Wir möchten mit Freunden ein Doppeleinfamilienhaus erstellen. Das Bauland könnten wir reservieren. Nun fragen wir uns, ob unser Geld auch für das Haus reicht. Wenn wir das Bauland von unserem Kapital inkl. Hypothek abziehen, bleiben noch 460`000.- für das Haus inkl. "Nebenkosten". Bei unseren Freunden sieht es genau so aus.
Wir möchten ein Holzhaus, dass ein befreundeter Architekt planen soll. Ich bin gelernter Sanitärmonteur, habe aber etwa acht Jahre als Heizungsmonteur gearbeitet. Beim Materialeinkauf bekomme ich die Prozente von meinem frühreren Arbeitgeber (z.B. Sanitas 70%). Mein Bekannter ist Schreiner und arbeitet auch in einer Schreinerei, da sind uns auch Prozente beim Materialeinkauf sicher.
Was meint Ihr, als erfahrene Häuslebauer. Kann man👎 mit viel Eigenleistung noch ein paar Tausender rausholen? (Dachdecken, Wände beplanken, komplett Sanitär/ Heizung, Umgebung, Bodenbeläge, usw.)
Wenn ich Dich richtig verstanden habe wären dies 2x 460'000, somit 920'000.--
Das müsste locker reichen, auch ohne Eigenleistung, ausser Du baust in den Fels, im Wasser etc.
Wenn Du ein Holzhaus bauen möchtest, empfehle ich Dir bei der Home Expo in Suhr vorbei zuschauen. Dort stehen über 1 Dutzend Musterhäuser. Viele Aussteller bieten auch Ausbauhäuser an.
Wenn dir die Freundschaft mit dem Architekt Wichtig ist, baue nicht mit ihm.../emoticons/default_rolleyes.gif
Aber die Idee mit einem Ausbauhaus vom Banker finde ich gut. Die Idee von einem Ausbauhaus ist die: Da wird dir ein von aussen fertiges Haus hingestellt. Den ganzen Innenbereich müsst ihr dann aber selber auführen, oder machen lassen.
Mit eurem Budget lässt sich bestimmt ein schönes Haus bauen. Muss es aber ein Doppeleinfamilienhaus sein? Wenn ihr die Häuser auch nur 4-6 Meter von einander trennt und die Lücke dazwischen mit vieleicht einem Velounterstand für beide Parteien verbindet, ist einen Verkauf der Liegenschaft später einfacher, respektive wird der erziehlte Verkaufspreis höher sein, als bei einem zusammengebauten Haus. Ich würde diesen Aspekt auch mit einbeziehen! Teurer würde diese Variante kaum.
Auf DEN oder DIE welche dies bemerkt, warte ich schon eine ganze Weile.
Glückwunsch Moudi.
@ Walter,
ich denke auch, mit den (Deinen) Fähigkeiten und Bekannten (damit wohl auch kostenlosen Helfern) sollte dies kein Problem sein. Wobei es bei Euch in der Schweiz ja bei den Nebenkosten noch etwas auf die jeweilige Gemeinde bzw., wie banker schon erwähnt hat, auf die Bodenverhältnisse ankommt.
Gehe einfach zur genauen Kostenanalyse etwas näher auf diese Kosten ein, kläre sie mit der Gemeinde und den Versorungsunternehmen ab, dann bist Du sicher was hier an Nebenkosten noch anfällt. Als Handwerker sollte auch die Außenanlage sicher zum Großteil, oder ganz, in Eigenleistung ausgeführt werden können.
Zum Glück haben wir unsere Sanitärsachen nicht bei Sanitas gekauft sondern bei Richner ;-))
Spass beiseite - leider hat man ja nicht immer die Wahl. Aber ich kam mir da in der Ausstellung auch ganz schön besch***** vor, als uns die Ware zur Auswahl gezeigt wurde, denn mir war bewusst wie überrissen die Preise sind.
Um zum Thema zurückzukommen - Wenn Ihr da soviele Eigenleistungen bringen könnt wird das Geld sicher reichen für ein schönes Häuschen. Ich empfehle aber auch auf einen Dritten als Architekten auszuweichen.
Freunde von uns haben auch mit einem ehemals befreundeten Architekt gebaut... die betonung liegt hier auf ehemals befreundetwobei das "ehemals" erst nach der bauzeit hinzukam....
Für mich gibts goldene 2 Grundregeln:
1. Niemals "geschäften" mit Freunden, ausser mit solchen denen ich auch meine Kreditkarte blind geben würde
2. Je verwandter desto schriftlicher
Noch eine Bemerkung zu Sanitas/Richner etc...
Wir waren gestern beim Küchenbauer. Da sind wir auf die Abdeckung in Schichstoff zu sprechen gekommen... Unsere ganze Küchenabdeckung d.h. 1 Zeile a 5.2m plus Kochinsel 2.4mx1m kommt in Schichtstoff abzüglich Rabatt minimal teuer wie die 2 Waschtischuntersatzplatten a 1x0.5m von Richner....
tja, jetzt weiss ich auch, bei wem ich diese bestelle /emoticons/default_wink.png
Zum Glück haben wir unsere Sanitärsachen nicht bei Sanitas gekauft sondern bei Richner ;-))
Spass beiseite - leider hat man ja nicht immer die Wahl. Aber ich kam mir da in der Ausstellung auch ganz schön besch***** vor,
Hallo booker,
Ihr habt in der Schweiz, ja leider keine große Auswahl, da kann man auch die Preise problemlos hochhalten. Und bei den obengenannte stellt sich für einen Bauherren lediglich die Frage: Ist ein Regenschauer im März angenehmer als im April?Naß wirst Du von beiden..../emoticons/default_wink.png
Ich werde in nächster Zeit einmal überprüfen, ob ich eine Verbindung zu einem deutschen Hersteller, welcher in der Schweiz eine Niederlassung hat, dazu nutzen kann, hier spezielle, hochpreisige (Listenpreise) Objekte ggf. in Vermittlung, für Forumsmitglieder güstig anbieten zu können.
Einen Auszug der Objekte siehst Du ja in meinen Alben. Um dieses Unternehmen würde es sich dabei auch handeln. /emoticons/default_smile.png
Danke für all die Antworten. Nun werden wir mal mit der Grobplanung beginnen.
Übrigens, Sanitas, Richner, Sanico und auch Inhaus sind vom Preis her nahe beisammen. Z.B. Waschtisch Moderne ist bei Inhaus teuerer als bei Sanitas. Entscheidend ist, wieviel Prozent der Installateur bekommt und auch weitergibt.
Ich möchte keinem Deutschen zu nahetreten, meine Verwantschaft kommt aus Deutschland, aber in Deutschland bekomme ich nicht die gleiche Qualität wie in der Schweiz /emoticons/default_sad.png. Ausnahme Reimport. Gewusst? Ein UP-Spülkasten von Geberit, hergestellt in der Schweiz kostet importiert vom Händler in Konstanz (D) Fr.50.- weniger als in der Schweiz. Listenpreis!!! /emoticons/default_mad.png
Aber was soll`s, wir leben halt auf einer Insel, nur eben ohne Wasser drumherum. /emoticons/default_wink.png