Unsere Fassade hat an gewissen Stellen auf Höhe der Gerüstladen Unregelmässigkeiten. Diese sind vermutlich entstanden, weil der Gipser das Material bei zu heisser Temperatur angebracht oder nachgerieben hat.
Solche Stellen gibt es auf allen Hausseiten.
Funktional ist die Fassade in Ordnung, visuell aber eindeutig nicht.
Muss eine solche Unschönheit toleriert oder kann Sie als Mangel gerügt werden?
das sieht für mich so aus, als wäre erst der Grundputz drauf und das ganze wird noch gestrichen?!? Wenn das wirklich das finale Resultat sein sollte, würde ich das NIE akzeptieren. Sofort nachfragen und freundlich aber bestimmt reklamieren!
Es handelt sich um einen eingefärbten Deckputz aussen, der nicht mehr gestrichen wird. Die Unregelmässigkeiten wurden schon bei der Haus-Abnahme festgehalten. Damals wurden wir vertröstet, dass sich diese mit der Witterung egalisieren würden. Jetzt (fast nach 2 Jahren) ist der Zustand immer noch der gleiche und die ausführende Firma behauptet, die Unregelmässigkeiten liegen im zulässigen Toleranzbereich.
Unglaublich, habe noch nie so etwas gesehen! Aber auch unglaublich für mich, dass man sich bei so einem Bild mit so fadenscheiniger Begründungen abspeisen läst wie "das kommt schon noch" oder "absolut im Toleranzbereich". Das ist es, wie du ja immer selber vermutet hast natürlich nicht! Hier herscht ja auch kein Farb, sondern ein Strukturproblem, und die wird sich während der ganzen Fassadenlebensdauer nicht angleichen.
Bei uns sah man auch, wo die Gerüstladen durchgingen. Ich habe das mit dem Gipser zusammen angeschaut und sie haben drei Monate später nochmals ein Gerüst gestellt und die ganze Ost- und Westfassade neu abgerieben und gestrichen. Meine Forderung wurde vom Gipser ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Auch er fand das nicht schön und hat sich entschuldigt.
das ist absolut ausser toleranz und sollte auf seine kosten gestrichen werden, nur dann wird es ansehlicher.
auch wenn die fassade mit voll mineralischem oder kalkabrieb aufgezogen wurde, was eine lebendigere patina ergibt und schwieriger zu erstellen ist ,ist es um meherer faktoren zu unregelmässig.
es waren zu wenige leute am abrieb aufziehen und abreiben und sie haben gerüststock um gerüststock erledigt anstatt wie erlernt, das zwei leute einen stock bis ca. zur mitte aufziehen/abreiben und dann eine zweite gruppe einen stock tiefer startet, um alles schön versetzt fortlaufend zu erstellen.
da wurde eindeutig die randbereiche des abrieb zu trocken, verging zu viel zeit und er wurde wieder aufgerieben.
leider wird aufgrund von blütenstaub, staub allgemein und regen der visuelle unterschied in kurzer zeit grösser da der abrieb ungleich grob ist und sich schmutz ungleich verteilt.
prinzipiell wird mit einem eingesparten anstrich aufgrund eines fertigabrieb auf kurze länge nichts gespart, es setzt sich schmutz, algen etc. doppelt so schnell fest , mann sieht schnell wo das regenwasser von den simsen und flachdächer rinnt an den dunklen unschönen flecken die schnell verschmutzen.
der anschliessende viel zu früh nötige renovationsanstrich wird aufwendiger und teurer sein als ein erstanstrich.
Bei uns sah man auch, wo die Gerüstladen durchgingen. Ich habe das mit dem Gipser zusammen angeschaut und sie haben drei Monate später nochmals ein Gerüst gestellt und die ganze Ost- und Westfassade neu abgerieben und gestrichen. Meine Forderung wurde vom Gipser ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Auch er fand das nicht schön und hat sich entschuldigt.
Auch bei uns musste ein Teil der Fassade neu gemacht werden nachdem das Gerüst weg war. Leider lässt sich nicht mehr alles nachträglich korrigieren. Ich hätte auch erwartet, dass sich der Gipser (notabene ein alter Freund) sich bei mir entschuldigt hätte, aber er hat zuwenig Anstand und Berufsehre. Leider sind die Mängel an der Fassade nicht die einzigen, aber mit der Expertise ist es schwierig, denn oft versteckt man sich mit der Antwort "ist halt Handarbeit".