Wir planen einen Neubau eines Einfamilienhauses. Darum machen wir uns Gedanken, wie viele Anschlussmöglichkeiten in den Räumen platziert werden sollen. Inklusive Leerrohren um evtl. später KNX, Telefon, TV, Netzwerk oder Glasfaser einzurichten.
Dafür brauchen wir dann keinen Elektriker.
Multimedia Steckdosen wie von R&M scheiden in unseren Augen aus, weil zu wenig flexibel.
Mit welchen Kosten müsste man rechnen, wenn man zusätzlich ein Rohr aus irgend einem Raum zur zentralen Verteilung in den Keller geführt haben will?
Nun, wenn Du ja scheinbar neu baust... dann ist es doch einfacher, weil auch passend, wenn Du dies bei deinem Elektriker anfragen würdest. Der kann Dir auch telefonisch seine (also letztlich Deine) Preise für den Laufmeter nennen. Wenn Du ihm sagst, wo Du überall solche Leerrohre haben möchtest, kann er Dir auch gleich eine Pauschale anbieten.
Wir waren im Gespräch mit Swisshaus. Weil wir aber viele Anpassungen machen wollen, könnten die Kosten explodieren.
Darum scheidet Swisshaus wahrscheinlich aus und wir werden zum Architekten gehen.
Was aber beeindruckt hatte, war dass z.B. für Multimedia Dosen ein Pauschalpreis für 4 Steckdosen genannt werden konnte.
Ich glaube 1500.-, jede weitere Steckdose würde 550.- kosten. Das wäre komplett angeschlossen.
Ich überlege mir, pro Zimmer 4x M25 Rohre zum Verteilerkasten geführt zu haben. Damit ich später selber Kabel und Dosen
installieren kann.
Automatisierung der Lamellen Storen soll zu Beginn einfach über einen Taster im Raum möglich sein. Später über z.B. myGekko.
Wir haben uns bei Bekannten umgehört und z.B. erfahren, dass sie mit einer GU gebaut haben. Sie haben dann mit dem Elektriker speziell ausgehandelt um eine Gebäudeautomatisierung einzubauen. Damit die GU keine extra Prozente kriegte.
Im Augenblick habe ich sehr viele Fragen im Kopf. Z.B. wer macht was, was kostet dieses oder jenes, was kann ich in Eigenleistung erledigen, wie verschaffe ich mir eine Kostenübersicht, wo kann ich Antworten finden.
bei uns kosten die leerrohre ca. ein tausender: 3 stück in den garten, 1 og-ug für ev. spätere pv-anlage, 1 carport für mögliches elektroauto (man weiss ja nie /emoticons/default_smile.png), 5 mal zimmer ins ug für tv kabel etc., 1 wohnzimmer für homecinema. ich glaube das wars. aber eben wie pfälzer schon sagt, die preise sind natürlich von elektriker zu elektriker verschieden. ich hätte ehrlich gesagt nicht mit einem tausender gerechnet. dachte, das kostet ein paar franken. aber wir machen es trotzdem..
Wir waren im Gespräch mit Swisshaus. Weil wir aber viele Anpassungen machen wollen, könnten die Kosten explodieren.
Darum scheidet Swisshaus wahrscheinlich aus und wir werden zum Architekten gehen.
Was aber beeindruckt hatte, war dass z.B. für Multimedia Dosen ein Pauschalpreis für 4 Steckdosen genannt werden konnte.
Ich glaube 1500.-, jede weitere Steckdose würde 550.- kosten. Das wäre komplett angeschlossen.
Ich überlege mir, pro Zimmer 4x M25 Rohre zum Verteilerkasten geführt zu haben. Damit ich später selber Kabel und Dosen
installieren kann.
Automatisierung der Lamellen Storen soll zu Beginn einfach über einen Taster im Raum möglich sein. Später über z.B. myGekko.
Wir haben uns bei Bekannten umgehört und z.B. erfahren, dass sie mit einer GU gebaut haben. Sie haben dann mit dem Elektriker speziell ausgehandelt um eine Gebäudeautomatisierung einzubauen. Damit die GU keine extra Prozente kriegte.
Im Augenblick habe ich sehr viele Fragen im Kopf. Z.B. wer macht was, was kostet dieses oder jenes, was kann ich in Eigenleistung erledigen, wie verschaffe ich mir eine Kostenübersicht, wo kann ich Antworten finden.
mach dir keine sorgen.. am anfang war ich in der genau gleichen situation.. regelrecht überfordert. aber nach einer gewissen zeit ist man im thema. die fragen kann dir vorher niemand alle beantworten. ich habe gelernt, dass man einfach locker bleiben muss beim haus-bauen und geduld haben. kommt schon alles gut, swasi!
noch was zu deiner bemerkung betr. gu: ich finde es ehrlich gesagt daneben, wenn man am gu vorbeiwirtschaftet. wenn man schon mit gu baut, dann soll er auch etwas verdienen (und auch an extra-sachen). es steht jedem frei nicht mit gu zu bauen. uns hat zum beispiel das gu-dings nicht gefallen und wir bauen ohne gu. ich bereue es bis jetzt überhaupt nicht.
