wir sind auch auf dem Weg, glückliche und stolze Eltern zu werden.
Aktuell ist es die 3.te oder 4.te Woche. Alle Anzeichen dafür sind da, ein Frühtest, nach ca. 2Wochen und eine Woche später ein zweiter Test waren direkt positiv.
Die Anzeichen bei meiner Frau passen auch alle dazu (Dauermüdigkeit, Brustschmerzen und Stimmungsschwankungen /emoticons/default_icon/smile.gif).
Warum ich hier schreibe? Ich denke mal es werden für mich relativ viele Fragen als Papa auftauchen, und hier finde ich es gesammelter als in 30 Einzelbeiträgen jeweils. Vielleicht auch für andere Papas zum später mal lesen /emoticons/default_smile.png
Noch kurz zu uns... wir sind beide nicht mehr ganz so jung - ich 34, meine Frau etwas jünger /emoticons/default_icon/smile.gif.
Grüsse und bis später /emoticons/default_icon/smile.gif
Hallo Rene und herzlich willkommen hier im Forum /emoticons/default_biggrin.png
Ich wurde auch "erst" mit 30 Papa und empfinde das als ein ideales Alter. Scheue auf jeden Fall nicht hier mit Fragen um dich zu werfen, denn hier findest du sehr erfahrene Eltern.
Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es klappt! /emoticons/default_smilie_baby_010.gif
Die ersten 3 Wochen sind vorbei, von denen wir wissen, "wir" schwanger sind...
Allerdings wissen wir noch nicht genau, in welcher Woche wir wirklich sind. Den ersten Arzttermin haben wir für den August bekommen, mit der Aussage, dass es üblich ist, frühestens nach 7 Wochen einen Termin zu bekommen. Ist das normal? Kommt mir etwas lang vor, für den ersten Termin.
Es macht tatsächlich Sinn erst dann einen Termin zu haben. Vorher sieht man auf dem Ultraschall das Herz nicht gut. Lieber etwas warten als die Unsicherheit ob alles ok ist, nur weil man den Ultraschall zu früh gemacht hat!
Ich finde das auch ein gutes Alter. In jungen Jahren hat man selbst vielleicht noch Flausen im Kopf. Über 30 ist man dann meist ruhiger und kann besser auf ein Kind eingehen.
Leider müssen wir weiter warten, es kam zu einem Abbruch kurz vor Ende des erste Trimesters. Allerdings haben wir uns recht gut gefangen, vor allem viel Respekt an meine Frau.
Wir haben uns auch schon festgelegt, es direkt wieder zu probieren.
Was sind eure Erfahrungen damit? Im Moment versuche ich so gut es geht meine Frau zu unterstützen, aber es ist schwierig, da sie eine viel grössere Beziehung aufgebaut hat, als ich in der Zeit.
Ich fühle mich dabei recht hilflos ihr gegenüber, aber gleichzeitig versuche ich immer für sie da zu sein.
Rene. Ich denke da geht jeder anderst damit um. Wichtig finde ich reden und einfach für sie da sein. Mein Ex wollte danach kein Kind mehr weil er mir diesen Schmerz ersparen wollte. Aber darüber reden wollte er auch nicht. Ich musste alleine in die Klinik etc. Bei uns kam es dann zur Trennung aber nicht nur deswegen. Mittlerweile habe ich insgesamt 3 Kinder, aber es fehlt eines ganz vergessen kann man es wohl nie. Wünsche euch viel Kraft und dass es beim nächsten Mal ohne Komplikationen geht.
Das tut mir wirklich sehr leid für euch beide. Leider mussten wir das drei mal erleben, das ist aber nicht die Norm. Bei den meisten klapts danach.
Ich denke jeder geht anders mit diesem Verlust um. Je mehr ich darüber gesprochen habe, umso mehr Frauen erzählten mir dass sie das selbe erleben mussten. Das hat mir sehr geholfen. Da die meisten am Anfang nicht über ihre Schwangerschaft reden ist es auch schwer vom Verlust zu erzählen. Für mich war ganz wichtig zu erkennen dass ich Mutter war, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Schwanger war. Ich jetzt sehr offen damit um, denn niemand ist damit allein, auch wenn es zu Beginn danach aussieht!
Mittlerweile haben wir eine gesunde Tochter und ich bin wieder in der 10. Woche Schwanger. Die Angst ist immer noch da, ich denke dass geht jedem so. Ich denke immer noch viel an meine drei Engel und zünde für jedes eine Kerze an, sie werden immer zu unserer Familie gehören.
Danke für eure Antworten. Wir unterhalten uns sehr viel, oder sitzen einfach nur da und ich nehme sie in den Arm. Was für mich aus meiner Sicht heraus schwierig ist, da ich einerseits selbst erst einmal damit klarkommen muss, auf der anderen Seite aber meine Frau sehr Kraft von mir braucht. Es ist schwierig zu beschreiben, wie man sich als Vater fühlt in so einer Situation. So weit wie einen die Euphorie emporgehoben hat, so tief fällt man dann.
Das einzige was für uns feststeht, ist dass wir es wieder probieren. Wahrscheinlich direkt, sobald sich meine Frau bereit fühlt dazu. Gemäss FA, ist es ok. Die grösste Angst die ich hätte, wäre ein zweiter SSA, da ich nicht weiss, wie mein Schatz den verarbeiten würde.
Nicht vergessen, es geht vielen anderen auch so und selten passiert es 2 mal hintereinander. Ich hoffe es klappt dann bald und ihr seit dann nicht zu sehr mit den Ängsten beschäftigt (obwohl das normal ist).