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Unterschiede zwischen der Deutschen und der Schweizer Elektroinstallation

40Antworten47’432Aufrufevon Strippe · 2. Januar 2011letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Mischu118 Beiträge6. Januar 2011
    Leerrohre für Beleuchtungs- und Steckdosenzuleitungen legen wir nicht in Beton ein, sondern verwenden Erdkabel ( NYY). Leerohre für Antennensteckdosen und Telekommunikation und Multimedia verlegen wir auf dem Rohbeton unterhalb des Estrichs innerhalb der Dämmschicht.

    Leitungen werden nur in vorgegebenen Installationszonen Waagerecht bzw. Senkrecht verlegt.

    Auch unter dem Estrich dürfen Mantelleitungen der Bezeichnung NYM oder NYY verlegt werden.

    Strippe
    Was macht ihr wenn eine Ltg. defekt ist(z.b. bei nachträglichem Bohren)? AP Neu inst?

    Habt ihr oberhalb der Verteilung eine Öffung in der Betondecke um mit den Ltg nach unten zu kommen?

    Ist interessant eigentlich so Nah und trotzdem viele Unterschiede.

    Gruss Mischu

  2. Strippe655 Beiträge7. Januar 2011 · bearbeitet
    Hallo Mischu

    Überhaupt in sensiblen Bereichen wie Bäder verlegen wir keine Leitungen in die Betondecke, außer der Deckenbrennstelle. Leitungen für Zb. Steckdose und Wandbrennstelle werden in bereich der Wände verlegt

    Also, sollte es sein, dass eine in der Betondecke eingeschüttete Leitung angebohrt wird, wie bei Kernbohrungen bei vergessenen oder nachträglich angeordneten Öffnungen ( wir nennen es Aussparungen), da sehen wir die Bohrkerne nach ob dort was darin an Kabel vorzufinden ist.

    Leitungen die Eingeschüttet sind, messen wir in der Installation der Anlagen durch, ob diese OK sind.

    Sensible Bereiche sind immer dort wo Rohrstränge vom Keller aus in den Etagen verlegt werden.

    Überhaupt verlegen wir Versorgungsleitungen Strangweise egal ob Einzelhaus oder Geschossbauweise und diese werden im Keller verteilt.

    Selten werden unsererseits Kellerdecken eingelegt, da diese durch Sanitär- und Heizungsinstallationen zu oft angebohrt werden.

    Auch wenn hier viel Filigrandecken mit 6 Cm starken Betontafeln verwendet werden, die vorher im Werk hergestellt werden, ist es noch lange kein Garant, dass einer eine Bohrung während des baus in diesen Maße einhält.

    Bei Betondecken mit örtlicher Schalung, wo die unterere Monierung ca. 2-3 Cm UKD. sich befindet kommt es jedoch schon öfters vor.

    Aber wenn es rechtzeitig entdeckt wird, dann lässt sich es auch schnell beheben

    Strippe

    Überhaupt für alle Elis, und anderweitig interessierte

    Unter Fotos habe ich einige Bilder reingestellt

  3. Strippe655 Beiträge22. Januar 2011
    Schön ist es nun anhand von durchsehen vieler Fotos und Links mal gesehen zu haben, wie die Steckdosen in der Schweiz aussehen.

    Es ist schon recht praktisch eine Dose für 3 Stecker zu haben, wo man nur in Loch dafür in die Wand einfräsen muß, hier bei uns gibt es diese zwar auch, sind aber nicht mehr zulässig, da der Berührungsschutz bei entfernter Abdeckung nicht gegeben ist, außerden stehen diese zuweit vor

    Hier müssen wir eben Kombinationen setzen, wo für jede Steckdose eine UP-Schalterdose notwendig ist und diese werden mit einen gemeinsamen Abdeckrahmen umgeben.

    Auch dieses ist bei Lichtschaltern genau so.

    Strippe

  4. eltroma22. Januar 2011 · bearbeitet
    Die Eurosteckdose ist nicht zu verwechseln mit der Schweizer Steckdose die 3 Stifte hat.





