Er geht in die erste Klasse. Eigentlich sollte der Umzug nicht so dramatisch sein, denn das neue Haus steht keine 100 Schritte weiter.
Gerade deshalb wundert es mich, das er so ein Theater macht. Wir bleiben im gleichen Dorf, also keine allzu große Veränderung und doch streubt er sich total
Er sagt, er wohnt gerne hier und hat sein Zimmer gerne und er braucht kein anderes.
Eine Einweihungsfeier für die Kinder ist eine gute Idee. Könnten wir machen, da kann dann jeder seine Freunde einladen und vielleicht auch bei uns schlafen.
Kinder tun sich oft schwer mit Veränderung. Wir blicken doch schon auf eine Lebenserfahrung zurück, wissen, dass eine Veränderung oft gutes bringt. Diese Erfahrung haben Kinder noch nicht. Wahrscheinlich ist es auch sein erster Umzug.
Ich würde mir viel Zeit nehmen, ihn nicht drängen, aber einfach immer wieder mal so nebenbei die Vorteile des neuen Hauses erwähnen.
Vielleicht seid ihr auch in letzter Zeit stark mit dem Haus beschäftigt und er empfindet das wie einen Eindringling, der den Eltern Zeit stiehlt. Macht mal auch etwas zusammen, das nichts mit dem Haus zu tun hat. Vielleicht dreht sich ihm einfach alles zu sehr um's Haus. Erkläre ihm auch, warum sich jeder einzelne der Familie auf das Haus freut. Lass ihn dann mal überlegen, ob er selbst eine Idee hat, warum es toll sein könnte, umzuziehen. Erkläre ihm übrigens auch noch, was er alles mitnehmen kann und was im Haus bleibt. Meine Tochter fragte mich kürzlich auch, ob wir denn die Toilette mitnehmen würden 🙂
Erkläre ihm übrigens auch noch, was er alles mitnehmen kann und was im Haus bleibt. Meine Tochter fragte mich kürzlich auch, ob wir denn die Toilette mitnehmen würden 🙂
Das ist total süss /emoticons/default_smile.png 🙂 /emoticons/default_smile.png
Wie ich auch schon erwähnte sind unsere Kinder (12/10 und 6 Jahre) auch nicht gerade begeistert vom Zügeln (vor allem unsere Aelteste macht im Moment auf Terror... so nach dem Motto: alle neuen Kinder/Lehrer etc. sind sicher voll zum /emoticons/default_additional/87.gif) Da sie aber im Moment sowieso in der Pubertät steckt, ist das wohl normal (zumal wir wirklich ca. 60km weit weg zügeln..) Aber das mit Deinem Kleinen hat wahrscheinlich einen anderen Grund - ich habe das bei meinem jüngsten auch erlebt: er meinte, jetzt wird alles neu, also auch seine Spielsachen, Kleider, Bett etc. Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass wir alle Möbel etc. mitnehmen. Ich denke, dass ist für kleine Kinder schon noch schwer, sich vorzustellen. Hinzu kommt, dass Kinder sowieso keine Veränderungen schätzen. Niemand soll umziehen, niemand soll je sterben. Meine Kids wollten lange nicht mal in die Ferien fahren, weil sie da ja in anderen Betten schlafen mussten... Aber Gott sei Dank sind Kinder ja auch schnell wieder am neuen Ort eingewöhnt (zumindest die Kleinen...) Viel Glück und viel Geduld!
Ja, ihr habt ja recht, sie mögen keine Veränderung. Wir haben auch schon viel geredet, ihnen erklärt, wann es los geht und sie haben auch schon etwas gepackt . Die großen freuen sich drauf, sie bekommen beide ein neues Kinderzimmer und freuen sich auf das Farbenaussuchen usw.
Mittlerweile bin ich froh, das das Geld knapp wird, denn sonst hätten wir dem Kleinen auch ein neues Zimmer gekauft, und dann wäre die Umstellung für ihn bestimmt noch schwieriger. Er hat auch schon ein paar Mal gefragt, ob er denn das Bett mitnehmen kann.
Wir versuchen die Kinder so wenig wie möglich unter dem Hausbau leiden zu lassen. Sie werden zu ihren Freizeiten gefahren und am WE haben wir hier und da noch was unternommen, das wird natürlich jetzt wo die Innenarbeiten losgehen und wir nochmehr selber machen können immer weniger, aber es sind noch 4 Wochen bis zum Umzug. Ich habe gestern Abend nochmal mit ihnen geredet.
Ich kann aber eigentlich froh sein, dass das mit der Schule so ohne Probleme klappt, sie machen wenn sie nach Hause kommen selbstständig ihre Aufgaben, auch wenn keiner sie kontrolliert. Dafür habe ich sie nochmal extra gelobt.
Lob ist sicher das Allerbeste was du tun kannst!!!
und Umarmen und so, ist ja selbstverständlich!
Wird schon klappen, sieht alles sicher anders aus, wenn ihr dann endlich
DA seid, denn noch schwieriger sind Veränderungen die man sich noch nicht vorstellen kann!!! Da sein, spielen, lernen, TV schauen, telefonieren, kochen, essen schlafen, ... ganz normale Dinge tun wird alles ein bisschen relativieren.