@_miau_ : Das ist doch eine Hausnummer. 1'000.- für 11 Rohre, finde ich OK.
Ich denke, dass sich das dann ähnlich verhalten wird mit unserem Projekt. Weil die 4x M25 in jedem Zimmer nebeneinander liegen werden. Das heisst, der Schlitz muss einfach breiter sein als wenn nur 1 Rohr geführt werden soll. Kommen noch ein paar Fränkli dazu für die UP-Kästchen (ca. 1.50 Fr. + Arbeit)
Ich weiss noch nicht wer der Elektriker sein wird. Wir sind erst bei der Idee und suchen nun unsere Partner.
GU oder nicht GU. Da sind wir uns noch nicht einig.
Ich tendiere auf nicht GU, aber dann muss ein Projektleiter her. Damit die Sache richtig koordiniert und beanstandet werden kann, wenn etwas schief läuft.
nein, swasi. ein architekt und bauleiter oder am besten beides in einem reicht völlig. projektleiter brauchst du nicht. kein gu heisst nicht, dass du keinen bauleiter hast. kein gu heisst grob gesagt, dass bei der rechnungsadresse du drauf stehst statt der gu und du der bank die rechnungen einschickst und die kostenkontrolle machst.
die partner musst du noch gar nicht suchen. sucht zuerst ein architekt und projekt. volle konzentration auf dieses eine thema. wenn architekt gefunden nach fahrplan architekt weitergehen (der dies schon hundertfach gemacht hat).
Also ich muss mal eine Lanze für die GU's brechen. Mit meinem bin ich ziemlich zufrieden und wir werden sehr gut betreut! Mögliche Zusatz-Kosten sind VOR Vertragsunterzeichnung bestimmt und beide Parteien wissen, was wieviel im Nachhinein kostet. Zudem finde ich die GU-Honorare (in meinem Falle zumindest) fair. Schliesslich nehmen bei Mehraufträgen - wenn wir jetzt das Elektrische nehmen - sicher auch die Aktivitäten und kontrollen des Bauleiters zu.
Also ich muss mal eine Lanze für die GU's brechen. Mit meinem bin ich ziemlich zufrieden und wir werden sehr gut betreut! Mögliche Zusatz-Kosten sind VOR Vertragsunterzeichnung bestimmt und beide Parteien wissen, was wieviel im Nachhinein kostet. Zudem finde ich die GU-Honorare (in meinem Falle zumindest) fair. Schliesslich nehmen bei Mehraufträgen - wenn wir jetzt das Elektrische nehmen - sicher auch die Aktivitäten und kontrollen des Bauleiters zu.
ja es gibt sicher auch gute gus, zinedine! keine frage! und du hast völlig recht, die zusatzkosten weiss man beim gu vorher. wir haben quasi ein roulette. wenn was schief geht müssen wir bezahlen. man braucht mut ohne gu (und noch ein wenig reserve-cash). mein post sollte nicht abwertend sein. unser ding war es einfach nicht..
Ich finde es schön, dass Sie sich für Ihren GU einsetzen. Auf diesen armen Kreaturen wird hier immer nur herumgehackt.... /emoticons/default_smile.png 🙂 /emoticons/default_smile.png Und, wie Sie richtig festgestellt haben, sind die Kosten vor der Unterzeichnung des GU-Vertrags völlig klar und transparent. Die Frage ist, ob sie auch neben dem GU noch einen Architekten haben. Wenn ja, dann haben Sie ja noch einen Treuhänder der für Sie schaut. Schreiben Sie doch, wie es nach Abschluss der Bauarbeiten aussieht. Wenn sie diese Meinung dann immer noch vertreten, dass haben Sie einen seriösen, guten GU gewählt. Dazu kann man Ihnen dann gratulieren.
