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Was macht ein Haus zu einem Smarthome

5Antworten3’018Aufrufevon Moudi · 29. April 2011letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Moudi2’458 Beiträge29. April 2011
    Hallo zusammen

    mir ist aufgefallen, dass im Forum immer wieder Beiträge zum Thema Hausautomation erstellt werden und es dabei selten um mehr als Licht-, Storen- und Heizungssteuerung geht.

    Für eine "normale" Steuerung von den 3, benötigt man kein Automatisierungssystem

    und selbst wenn man eins für diese hätte, so hat das mit einem Smarthome nicht viel zu tun /emoticons/default_tongue.png

    Ob ich nun die Storen mit Zeptrion rauf- und runterfahre oder via KNX, ist absolut egal. Smart ist das nicht !

    Was macht ein Haus zu einem Smarthome:

    Es ist das individualisierbare Zusammenspiel aller Komponennten in einem Haus.

    Licht, Storen, Steckdosen, Alarmanlage, Brandmeldeanlage, Audi, Video, Sauna,

    Cameras, Heizung, Lüftung, Wasser in Abhängigkeit von Personen, Wetter und was einem sonst noch alles einfällt.

    Bsp:

    Ihr kommt nach Hause, öffnet die Tür via Fingerprint. Euer Haus weiss, dass ihr da seit und via Präzensmelder weiss es, dass sonst keiner da ist.

    Somit wird im Haus die Audioanlage auf Jazz geschaltet und etwas lauter gedreht.

    Die Musik wird dabei nur in dem Raum abgespielt, wo ihr euch befindet.

    Wenn es regnet, weiss das Haus schon was zu tun ist, bei Sonne auch,

    da ihr ja eine verlinkte Wetterstation habt.

    Und bei verstopften Rohren wird gleich der Sanitär informiert.

    Sinn oder Sinnlos, das muss jeder für sich beantworten.

    Die Bedürfnisse eines solchen Systems kommen und wachsen, wenn man eins hat.

    Ich habe für meine Frau Funktionen realisiert, da habe ich vor einem Jahr nicht mal gewusst, dass es die gibt /emoticons/default_cool.png

    In einem Smarthome sind die Möglichkeiten alleine durch euer Budget begrenzt

    bei Insellösungen immer durch das System.

    Automation wird sicher dazu noch was sagen können /emoticons/default_biggrin.png

    smarte Grüsse

    aus dem Emmental

    moudi

  2. Vektor187 Beiträge2. Mai 2011
    Es wäre hilfreich, wenn man MEHR solche Beispiele (wenn möglich im bezahlbaren Bereich umsetzbare) noch vorgestellt bekommt, um sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden...!

    Was hast du alles für deine Frau noch reinprogrammiert? 😎

    (Ich brauche keinen Kühlschrank, der mir sagt, dass ich kaum mehr Milch habe, dann ein SMS schickt....oder sowas. Klar wäre das supercool, aber sowas kann/will ich nicht bezahlen)

    Natürlich muss schlussendlich jeder selber wissen, was Spielerei ist und was man "haben MUSS ^^".

    Sparen werden wir voraussichtlich bei der Implementation von Heizung, da ich denke, dass ich vor einer Reise das auch manuell machen kann und bei einer Komfortlüftung das eine oder andere Grad Celsius nicht präzise/sinnvoll gesteuert werden muss auch wenn da angeblich Sparpotential da wäre.

    Momentan boxe ich generell etwas gegen den Widerstand meiner Frau eine Automation (evtl. mit Loxone) durch, aber SIE kriegt ja ihren begehbaren Kleiderschrank nun auch.... 😎

    Sie fürchtet nun halt, dass sie dann mit dem "Zeug" nicht klarkommt. Und ich hoffe, dass das eben Komfort bringt und nicht nur von Technikfreaks wie mir geschätzt wird/bedient werden kann.

    Habe ein erstes Treffen mit einer Firma, die dieses System bei uns in der Nähe anbietet und erhoffe mir an diesem Gespräch auch noch Inputs, was ich alles wie teuer realisieren könnte.

    Ebenfalls weiss ich zum Beispiel nicht, inwiefern Präsenzmelder bei einem Haushalt mit einer (geplanten) Katze sinnvoll ist.... ich will ja keine jazzhörende Katze haben! (das wäre ja dann nicht smart...) oder dann jede Nacht "Einbrecheralarm", weil die Katze im Haus herumschleicht.

    Geplant/Wünschenswert ist bei uns:

    Loxone / XXX -System

    Automatisches Schliessen der Eingangstüre ab Zeit X

    Bei Klingeln --> Türkamera -> Bild auf IPad (das inwall abnehmbar montiert wäre), Funktion zum Aufsperren.

    Storen + z.T. dimmbares Licht steuerbar via Ipad / Iphone, Szenen, wenige Taster (Für Schwiegermutter oder so ^^)

    Automatisches Beschatten je nach Wetter, aber in Abhängigkeit von offenen Schiebefenstern im EG.

