19. Dezember, Tauwetter... Es kann wieder weitergearbeitet werden. Die Übergänge der Bodenplatte und der Betonwände wurden aufgerauht und mit einem Dichtband abgedichtet.
24. Dezember.: Beginn der "Bauferien". Vorher haben die Jungs aber richtig Gas gegeben. Die inneren Kellerwände wurden alle gemauert, die beiden Treppenhäuser haben einen schwarzen Anstrich erhalten und die Schalung für den EG-Boden wurde erstellt.
So, nach meiner verlängerten Weihnachtspause und dem damit verbundenen "Nachhohlstress" wieder mal ein update:
07. Januar: Mittlerweile ist schon ein Jahr vergangen /emoticons/default_biggrin.png und wir Schreiben 2013. Es wurden für die Betonierung der EG-Platte Eisen eingelegt und der Elektriker hat die Dosen/Verteiler auf die Schalungsbretter angeschraubt. Zudem hat dieser kurze Elektrokabel an die "Blitzschutzanschlüsse" im Kellergeschoss angebracht.
08. Januar: Ein Meer aus Schläuchen wurde gelegt. Bisher hatte ich das Gefühl, mit Plänen bewaffnet das eine oder andere nachvollziehen zu können. Hier ist dann definitiv Schluss...
Geliefert wurde auch die Perimeter-Wärmedämmung und der Sanitär hat eine "Wanddurchführung" in die Aussparung an einer Kellerwand eingesetzt.
20. Januar: Im EG wurden Wände betoniert. Zudem wurde die Aussendämmung ganz hochgezogen. Ziegelsteine wurden angeliefert und eine Noppenbahn mit Drain-Funktion... Mal sehen was nächste Woche passiert.
Alle Lichtschächte sind, oder werden noch, mit 6-8 cm Dämmunng vom Keller entkoppelt. Man hat bewusst auf die volle Dämmstärke verzichtet, um diesen Übergang wasserdicht abdichten zu können. So jedenfalls die Erklärung des Bauleiters.
Zum Teil hielt der verwendete Kleber, vermutlich aufgrund den herrschenden Minustemperaturen, die dünnen Dämmstreifen nicht in Schach. Diese sind an einigen Stellen wieder abgefallen, werden später aber sicher wieder angebracht.
Abenteuerlich...da teile ich Deine Einschätzung. Die Dämmung wurde nicht bei Minustemperaturen angebracht, sondern leicht darüber. In der Nacht ist die Temperatur aber deutlich unter Null Grad gesunken.
Die Bodenbeschaffenheit ist auf unserem Baugrund nicht gut. Zudem lieg dieser am Fuss eines Hanges. Es ist mit drückendem Wasser zu rechnen. Die seitliche Abdichtung der Lichtschächte dient dazu, dass eindringendes Wasser mit der Zeit den Putz nicht erodiert. Offenbar kann man bei voller Dämmstärke diese Abdichtung nicht machen.
Das Thema mit der Dämmung an den Lichtschächten hatte ich mit dem Bauleiter auch (dank Bauseminar...). Da eine für mich plausible Erklärung kam (bin kein Bauexperte), handelte ich nach dem Grundsatz: "Im Zweifel für den Angeklagten" /emoticons/default_ohmy.png
26. Januar: Das EG wurde praktisch in einer Woche "hochgemauert". Zudem wurde mit der Hinterfüllung begonnen. An der EG-Decke wurde mit den Vorbereitungsarbeiten für die Erstellung des OG-Bodens begonnen....oder die EG-Decke /emoticons/default_wink.png
mit solchen Fotos würde ich aufpassen. Das ist arbeitstechnisch ziemlich grenzwertig und könnte Dir bei einem Besuch eines SUVA - Mitarbeiters eine Baueinstellung bescheren - ohne Gerüst die Decke über EG schalen und kein Gerüst gestellt, z. Teil nicht mal der Keller hinterfüllt!
Du weisst das die so arbeiten, denn du hast das ja fotografiert. Es gibt - leider - genug Präzendenzfälle, wo der Richter in solchen Fällen bei einem Unfall entschieden hat, wer da alles mithängt. Dein Bauleiter könnte dann plötzlich abwesend sein.
Ich habe Deinen Beitrag gelesen und bin der SUVA wohl zuvorgekommen: Ich habe den Bauleiter angewiesen die Arbeiten auf der Baustelle einzustellen, sofern die aktuelle Situation die Sicherheit von Personen gefährdet.
Neben dem Risiko der "Mittäterschaft" würde es mich belasten, dass jemand bei einem Unfall durch dieses Bauvorhaben ernsthaften Schaden genommen hat.
Zur Zurückhaltung bei der Veröffentlichung von Fotos...naja, das habe ich mir lange vor der Erstellung dieses Hausbautagebuches überlegt. Es geht mir ja nicht um zu zeigen, wie toll, schön oder genial etwas wird, sondern wie gearbeitet wurde. Entsprechend dieser Einstellung fehlt die Filterung der Inhalte. Als positiven Effekte sehe ich Beiträge wie Deiner: Neben fehlendem Wissen im Baubereich bin ich auch kein SUVA-Sicherheitsexperte. Entscheide und Einschätzungen werden von mir nach dem Bauchgefühl getroffen, wie vermutlich bei vielen anderen Bauherren auch. Deine Sicht hilft mir und vermutlich auch Anderen auf Sachen zu achten, auf die man nie selber gekommen wäre.
Die Lichtschächte-Oberkanten sind nun in etwa bündig mit der Oberkante der betonierten EG-Bodenplatte angebracht. Gemäss Detailplan geht es vermutlich mal ca. 10-12 cm "runter", wenn ich diesen richtig interpretiere...