Zurück zum Thema. Elektrikerarbeiten sind für mich gerade das Paradebeispiel, warum Sie mit einem erfahrenen Architekten Geld sparen können. Die Elektriker arbeiten grundsätzlich mit ihren Tarifen und geben dann Rabatt auf ihre Arbeiten. Für ein "Architektenhaus" ist der Rabatt 60-65%. Das heisst Sie bezahlen rund 35-40% des Tarifs. Ich sage jetzt einmal frech: Warum sollte Ihnen der Unternehmer auf Zusatzaufträge diesen Rabatt gewähren, wenn der Vertrag unterschrieben ist? Eben. Unter uns: "Also, wenn der GU-Vertrag unterschrieben ist, erhalten Sie gnädigerweise vielleicht 10% Rabatt und der Rest teilen sich der Elektriker und der GU". "So läuft dies bei uns", wie Philipp Maloni zu sagen pflegt. /emoticons/default_smile.png
Also die Elektroplanung muss abgeschlossen sein, bevor man den Vertrag unterschreibt.... Ich hoffe für Sie Zinedine, dass Sie dies richtig gemacht haben.
Schönes Wochenende
Urs Tischhauser
Ach, übrigens Leerrohre kosten im Massivbau nahezu nichts. Also für CHF 1000 kriegt man eine Menge davon.....
Entschuldige, aber bei dieser Frage ist wirklich die Länge (mit)entscheidend.... /emoticons/default_additional/145.gif :145: /emoticons/default_additional/145.gif
Wir mussten für ein Leerrohr MM CHF 110.- pro Stück zahlen, sonstige Leerohr CHF 90.-, bei unserem Massivhaus mit GU (dieser erhielt dann noch ca.10% extra)
Ich finde es schön, dass Sie sich für Ihren GU einsetzen. Auf diesen armen Kreaturen wird hier immer nur herumgehackt.... /emoticons/default_smile.png 🙂 /emoticons/default_smile.png Und, wie Sie richtig festgestellt haben, sind die Kosten vor der Unterzeichnung des GU-Vertrags völlig klar und transparent. Die Frage ist, ob sie auch neben dem GU noch einen Architekten haben. Wenn ja, dann haben Sie ja noch einen Treuhänder der für Sie schaut. Schreiben Sie doch, wie es nach Abschluss der Bauarbeiten aussieht. Wenn sie diese Meinung dann immer noch vertreten, dass haben Sie einen seriösen, guten GU gewählt. Dazu kann man Ihnen dann gratulieren.
Zurück zum Thema. Elektrikerarbeiten sind für mich gerade das Paradebeispiel, warum Sie mit einem erfahrenen Architekten Geld sparen können. Die Elektriker arbeiten grundsätzlich mit ihren Tarifen und geben dann Rabatt auf ihre Arbeiten. Für ein "Architektenhaus" ist der Rabatt 60-65%. Das heisst Sie bezahlen rund 35-40% des Tarifs. Ich sage jetzt einmal frech: Warum sollte Ihnen der Unternehmer auf Zusatzaufträge diesen Rabatt gewähren, wenn der Vertrag unterschrieben ist? Eben. Unter uns: "Also, wenn der GU-Vertrag unterschrieben ist, erhalten Sie gnädigerweise vielleicht 10% Rabatt und der Rest teilen sich der Elektriker und der GU". "So läuft dies bei uns", wie Philipp Maloni zu sagen pflegt. /emoticons/default_smile.png
Also die Elektroplanung muss abgeschlossen sein, bevor man den Vertrag unterschreibt.... Ich hoffe für Sie Zinedine, dass Sie dies richtig gemacht haben.
Schönes Wochenende
Urs Tischhauser
Ach, übrigens Leerrohre kosten im Massivbau nahezu nichts. Also für CHF 1000 kriegt man eine Menge davon.....
Ich habe damals sowohl "Architekten" als auch "GU's" als mögliche Partner in Betracht gezogen. Den Zuschlag hat eine GU erhalten, bei welcher uns der Architekt ein Haus gezeichnet hat, welches uns gefallen hat. Genauso habe ich aber das Bauchgefühl zu Rate gezogen.
Möchte nicht die GU's verteidigen mit meinem Post, schliesslich kenne ich nur meinen, auch möchte ich nicht sagen, dass ein Architektenbüro nicht gut ist. Dass man aber meist mit sehr viel mehr Ärger baut, egal ob GU oder nicht - das ist mir bewusst. Klar, eventuell kann der noch kommen, die Möglichkeit besteht. Ich baue das erste Mal.
Ein zusätzlicher Architekt als Treuhänder? Ist das jetzt ein Spass?
Ähm mit diesem Rabatt, Urs Tischhauser, 60-65%? Also kostet die Stunde eines Elektrikers statt 90.00 nur noch gut 50.00? Oder wird es wie man es kennt, mit 130 gerechnet damit man dann wieder bei 90 landet?
Schlussendlich werde ich meine Erfahrungen, nachdem der Bau fertig ist und wir eingezogen sind, hier kundtun.