    Paniktaste im Elternschlafzimmer (Alles Licht EG an, Storen auf)

    Taster bei Verlassen des Hauses, (EG + UG) der alles Licht und alle geschalteten Steckdosen ausschaltet.

    BWM bei Treppen, der Treppenlicht auslöst.

    Anwesenheitssimulation.

    Steuerung von Multiroomsystem und Inwallboxen in 4 Räumen. (Ich weiss, DAS ist teuer)

    So, ist / wäre das smart? Wenigstens ein wenig?

    Was könnte man Sinnvolles noch realisieren?

    Eine "Angst" meiner Frau teile ich auch ein bisschen... was, wenn der Blitz einschlägt und mein Loxone Server verbrutzelt? (sofern das möglich ist)... funktioniert ja dann wohl gar nix mehr, oder? Also nicht mal Storen und Licht? Sicherheitshalber nen 2th gleich mitbestellen?

    Neugierige Grüsse aus der March.

    Vektor

  3. Automation2’255 Beiträge2. Mai 2011
    Jetzt werden wir schon bald Philosophisch /emoticons/default_smile.png Was für den einen sich wie unmögliche Zukunft anhört, ist für den anderen seit 5 Jahren Realität. In meinen Augen hat es auch keinen Sinn, jedem da smarteste Haus auf das Auge drücken zu wollen. Dazu sind die Mensch zu unterschiedlich im Bedürfnis, genauso wie das Budget in der Realität die Grenzen setzt.

    Ich bin aber sehr wohl der Meinung, dass mit den drei Hauptgewerken im Haus (Licht, Heizung Jalousie) ein Automatisierungssystem sehr viel Sinn macht. Wie sonst soll ich Szenen realisieren, wohl kaum mit Zeptrion oder sonst einer Klicki-Klacki Schaltung?!

    Ich habe bei mir auch "nur" im Moment Licht, Heizung, Jalousien, Wetterstation und Audio verbunden. Dank neuer zentraler Intelligenz bei mir, ist der Ausbau auf weitere Bereiche bei mir geplant (Intrusionsanbindung, Brandmelder und Touch). Damit kann ich aber schon eine ganze Menge machen, die mir im alltäglichen Leben 95% mehr Komfort, Sicherheit und Möglichkeit des Energiesparens einbringt.

    Anbindung weiterer Gewerke ist durchaus interessant (z.B. Telefon, Türklingel für ungestörte Stunden, Überwachung Tiefkühler), aber im Zuge von vielen anderen Projekten, bei mir nicht priorisiert. Wichtig ist lediglich, dass mit dem Bauen die Verrohrung stimmt, somit kann auch in einigen Jahren anderes Gewerke eingebunden werden.

    Die Bedürfnisse ändern sich auch mit den Jahren und Zeit (Kinder, Alter, Komfort, neue Techniken, etc.)

    Zudem gibt es ja hier schon einen Thread, welcher nach Szenen fragt. Ist zwar noch etwas dürftig, aber vielleicht wirds ja noch.

    Um die Frage abschliessend und philosophisch zu beantworten:

    Ein Smart Home ist das, was dem Bewohner glücklich macht und auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, für die nächsten 30 Jahre.

  4. meiku47 Beiträge2. Mai 2012
    Da stimme ich vollkommen zu. Die Bedürfnisse sind für jeden anders. Die Preise werden in den nächsten Jahren bestimmt mit wachsendem Bedürfniss fallen. Das war bis jetzt immer so und wird sich auch bei Smarthomes nicht ändern. Es geht sicher nicht so schnell, da der Aufwand der Installation noch lange sehr stark ins Gewicht fallen wird. Ich freue mich schon auf meine ersten Extras in meiner Mietwohnung. ;-)

  5. HannesLohr5 Beiträge2. Mai 2012
    Das klingt ja alles ein bisschen nach cyber roman, lustig dass sowas mittlerweile wirklich zu realisieren ist....

  6. oskj597 Beiträge2. Mai 2012
    Ja ja die Klicki Klackis und die schlimmen Zeptrion Nutzer.......Wenn ich sehe wie genau und präzise die vielen Wetterstationen sind dann wir das Haus den Regenschirm aufspannen wenn die Sonne scheint und bei Vollmond die Sonnenstoren rausfahren.... Spass beiseite, ich bin unterdessen mit dem Zeptrion sehr zufrieden und die Szenen welche ich brauchen genügen uns völlig.

    Bin gespannt wie sich die Hardware/software in den nächsten 5-10 Jahren verändern wird und wie dann Ersatz der bestehenden Iphones /Touchpanels etz. aussehen werden wenn die Entwicklung so schnell weitergeht und immer wieder andere Betriebssysteme auf den Markt kommen in immer kürzeren Abständen.

    Aber wie schon vielfach gesagt -jedem das seine - da gefällt mir der Satz von Automation schon besser:



    Um die Frage abschliessend und philosophisch zu beantworten:

    Ein Smart Home ist das, was dem Bewohner glücklich macht und auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, für die nächsten 30 Jahre.

    Gruss Oskj