Ich habe das einmal vor 15 Jahren gemacht. Der Aufwand ist immens (ich habe jedes Bier verbucht ...). Interessant war es auf allemal (Budget, effektive Ausgaben).
Heute wäre wir die Zeit zu schade. Aktuell führe ich ich nur noch die Buchhaltung über den Hausbau (Software: Banana 4.0).
Für jeden Monat sind fürs ganze Jahr bereits budgetmässig Ein- und Ausgaben vorerfasst. Löhne, Haushalt, Essen, Steuern, Versicherungen, Benzin, Telecom, Hypotheken etc. sind entweder mit realen Beträgen oder mit fixen Erfahrungszahlen gefüllt. Ende jeden Monats wird der Monatssaldo mit dem Vermögensbestand verglichen und so grössere Abweichungen (oder noch nicht nachgetragene Ein- und Ausgaben) aufgedeckt.
Besonders bei den Haushaltsausgaben wird eigentlich nur am Fixbetrag gedreht, wenn grosse Feste etc. anliegen. Also nicht jedes Bier wird erfasst.
Manchmal sammeln wir auch über eine gewisse Zeit mal wieder die Haushaltl-Ausgabenbelege um möglicherweise die Budgetzahlen zu korrigieren.
Excel reicht m.E. völlig aus. Privat würde ich kaum ein FiBu-Programm verwenden.
Ich arbeite mit SwissMoney und PayMaker von CREALOGIX (vormals C-Channel) und bin absolut glücklich damit.
Mit PayMaker gebe ich Offline all meine Zahlungen ein, bevor das Zahlungsfile an die Bank oder Postfinance geschickt wird. Pro Zahlung muss ich dann noch kurz angeben, unter welche Kategorie diese Ausgabe fällt (z.B. Zeitschriftenabo). In SwissMoney kann ich dann diese Buchungen auswerten...
Da PayMaker die Empfängerangaben speichert, bin ich so wohl schneller als jemand, der alle Zahlungen online in einem Browser eintippt.
Am Monatsende fasse ich dann noch die laufenden Ausgaben, welche via Karten getätigt wurden zusammen und "buche" diese dann auch noch kurz, damit alle Ausgaben erfasst sind. Ebenso die Einkünfte wie Löhne, Rückvergütungen der KK usw...
So erhalte ich einen Überblick über all unsere Ausgaben und weiss jederzeit, wieviel wir für Telefon, Stom, Auto usw... ausgeben.
Habe ich früher nie gemacht und mich jeweils gewundert, wohin all das Geld geht. Jetzt weiss ich es🙂 und kann diese Ausgaben etwas besser budgetieren...
Ich habe bis vor Kurzem jeden Kaffe, jeden Kaugummi und jedes Bierchen gebucht.
Jeden abend das ganze eintrage ist nur ein Zeitaufwand von 5 - 10 Minuten.
Ich wollte wissen wofür ich mein Geld so ausgebe. Habs über 3 Monate gemacht und konnte dann erruiren vofür ich, respektive wir das Geld ausgeben. Als ich dan anfieng oh das ist zu teuer hir kann ich spaaren und da kann ich sappren und fast jeden Rappen umgedreht habe, habe ich damit aufgehört. Aber es ist sicher nicht schlecht um zusehen wo man das Geld ausgiebt, habe mit meiner Frau vereibart dass wir dies einmal Ihm Jahr so machen.
Meine Frau und ich benutzen eine selber entwickelte Lösung mit MS Access. Wir verbuchen dort alle (wirklich ALLE) Ein- und Ausgänge, auch wenn es nur 10rp sind, die wir auf der Strasse gefunden haben. Primär geht es aber darum, vor allem das Haushaltsbudget zu kontrollieren. Sekundär ist es einfach ein Nachschlagewerk. Access bietet im Gegensatz zu Excel doch einen deutlichen Mehrwert.
Ich führe auch mit Banana eine doppelte Buchhaltung. Kennt ihr Mt940? Viele Banken (UBS, Raiffeisen, Kantonalbanken, Postfinance, etc.) stellen dies in Ihrem E-Banking zur Verfügung. Es handelt sich um ein Export-File, welches alle Kontentransaktionen beinhaltet (Datum, Betrag, Buchungstext gemäss E-Banking). Beim Banana- Buchhaltungsprogramm kann man dieses einlesen und schupp hat man schon alle Buchungen des gewünschten Zeitraums erfasst. Es fehlt nur noch das Gegenkonto.
Ich achte im Alltag darauf, dass ich möglichst alle Einkäufe mit der EC- Karte bezahle, so geht kein Einkauf vergessen. Mehr ins Detail, dass ich z.B. die Migros-Kassenzettel auseinander nehmen würde, gehe ich nicht, dafür wäre mir der Aufwand zu gross und der Nutzen zu klein. Wichtig ist, dass die grösseren Posten, richtig zugeordnet werden. Das gibt dann ein wirklich aussagekräftiges Bild bei geringem Aufwand.
immer wieder lustich wie versucht wird irgendwelchen Käse zu verkaufen 🙂
Und um meinen Senf noch zum Thema dazu zu geben obwohl das sicher niemanden interessiert 🙂
Ich mache ein Budget für Kurzfristig - alos Jahresdimension und langfristig - auf 20 Jahre
und dann mache ich zur Kontrolle natürlich eine Buchhaltung
alles über selbstprogrammierte Excell Tabellen
und vor allem
ich korrigiere und ändere das so wie es auch Gemeinden Kanton und Bund machen - so wie es mir gerade in den Kram passt und wenn ich mehr ausgebe als geplant dann schraube ich da ein bisschen und dort ein bisschen - wie eben im richtigen Leben 🙂
ok... ich verstehe die Antworten auf meinen Tipp zwar nicht, aber ich hatte keine Probleme mit meiner Firewall.
Nun, jeder wie er möchte. Ich mag den Kontenmanager und wollte euch das nur mitteilen. Das dies ein alter Thread war habe ich auch nicht bemerkt. Sorry.
ich verwende gerade den Kontenmanager für meine private Buchhaltung. Das Ding ist Klasse!
Hi,
das Programm kenne ich auch!
Ich habe aber mit der Zeit festgestellt, dass es sich für mich mehr lohnt meine Buchhaltung am Monatsende an eine externe Buchhalterin zu geben..
Wenn ich das selber mache ist der umgerechenete Aufwand doch deutlich höher als der mtl. Preis für den Buchhaltungsservice - Aber ist das Thema behandelt ja wahrscheinlich jeder anders.