  5. edith545 Beiträge23. Januar 2011
    mal ne dumme frauenfrage /emoticons/default_biggrin.png

    wie nennt man diese "komischen" steckdosen, die bei mir in der waschküche für die waschmaschine und den tumbler herhalten müssen... bin totaler laie, habe mich nie um sowas gekümmert... würde mich aber doch interessieren wie die heissen und seit ca. wann die installiert werden... sind das spezielle für die wk, dh. waschmaschine und tumbler?

  6. edith545 Beiträge23. Januar 2011
    Die Eurosteckdose ist nicht zu verwechseln mit der Schweizer Steckdose die 3 Stifte hat.



    hmm... wo ist da der unterschied. Die sehen für mich gleich aus, einziger unterschied an der unteren hast du drei anschlüsse...

  7. eltroma23. Januar 2011 · bearbeitet
    Also das ist z B eine Schukodose und zwei Eurosteckdosen. ( Als Adapter)



    Das wäre noch eine CCE 230 V



  8. brue87 Beiträge23. Januar 2011
    wie nennt man diese "komischen" steckdosen, die bei mir in der waschküche für die waschmaschine und den tumbler herhalten müssen... bin totaler laie, habe mich nie um sowas gekümmert... würde mich aber doch interessieren wie die heissen und seit ca. wann die installiert werden... sind das spezielle für die wk, dh. waschmaschine und tumbler?
    Die hier? Steckdosen Typ 15

    Man kann auch andere Verwenden.

    gruss

  9. eltroma23. Januar 2011
    Die hier? Steckdosen Typ 15

    Man kann auch andere Verwenden.

    gruss
    Das dürfte wohl Drehstrom sein?

  10. brue87 Beiträge23. Januar 2011
    Jap, im unteren Teil erkennt man eine auf dem Kopf stehende normale Schweizer Steckdose, womit auch Wechselstrom 230V Geraete eingesteckt werden koennen.

    gruss

  11. Strippe655 Beiträge23. Januar 2011 · bearbeitet
    Die hier? Steckdosen Typ 15

    Man kann auch andere Verwenden.

    gruss
    @ eltroma.

    Wir scheinen wohl den gleichen Berufstand zu haben.

    Allerdings solche Steckdose habe ich noch nie gesehen, 380 V Steckdosen, wo auch 230 Volt-Geräte eingesteckt werden können.

    Die blaue CEE-Steckdose ist mir allerdings bekannt, werden auf Campingplätzen für die Stromanschlüsse von Wohnwägen verwendet, ja und dieser Euro-Schuko Adapter ist hier weit verbreitet, immer dort praktisch wo es zu wenig Steckdosen gibt.

    ( hab ja schon 67 Stück auf 70 M2 Wohnfläche, und doch zu wenig)

    Strippe

    ____________________

    Elektrotechnik in Hamburg

  12. eltroma23. Januar 2011
    Ja, gleicher Berufsstand.

    Ich find die Schweizer haben Köpfchen.

    Eine ähliche Drehstromsteckdose gab es ( oder gibt es noch) mal als Perilex für Elekrostandherde.

    Eine Drehstrom in die man auch 230 V Verbraucher stecken kann find ich genial.

    Auch dass in den normalen 230 V der Stecker nicht verdreht werden kann.

    Ich hatte im früheren Kundens´dienst bei Hausgeräten oft den Fall, dass

    die Steckdose nicht oder schwer zugänglich war. Und beim Fehler suchen war die Phase oft auf blau, was störend ist.



  13. Strippe655 Beiträge23. Januar 2011
    Ja, gleicher Berufsstand.

    Ich find die Schweizer haben Köpfchen.

    Eine ähliche Drehstromsteckdose gab es ( oder gibt es noch) mal als Perilex für Elekrostandherde.

    Eine Drehstrom in die man auch 230 V Verbraucher stecken kann find ich genial.

    Auch dass in den normalen 230 V der Stecker nicht verdreht werden kann.

    Ich hatte im früheren Kundens´dienst bei Hausgeräten oft den Fall, dass

    die Steckdose nicht oder schwer zugänglich war. Und beim Fehler suchen war die Phase oft auf blau, was störend ist.

    Ja, die gute alte Perilex-Steckdose, die wird heute hier garnicht mehr verwendet.

