Unerklärliche Kosten
10Antworten3’250Aufrufevon Gast · 27. Oktober 2006letzter Beitrag vor 20 Jahren
- hazi27. Oktober 2006Der Elektriker will einen Mehraufwand von CHF 80 pro Standortwechsel einer TV- bzw. Telefonsteckdose gegenüber dem Standardplan, der uns nach dem Wohnungskauf zugestellt wurde. Ist das ein berechtigter Mehraufwand des Elektrikers oder nur versuchte Abzockerei? Wohlgemerkt - die Wände unserer Wohnung existieren noch gar nicht (das heisst alles ist nur auf Papier in der Planung)./emoticons/default_confused.png
- Ragiba00774 Beiträge27. Oktober 2006Hallo,
also wir haben in der Planungsphase auch diverse Male hin und hergeschoben.
Bei uns wurde nix verrechnet. Aufwändig wird es, wenn mal eine Wand steht,
und dann evtl. weiter nach links oder rechts so eine Dose muss. Aber solange
alles erst auf Papier ist, würde ich es persönlich als Abzocke bezeichnen.
- BüliBau346 Beiträge28. Oktober 2006Unser Elektriker hat solche Sachen unter grosse bzw. kleine Planänderungen mit je 250,- bzw. 320,- Fr. berechnet. Also nicht Änderung pro Steckdose etc., sondern wenn ein ganzes Stockwerk "umgemodelt " wurde. Auch das fanden wir schon viel...
- scorpion32192 Beiträge28. Oktober 2006Hallo zusammen,
ich nenne es jetzt mal direkt beim Namen: geht mal getrost davon aus das es immer Abzocke ist. Interessanterweise werden bei uns nun die Preise für Leerrohre und Steckdosen desto teurer je näher wir uns dem Ende der Elektroarbeiten zubewegen, obwohl die noch zusätzlichen Arbeiten zu keiner Kollisiion mit bestehenden Arbeiten führen./emoticons/default_confused.png
Häufig versucht man uns glaubhauft darzustellen das man bestimmte Lehrrohre nicht mehr nutzen kann, weil diese angeblich voll sind. Ein Test bringt dann heraus das dort locker noch 2 Kabel durchpassen. Auch schon erlebt: Der Elektrotechniker nutzt die von uns georderten Leerrohre für seine eigenen Kabelleitungen - finde ich auch nicht fair. Ist ja klar das die dann ganz schnell voll werden.
Nochmal: Bau ist nunmal große Abzocke. Glücklich ist wer einigermaßen nicht durch Verträge gebunden ist und sich seine Handwerker selbst suchen kann.
Grüsse
Scorpion
- tosci2’951 Beiträge28. Oktober 2006trotzdem hat aber der elektriker einen mehraufwand da die elektroplanung nicht dem standard entspricht, er muss also die sache mit dem bauherrn besprechen und einen neuen plan zeichnen resp. den plan abändern. das ganze sollte meines erachtens aber "nach aufwand" und nicht pauschal pro dose abgerechnet werden.
- winner601’773 Beiträge28. Oktober 2006In der Planungsphase können m.E. keine Mehrkosten geltend gemacht werden. Als Bauherr kann ich erwarten, dass mit mir persönlich die Lage der Steckdosen besprochen wird - da interessiert mich Standard überhaupt nicht! Wo sind wir denn? Das ist wirklich reine Abzocke - man kann nicht davon ausgehen, dass man einen Plan "zeichnet" und dieser dann für 1000 Häuser gelten soll - das ist einfach nicht nachvollziehbar.
Ein "vernünftiger" Elektriker hört sich an, was der Bauherr haben will und bringt das dann zu Papier - und in der Phase ist es völlig egal, wo eine Steckdose geplant wird.
Dass nachträgliche Änderungen entsprechende Mehrkosten verursachen, das ist allerdings ein anderes Thema und auch nachvollziehbar.
Martin
- tosci2’951 Beiträge28. Oktober 2006@winner60: das anliegen von hazi hast du aber auch gelesen? er hat eine WOHNUNG gekauft. somit darf ich davon ausgehen, dass der elektriker einen vertrag mit dem bauherrn hat, und dies ist wohl nicht hazi... also, nun kommen alle wohnungskäufer und machen noch aenderungen. dem elektriker gibt das einen mehraufwand und wenn der bauherr diesen nicht bezahlt, dann der wohnungskäufer aber ganz sicher nicht der elektriker. so ist das nun mal und dies hat mit abzocke rein gar nichts zu tun. du arbeitest wohl auch nicht gerne gratis.
folglich müsste hazi sich mit dem bauherrn (dem wohnungsverkäufer) einigen wer diese kosten übernehmen wird.
gruss
tosci
- winner601’773 Beiträge28. Oktober 2006
@winner60: das anliegen von hazi hast du aber auch gelesen? er hat eine WOHNUNG gekauft. somit darf ich davon ausgehen, dass der elektriker einen vertrag mit dem bauherrn hat, und dies ist wohl nicht hazi... also, nun kommen alle wohnungskäufer und machen noch aenderungen. dem elektriker gibt das einen mehraufwand und wenn der bauherr diesen nicht bezahlt, dann der wohnungskäufer aber ganz sicher nicht der elektriker. so ist das nun mal und dies hat mit abzocke rein gar nichts zu tun. du arbeitest wohl auch nicht gerne gratis.
Kommt darauf an, ob die Wohnung schon gebaut ist. Wenn nicht, dann frage ich mich schon, wo der Mehraufwand liegt. Auf alle Fälle ist ein Preis von 80 Franken pro Dose massiv überrissen - sorry.
folglich müsste hazi sich mit dem bauherrn (dem wohnungsverkäufer) einigen wer diese kosten übernehmen wird.
gruss
tosci
Martin
- tosci2’951 Beiträge28. Oktober 2006@winner: sagte ich ja auch, sollte NACH AUFWAND abgerechnet werden. der aufwand liegt in der planung! der elektriker muss einen separaten plan für diese wohnung zeichnen, er muss dies mit dem käufer besprechen. wenn dies bspw. eine überbauung mit 80 wohnungen ist, und er mit jedem käufer eine stunde bespricht und noch eine stunde plan zeichnet (schnell mal möglich) sind dies 160 stunden die er irgendwo hinbuchen muss...
- Little244 Beiträge30. Oktober 2006Das sehe ich auch so wie Tosci, allerdings finde ich schon auch dass 80.- pro Dose nicht realisisch ist. Vorallem wenn es nur das verschieben oder neu einzeichnen einer Dose beinhaltet.
Bei uns kostete das umsetzten der Dosen nichts, nur zusätzliche Dosen wurden verrechnet.
Einmal zusammensitzen, neu einzeichnen, fertig. Mehr Zeitaufwand von ca 30-60 min.
Little
- bohne701’371 Beiträge30. Oktober 2006Wir haben dafür auch nichts bezahlt. Wobei wir weniger Dosen verschoben als neue eingezeichnet haben. Der Elektriker hat wohl reklamiert, dass die Ausdrucke teuer sind, aber bei uns musste er soviele machen, da er immer wieder Sachen vergessen oder falsch eingezeichnet hatte. Das war nie unsere Schuld! ;-)