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Was für eine Kettensäge?

10Antworten10’981Aufrufevon Muffinman · 2. März 2010letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. Muffinman239 Beiträge2. März 2010
    Wir wohnen nun schon seit 8 Monaten im neuen Heim und in dieser Zeit wäre ich schon sehr oft froh gewesen, eine Kettensäge zu besitzen (grosser Garten). Die Ansprüche daran wären das Durchsägen von dickeren Ästen, jedoch nicht das Fällen von ganzen Bäumen. Kennt sich hier jemand mit Kettensägen aus?

    Reicht für mich eine Elektrosäge wie diese hier Migros Do-It & Garden

  2. maxi1’161 Beiträge2. März 2010
    Hoi,

    wenn Du einen grossen Garten hast, nimm eine Benzinkettensäge. Die ist zwar teurer, aber Du hast keinen Kabelsalat und mehr Freiheit beim Hantieren. Ich finde es z. B. gefährlich, wenn man mit dem Kabel und der Säge auf einer Leiter steht und immer aufpassen muss, dass das Kabel noch lang genug ist und dass man es nicht durchsägt usw. Wir haben unsere aus dem Landi geholt (die günstigste, ich meine so knappe 300 CHF) und da kannst Du richtig mit schaffen.

    Liebe Grüsse,

    maxi

  3. Muffinman239 Beiträge2. März 2010
    Und worauf sollte man bei einer Benzin-Kettensäge achten? Hubraum, 6-Gang-Getriebe, Beschleunigung von Null auf Hundert /emoticons/default_biggrin.png

    Nee, ohne Quatsch. Muss man da auf etwas Besonderes achten?

  4. Gelöschtes Mitglied 76332. März 2010
    - viel PS (auch hier)

    - unter umständen die Kettenblattlänge, wobei Du ja "nur" Aeste schneiden möchtest.

    Vergleich mal mit einem Markenleader: STIHL - Motorsäge Kettensäge Freischneider Motorsense Blasgerät Trennschleifer Reiniger Rasenmäher Aufsitzmäher Rasentrimmer Häcksler

  5. Knurri Murri88 Beiträge2. März 2010
    Hallo Muffinman

    Es kommt halt völlig darauf an, wie oft und wie professionell man so ein Teil einzusetzen gedenkt.

    Ich habe mir für meinen Garten die billigste Elektro-Kettensäge aus der Landi zugelegt. Für die paar Male im Jahr, wo ich sie brauche, genügt sie mir vollständig. Bei Arbeiten mit Kettensägen muss man ohnehin immer Vorsicht walten lassen und auf Selbstschutz bedacht sein, da stört mich auch ein Kabel nicht gross. Auch auf dem Bau kenne ich ein paar Zimmerleute und Dachdecker, die tagtäglich Elektrosägen benutzen.

    Vorteil einer Elektrosäge gegenüber einem Benziner:

    - keine Wartung/Service nötig (spart Kosten und Umtriebe), ausser ab und zu die Kette nachziehen und „ein paar Tropfen Öl einklemmen“ (Kette schleifen ist nur alle paar Jahre nötig, wenn man nichts weiter sägt als ein paar Äste)

    - funktioniert immer

    - geringere Anschaffungskosten als Benziner

    - den typischen Gestank und Sound eines Zweitakters erspart man sich damit übrigens auch /emoticons/default_additional/114.gif

    Gruss

    Knurri Murri

  6. maxi1’161 Beiträge2. März 2010
    Hoi,

    wir haben diese hier:

    LANDI - Das Informationsportal für die Landwirtschaft, Haus und Garten | LANDI

    Mein Mann hat 2 Jahre als Holzfäller gearbeitet und war überrascht, was dieses "Billigmodell" so wegschaffen kann. Wir haben damit letztes Jahr den völlig verwilderten Garten "abrasiert" und 20 m 40 Jahre alte Thujahecke auch noch dazu. Die Kettensäge hat alles sauber geschnitten (selbst ein uralter Apfelbaum mit ca. 50 cm Stammdurchmesser lag nach zwei Kerbschnitten innerhalb von Minuten auf der Seite). Die Säge ist absolut problemlos, schmiert selbstständig nach, spannt die Kette automatisch nach und die Ketten sind auch nach dieser Aktion nicht merklich stumpfer geworden - einfach nachtanken und loslegen...

