02. Februar: Die Zufahrtstrasse wurde etwas befestigt. Das Gebäude ist nun auf allen Seiten hinterfüllt. Innen wurde an den Treppenhäusern gearbeitet. Der Keller ist somit zum ersten mal betretbar (für mich). Am Montag soll das Gerüst geliefert werden. Somit wären dann Arbeiten am OG wieder möglich.
05. Februar. Der Baukörper ist komplett "eingerüstet". Im OG wurden Elektro- und Sanitärmaterial eingelegt. Auch an den Treppenhäusern wurde weitergearbeitet. Diese scheinen recht aufwändig in der Konstruktion (Betontreppe), den Bildern nach zumindest...
10. Februar: Der "Winter" ist wieder da... Per Zufall trafen wir heute den Verantwortlichen des Baumeisters auf der Baustelle. Dieser beurteilte gerade die Lage und entschied, nächste Woche vorerst die Arbeiten aufgrund der zu erwartenden Wetterverhältnisse einzustellen. Heute ist es aber ein ausgesprochen sonniger Tag und die Winterimpressionen - festgehalten auf den Fotos - möchte ich dem Forum nicht vorenthalten. Baulich ist mittlerweilen die Bodenplatte OG betoniert und die Treppen EG-Keller auch.
17. Januar: Aufgrunf des Nasskalten Wetters hat sich nicht viel getan. Im OG wurde die Betonwand, welche beide Wohnungen trennt, hochgezogen. Damit wären nun alle betonierten Wände komplett. Zu meinem Erstaunen wurde die Brüstung des Treppenaufgangs betoniert. Hätte eigentlich gedacht, das würde gemauert.
23. Januar: Ein grosser Teil der Backsteinwände wurde im OG erstellt. Bei den Treppenhäusern ist die Erstellung der Treppe EG-OG vorbereitet. Auch vorbereitet wird die Betonierung des Terrassendaches. Die Betonsäulen, welche das Dach halten sollen, sind schon erstellt und ausgeschalt.
02. März: Sämtliche Mauern sind erstellt und damit kommt der Bauherrenschreck Nr. III : In den Plänen und im Werkvertrag vereinbart ist die Erstellung der Zimmerwämde im OG mit Calmo-Backsteinen (verbesserter Schallschutz). Das innere Muster der Backsteine sieht aber überall gleich aus...
Der Bauleiter klärt ab und gibt Entwarnung: Gemäss Hersteller existieren keine Ausgleichssteine für diese Art Backstein. Darum nehme man "normale Backsteine", welche eben als solche in der Ausgleichsform vorhanden seien und giesse diese anschliessend mit dünnem Mörtel aus. Dazu kam es aber noch nicht wegen den nächtlichen Minustemperaturen. Sonst weiss ich ja, wen ich fragen kann. Schliesslich hat er sich dieser "Schlaumeier" an einem Fensteranschluss verewigt😀
...und sage ihm bei dieser Gelegenheit doch auch gleich, dass das Auffüllen der Schallbremsen (auch bei normalen Backsteinen) gerade in den oberen Etagen des Mauerwerkes mit flüssigem Mörtel auch keine so gut Idee sei.
Erkennen konnte ich nur die oberste Reihe der Steine, eben die Ausgleichssteine. Ob wirklich ein anderer Stein für den Rest der Mauer verwendet wurde, lässt sich wohl nicht mehr so einfach prüfen. Auf jeden Fall standen mal einige Palette mit Calmo-Steinen auf der Baustelle herum. Resten davon gibt's im Gegensatz zu den "normalen" Steinen aber nun kaum. Auch sehr verdächtig...
Die Steine wurden im Ziegelwerk Rhomberg, Dornbirn hergestellt. Auf der Herstellerseite sind wirklich keine Ausgleichssteine aufgeführt. Eventuell findet sich in diesem Forum ein Maurer oder anderer Experte, der über die Auffüllung mit Mörtel bei den Ausgleichssteinen und Schallschutz Bescheid weiss?
Mein Bauchgefühl tendiert aber zu Deiner Meinung, jomazi.(Stichwort: "keine gute Idee"...)
Heute wurde es aber schon mal so ausgeführt. Ich frage mich, was macht man eigentlich, wenn man nicht gerade wie ich neben der Baustelle wohnt? Da werden doch solche Sachen nie erkannt... /emoticons/default_confused.png
OG ist nun komplett verschalt. Nehme mal an, wir kriegen diese Woche noch das Dach betoniert...
05. März: Endlich mal Sonne.... Die Fotos werden nun etwas freundlicher, wenn ich nach der Arbeit auf den Auslöser drücke...
EIn Teil der Armierung steht, Verteiler und Elektrodosen wurden eingelegt. Fast überall wurden an jeweils einer Wandseite pro Raum zur Dachschalung hin Löcher gebohrt. Im Kellerbereich wurde abgedichtet und die künftige Kellertreppe eingezeichnet.
Sorry, ich habe mal wieder ein paar Tage nicht alles mitgelesen und mir die Fotos nicht angesehen. Am 4. 3. hast Du Bilder der Deckenlager eingestellt, die leider nicht gerade eine saubere Verlegung zeigen. So ist auf Bild 2 gut zu sehen, dass das Lager schmäler als die Mauer ist und neben dem Lager einfach mit Mörtel aufgefüllt wurde. Da ist dann nach dem Ausschalen, spätestens aber vor den Gipserarbeiten nacharbeit angesagt, wobei das Lager da kaum mehr in Ordnung gebracht werden kann.
Ansonsten: Die Mörtellage auf der obersten Schicht des Mauerwerks ist eigentlich Pflicht, so dass die Gleitlager / Schalldämmlager sauber verlegt werden können. Allerdings sollten nicht die Löcher der ganzen Ausgleichssteine aufgefüllt werden, also normaler Mauermörtel in entsprechender Konsistenz verwendet werden.
Danke für Deinen Hinweis. Die Lager sind vom Querschnitt her gesehen T-Förmig: Eine dickere Schicht unten und eine Dünne, dafür breitere, oben. Die obere Schicht deckt den Mörtel fast ab. Das von Dir beschriebene Bild zeigt die extremste Stelle, wo das Lager "schräg" angebracht wurde und das Lager fest an der Schalung anliegt. Dafür hat es dann halt einen breiten Mörtelstriefen bis zur gegenüberliegenden Schalung. Verlegungen der Lager an anderen Stellen sind praktisch "mittig" angebracht, wie in Bild 4 festgehalten. Müsste denn das Lager bei einer sauberen Verlegung über die Breite der Mauer hinausragen?
11. März: Die Ausschalung des Kellers und der Treppenhäuser ist fast abgeschlossen. Es wird weiter an der Aussentreppe und an der Dachbrüstung gearbeitet. Der Baukran wurde von der Südseite auf die Nordseite, näher an das Nachbargrundstück, verschoben. Dort beginnen nun langsam die Arbeiten des selben Baumeisters.