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Trocknungsbeschleuniger Unterlagsboden?

6Antworten4’492Aufrufevon Pät · 3. Oktober 2008letzter Beitrag vor 18 Jahren
  1. Pät43 Beiträge3. Oktober 2008
    Hallo zusammen

    Uns wurde empfohlen, in den Unterlagsboden einen Abbindebeschleuniger reinzumischen, da wir danach einen anscheinend heiklen Parkettboden (massiv) drauf legen wollen. Wir sind uns da sehr unsicher, wollen wir doch nicht noch mehr unnötige Chemie im Haus als unbedingt nötig.

    Weiss jemand, ob sich dies auch schädlich auswirken könnte? Hat dies jemand gemacht?

    Merci für die Hilfe!

    Gruss

    Pät

  2. Pfälzer9’908 Beiträge3. Oktober 2008
    Hallo Pät,

    dies ist überhaupt kein Problem. Hier brauchst Du keine Bedenken zu haben.

    Wenn Du einen Massivparkett einkleben lässt, nicht viele Wochen auf die normale Trocknung warten möchtest (inkl. vieler CM-Messungen um die Feuchte feststellen zu können), dann solltest Du Dir den Aufpreis für diesen Unterlagsboden "gönnen".

    Dies habe ich hier schon einige Male, wenn die Zeit knapp wurde, so ausführen lassen.

    Je nach System wird hierbei oft der Wasseranteil durch eine Emulsion ersetzt, womit der Unterlagsboden dann keine Wasserfeuchte mehr abgeben muss.

    Solche Böden können, je nach System, bereits nach 5-6 Tagen mit Parkett belegt werden.

    Gruß vom Pfälzer

  3. rup390 Beiträge3. Oktober 2008
    tönt interessant. Wir werden voraussichtlich im nächsten Februar mit dem Bau beginnen, das heisst die Austrocknungsphase für die Böden käme ja in die ungünstige warme Jahreszeit.

    Hinzukommt, dass wir eine WP mit Erdsonde haben und diese für die Austrocknung der Böden nicht geeignet ist.

    @ Pfälzer

    Wie hoch ist der Aufpreis für sowas?

    Könnte mir vorstellen, dass es weniger ist als den längeren Einsatz der Ersatzheizung für die Austrocknung und den damit verbundenen hohen Stromverbrauch.

    Liege ich da falsch in meiner Hoffnung?

  4. Pät43 Beiträge3. Oktober 2008
    @rup

    Wir haben eben die Offerte gekriegt, bei uns kostet es CHF 7 mehr pro m2.

    Gruss

    Pät

  5. Pfälzer9’908 Beiträge3. Oktober 2008
    Hinzukommt, dass wir eine WP mit Erdsonde haben und diese für die Austrocknung der Böden nicht geeignet ist.
    Dann brauchst Du den modifizierten Unterlagsboden eigentlich nicht. Die WP fährt sowieso ein "Aufheizprogramm" durch, welches ohne Erdsonde, nur mit Strom betrieben wird. Damit erreichst Du auch die erforderliche Trocknung. Es sei denn, dass es wirklich auf jeden Tag ankäme?

  6. Pät43 Beiträge3. Oktober 2008
    @Pfälzer

    Wir werden auch ein Wärmepumpe mit Erdsonde haben. Diese wird nach dem Giessen des Unterlagsbodens langsam immer wärmer gestellt. Gemäss dem Spezialist für Unterlagsböden gewinnen wir mit dem Abbindbeschleuniger ca. 1/3 der Zeit.

    Denkst Du anders darüber?

    Gruss und merci

    Pät

  7. Pfälzer9’908 Beiträge3. Oktober 2008
    @Pfälzer

    Diese wird nach dem Giessen des Unterlagsbodens langsam immer wärmer gestellt.

    Gemäss dem Spezialist für Unterlagsböden gewinnen wir mit dem Abbindbeschleuniger ca. 1/3 der Zeit.

    Denkst Du anders darüber?

    Gruss und merci

    Pät
    Hallo Pät,

    die Aufheizphase dauert je nach Herstellerempfehlung und/oder Ausführungs/Erfahrungswerte des Heizungsbauers rund 12-14 Tage. Wobei die Anlage nicht mehr auf Null, also bis zu Auskühlung heruntergefahren wird, sondern ich lasse dies bei erreichen der eh vorhandenen Raumtemperatur stoppen. Kühler/kälter wird es dann ja sowieso im Gebäude nicht.

    Mit der passenden Lüftung des Gebäudes sind dann in der Regel, nach weiteren 2 bis max. 3 Wochen, die Böden verlegbar. Zumindest bei Fliesen.

    Wenn Du für Dein Parkett auf Nummer Sicher gehen möchtest, dann lasse für den Raum oder die Räume, den anderen Unterlagsboden ausführen.

    Letztendlich ist es auch eine Frage des Einbautermins zur geplanten Fertigstellung bzw. des Einzuges?

    Die zeitliche "Verkürzung" bei dem Unterlagsboden hängt, wie schon erwähnt, von dem vorgeschlagenen System ab.

    Die sogenannten "Schnellestriche" (also für die Schweizer der Schnell-Unterlagsboden) sind mangels Anmachwassers tatsächlich in wenigen Tagen belegereif. Wenn aber genügend Zeitreserven vorhanden sind, dann kann man sich den entsprechenden Mehrpreis dafür sparen. Zumal bei einer FBH eben noch die zusätzliche Trockung durch die beheizung der Fläche erfolgt.

    Dies wäre ja bei einem anderen Heizsystem nicht der Fall!

    Gruß vom Pfälzer