden Grundierung versehen (die sollte/müsste dann aber auch alle Flächen im Negativbereich erreichen) und die Negativfläche ausspachteln, also mit einem dünnen Putz versehen, bis die Flächen wieder glatt und eben sind.... Grundierung und Auftrag Weissputz.

    Dabei besteht natürlich immer die Gefahr, dass die unterschiedlichen Materialien unterschiedlich agieren.... es zu Rissen oder Ablösungen kommen könnte. Auch würden die vorhandenen Anschlüsse (ggf- Fensterschaniere, Steckdosen und Schalter oder Eckleisten) ggf. nicht mehr exakt passen.

    Wobei sich mir aber grundsätzlich die Frage stellen würde, wollt ihr wirklich Weissputz an den Wänden? Decke ist o.k., da kommt man später kaum noch dran....aber an den Wänden führt jede kleinste Berührung mit dem Weissputz zu Schäden (Hicke, Kratzer, Verschmutzungen...).