    Elektroherde schliessen wir immer über einen ortsfesten Anschluss mit einer Gerätedose an, die sich hinter dem Gerät in Unterschrankbereich befindet.

    ein gruß unter Elis.

    Strippe

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    Elektrotechnik in Hamburg

  14. eltroma23. Januar 2011
    Wir machen ebenso die Geätedose.

    Das waren noch die Zeiten ohne Einbauküchen.

    Desweiteren gabs die Kargensteckdose ( in der DDR noch länger) in den 60er Jahren.

    mfg

  15. brue87 Beiträge23. Januar 2011
    Kochherd und Backofen werden in der Schweiz auch fix angeschlossen, meisstens laesst man ein Kabel aus der Wand kommen und schliesst es dann direkt am Geraet an, also eher ohne Dose.

    Die T15 werden vorallem gebraucht um Geschirrspuehler anzuschliessen, wobei die neuere Generation auch nur noch 230V verwendet. Dann werden sie noch fuer Waschmaschinen Tumber verwendet, wobei auch da die Drehstromgeraete bei Neugeraeten ausnahme sind. In der Industrie sind T15 nicht verbreitet. T15 sind bis 10(13)A zugelassen. Es gibt seit einigen Jahren die T25 , die mit 16A belastbar ist. Die findet man auch in Baustromverteilern/Industrie, meisst gibts dabei aber auch eine CEE Anschlussmoeglichkeit.

    Wie man sieht hat die T25 Rechteckige loecher. Damit ist es zwar moeglich, einen normalen runden Stecker einzufuehren, aber es ist nicht moeglich, einen Stecker von einem Gerät das über 10A zieht in eine T15 einzustecken.

    gruss

  16. Strippe655 Beiträge23. Januar 2011
    Kochherd und Backofen werden in der Schweiz auch fix angeschlossen, meisstens laesst man ein Kabel aus der Wand kommen und schliesst es dann direkt am Geraet an, also eher ohne Dose.
    Also mit einem Kabel aus der Wand E,-Herde anschliessen, das ist laut VDE-Vorschriften hier in DE. nicht zulässig. es muß immer eine Übergangsdose und ein flexibles Anschlusskabel am Gerät sein.

    Backöfen mit einer leistung bis 3 KW. können an Schukosteckdosen angeschlossen werden.

    Strippe

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    Elektrotechnik in Hamburg

  17. brue87 Beiträge23. Januar 2011
    Das hängt vllt damit zusammen das bei uns Kochherde fix eingebaut sind. Es gibt eigentlich keine freistehenden Kochherde.

    gruss

  18. eltroma23. Januar 2011
    Also mit einem Kabel aus der Wand E,-Herde anschliessen, das ist laut VDE-Vorschriften hier in DE. nicht zulässig. es muß immer eine Übergangsdose und ein flexibles Anschlusskabel am Gerät sein.

    Backöfen mit einer leistung bis 3 KW. können an Schukosteckdosen angeschlossen werden.

    Strippe

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    Elektrotechnik in Hamburg
    Also denkbar wäre auch eine Aufputzdose, aber nicht ohne hier in Deutschland.

  19. Strippe655 Beiträge24. Januar 2011
    Also denkbar wäre auch eine Aufputzdose, aber nicht ohne hier in Deutschland.
    @ eltroma,

    na ja in Bayern werden ja die E,-Herde genauso angeschlossen wie in Hamburg und überhaupt in anderen Bundesländern auch.

    Wofür haben wir denn auch die VDE-Vorschriften und die technischen Anschlussbstimmungen, die aber auch von Bundesland zu Bundesland in manchen Dingen verschieden sind

    Strippe

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    Elektrotechnik in Hamburg

  20. eltroma25. Januar 2011
    @ eltroma,

    na ja in Bayern werden ja die E,-Herde genauso angeschlossen wie in Hamburg und überhaupt in anderen Bundesländern auch.

    Wofür haben wir denn auch die VDE-Vorschriften und die technischen Anschlussbstimmungen, die aber auch von Bundesland zu Bundesland in manchen Dingen verschieden sind

    Strippe

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    Klar ist die VDE bundesweit gleich. Auch die TAB der EVUs haben sich weitgehend angenähert.

    eltroma