Eigentlich haben Sie ja einen Totalunternehmer, also TU. Das heisst Planung und Realisation aus einer Hand. Die meisten reden aber immer vom Generalunternehmer, also GU, wenn sie aber den TU meinen.
Wir haben schon mehrmals als Subunternehmer eines GU geplant. Die Bauherrschaft war also der GU, der dann dem Käufer einen TU-Vertrag unterbreitet hat. Dann ist der GU meine Auftraggeber und ich habe dessen Interessen zu wahren.
Wir haben aber auch schon öferts als Architekt für einen Bauherren geplant, welcher danach mittels einer GU-Submission den GU ausgewählt hat. Dann schliesst dieser einen GU-Vertrag mit ihm ab. Ich aber bin Interessenvertreter und somit Treuhänder des Bauherrn, da dieser mein Auftraggeber ist.
Meistens bauen wir aber im "normalen" Auftragsverhältnis also mit einem Architektenvertrag. Also wir planen und leiten als fachlich versierter Treuhänder des Bauherrn die Arbeiten.
Nun zur Frage des Elektrikers. Der Stundenansatz ist nicht wichtig, ausser bei Regiearbeiten. Normalerweise werdendie Arbeiten im Akkord vergeben. Somit ist das Ausmass entscheidend bei einer Arbeitsvergabe. Beispiel: Eine Steckdose kostest "nach Büchlein" CHF 150. Mit 60% Rabatt kostet sie noch CHF 60. Wieviele Steckdosen der Elektriker in einer Stunde einbaut interessiert uns doch gar nicht, oder? Aber ob ich CHF 60 oder CHF 150 pro Steckdose bezahle sehr wohl. Stellt sich also die Frage ob alle Steckdosen bei der Unterzeichnung des GU-Vertrags bekannt sind. Beim TU_vertrag sage ich, sicher nicht!
Sie haben sich für das TU-Modell entschieden. Wenn Sie der richtige Typ dafür sind, dann kann das durchaus passen. Wenn nicht, dann werden Sie das zweite Mal ein anderes Modell wählen. "Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Aber dass es besser wird, muss es anders werden!" Diesen Spruch kennen Sie ja auch. Ich hoffe für Sie, dass es für Sie passt und sie das nächste Mal wieder gleich entscheiden würden.
Sicher werden wir von Ihnen ja noch den einen oder anderen Erlebnisbericht lesen dürfen. Es wäre schön, wenn alle positiv sind.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen 1. August.
Ich stimme Urs Tischhauser zu. Es ist mir egal wie lange ein Handwerker braucht um eine spezifische Sache zu erledigen. Hauptsache der vereinbarte Preis stimmt und das Gesamtprojekt wird zum vereinbarten Termin abgeschlossen.
Die Preise sind schon mal vielversprechend. Ich kann mir ungefähr ein Bild davon machen, was mich meine Wünsche etwa kosten würden.
ein Leerrohr ab Verteilung, mit Einlasskasten, Einzugshilfe (Draht) und Abdeckplatte (Blinddeckel), Unterputz Decke und Unterputz Wand kostet:
bis 5m 138.85Fr.
bis 10m 194.25
bis 15m 273.60
bis 20m 352.90
bis 25m 432.25
bis 30m 511.55
bis 35m 590.90
Das sind die Preise nach aktuellem VSEI NPK 2014 Ordner.
Diese nützen aber nur bedingt etwas. Sie sind quasi eine Orientierungshilfe.
Denn wie bereits gut beschrieben, gibt es meist noch einen kräftigen Rabatt und jeder Elektriker kann die Preise noch ein wenig "manipulieren", indem man im Kalkulationsprogramm sagt, wieviel Lagerkosten es noch draufrechnen soll.
Für dich einfach wichtig zum wissen:
- dass ein Lehrrohr nicht generell 100Fr. kostet, sondern das es noch auf die Länge der Leitung drauf an kommt
- dass dieses Leerrohr schon einen Einzugsfaden und einen Blinddeckel beinhaltet
Ich überlege mir, pro Zimmer 4x M25 Rohre zum Verteilerkasten geführt zu haben. Damit ich später selber Kabel und Dosen installieren kann.
das gäbe dann so etwa 30 M25er oder auch noch mehr - ein schönes Bündel ...
spannender ist allemal die Frage, wo genau im Raum das andere Ende dieser Rohre hin soll.
Und damit ist es nicht getan: da gibts ja noch Wechselschalter, geschaltete Steckdosen, Aussenlicht usw, das will man nicht alles über den Verteilerkasten verdrahten.
Da wäre die Erfahrung eines Archis oder E-Planers durchaus wertvoll.