    Liebe Grüsse,

    maxi

  7. emil172’299 Beiträge2. März 2010
    Auf dem Baum oder auf der Leiter würde ich als Laie NIEMALS eine Kettensäge benutzen. Die schneidet nämlich nicht nur Holz.

    Professionelle Baumwärter schneiden auch grössere Äste noch von Hand; sie wissen warum.

    Für die meisten kleineren Arbeiten ist ein sehr scharfer Fuchsschwanz (z.B. von Felco, die Billig-Teile aus gestanztem Blech taugen nichts) und dann eine Bügelsäge mit einem Blatt aus elektrisch gehärtetem Stahl genauso gut geeignet, und man ist, wenn man Holen, Versorgen und Unterhalt rechnet, auch nicht langsamer als mit der Motorsäge. Wenn man richtig viel Holz schneidet und auch grosse Querschnitte hat, ist das anders.

    Ebenso unentbehrlich ist eine gute Astschere - die billigen taugen auch hier nicht mehr, als was sie kosten, nämlich wenig.

  8. turbo3. März 2010 · bearbeitet
    Hallo

    Von Stihl gibt es eine kleine Benzin Astsäge. Schmälere Kette, kurzes Schwert, leicht und handlich. (Nur für den Profi gedacht)

    Aber schau dich doch durch die Homepage. Da sind die Sägen beschrieben.

    Gruss Turbo

  9. Maisgold181 Beiträge2. Mai 2010
    Hallo

    Ich möchte 2 Ster Buchenholz (1m Spälte) kaufen und diese selbst auf 33cm sägen. Eine Benzin-Motorsäge ist mir dabei zu laut (sensible Nachbarn). Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einer elektrisch betriebenen Motorsäge ? Funktioniert das problemlos ? Ich habe gesehen, dass Stihl auch elektrisch betriebene Sägen anbietet.

    Danke für Eure Tipps und Erfahrungen.

    Grüsse,

  10. maxi1’161 Beiträge2. Mai 2010
    Hoi Maisgold,

    ich kenne einige, die ihr Kaminholz mit der (Tisch-)Kreissäge zurechtsägen. Die grösseren Stämme werden vorher mit einem Holzspalter oder klassisch mit einer Axt zerteilt. Das hält richtig fit und macht auch nicht so einen Krach.

    Liebe Grüsse,

    maxi

  11. emil172’299 Beiträge3. Mai 2010
    Ich möchte 2 Ster Buchenholz (1m Spälte) kaufen und diese selbst auf 33cm sägen. Eine Benzin-Motorsäge ist mir dabei zu laut (sensible Nachbarn). Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einer elektrisch betriebenen Motorsäge ? Funktioniert das problemlos ?
    Schön, dass Du an die Nachbarn denkst. Viel häufiger ist, dass stundenlang mit Motorsägen, Laubbläsern, Fadenfreischneidern, Rasenmähern und anderen Kleinmotorgeräten herumgewürgt und genervt wird, aber die Kinder und der Hund sollen bitte ruhig sein.

    Wenn das einmal vorkommt - für die Preisdifferenz von 2 Ster gesägt vs. Meterware kriegst Du nichts vernünftiges. Trockene Buche verlangt der Säge schon etwas ab. Dann will so eine Kettensäge auch gewartet werden (Ketten nachfeilen) und braucht Kettenschmieröl. Ist auch unfallträchtig und geht in den Rücken, wenn mans nicht gewohnt ist. Zur Säge kommen also noch Helm, Schutzhose, Handschuhe, usw. hinzu, sowie ein spezieller Sägebock, der das Holz festhält. Von Spezialisten, die in Turnschuhen arbeiten (Am Boden sägen, Holz mit einem Fuss festhalten, der Nachbar machts ja auch so), können die Unfallchirurgen erzählen.

    Fazit: Zahl den Aufpreis fürs Sägen.

    Kettensägen werden extrem strapaziert, für gute Ware muss ein entsprechender Aufwand getrieben werden, und das merkt man am Preis. Irgendwelche Billiggeräte aus dem Dschungel machen nicht lange Freude, wenn man damit wirklich arbeiten will.

    Wenn es häufiger vorkommt und Du sonst mit Sägen wenig vor hast, nimm eine Brennholzkreis- oder Wippsäge. Geht um Welten besser. Allerdings steht das Ding dann wieder irgendwo und nimmt Platz weg.