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Terrassenboden

3Antworten3’885Aufrufevon baurs · 3. Januar 2010letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. baurs28 Beiträge3. Januar 2010
    Hallo

    Unsere Terrasse ist mit einer Lamellen-Pergola überdeckt und mit Glasschiebewänden geschlosssen, ca. 40 m2. Anschliessend sind Schwimmbadumrandung und Sitzplatz ca. 50 m2. Das Ganze ist mit Waschbetonplatten belegt, unter der Pergola zusätzlich mit Rasenteppich.

    Wir suchen nun nach geeignetem Holz oder Kunststoff, welches der Nutzung entsprechend (Innen- und Aussenbereich mit Nassbereich) neu belegt wweerden kann. Ein Handwerker rät, den Belag mit einem Unterbau direkt auf die Platten zu verlegen. Ausgleich zum Schwimmbadrand und Türschwellen 8cm seien ideal.

    Folgende Fragen stellen sich uns:

    a) Was sind die Erfahrungen zu den verschiedenen Belägen

    /emoticons/default_cool.png Unterbau, Verschmutzung, Tiere, Pflanzen

    c) Belastung Boden, Tragfähigkeit?

    d) Grobkosten, m2 ca. 150.--, plus Unterbau und Montagemaaterial ca. Fr. 15'000.--

    e) Verlegearbeiten, Stunden geschätzt

    f) selber verlegen (geübter Hobbyhandwerker) oder vergeben.

    g) Pflegeaufwand, Unterhalt nach Materialien

    h) Sonstiges zum beachten

    Einige Informationen haben wir von Badetschwiler, Dietikon

    Praktische Erfahrungen würden und sehr helfen

    Danke für die Mühe

    Gruss baurs

  2. Kurt Wagner468 Beiträge4. Januar 2010
    a) Wir haben Douglasien-Holz - Preis/Leistung ist sicher sehr gut, aber heute würde ich wahrscheinlich ein richtiges Hartholz (Bankirai oder ähnliches aussuchen, keine Aeste, wiederstandsfähiger etc.)

    /emoticons/default_cool.png ja, gibt wohl schon Verschmutzungen, aber hat mich bisher nicht interessiert weil man es nicht sieht...

    c) kein Problem - wir haben grosse Pflanzentöpfe und auch mein Gewicht trägt die Konstruktion problemlos

    d) tönt realistisch, war bei uns ähnlich

    e) weiss ich nicht - ist aber nicht so einfach wie es dann verlegt aussieht (wir haben auch ein paar Ecken und Winkel...

    f) wenn man halbwegs begabt ist, die richtigen Werkzeuge, sauberes Material und vor allem genug Zeit hat und vielleicht das Wetter noch mitmacht, ist das sicher möglich - wenn unsere dann mal ausgetauscht wird, nehme ich mir eine Woche Ferien und decke mich im Baumarkt mit dem ganzen Zeugs ein /emoticons/default_biggrin.png (freue mich schon darauf)

    g) wir haben die ersten 2 Jahre gar nichts gemacht - im dritten Jahr haben wir dann die Terrasse abgeschliffen und frisch geölt - sieht jetzt besser aus als am Anfang, aber der Aufwand (Zeit) ist nicht zu unterschätzen. Wenn man halt nichts macht ist die Lebensdauer kürzer und sieht auch optisch weniger gut aus

    h) schau dir ein paar Referenz-Objekte an - am besten auch welche die schon 2 oder 3 Jahre überstanden habe.

    Viel Glück - im Endeffekt muss ich aber sagen, dass eine Holzterrasse etwas vom schönsten ist, was es gibt /emoticons/default_smile.png

  3. donwes24 Beiträge18. Januar 2010
    @ Hans Christian

    interessiere mich auch fuer einen Terrassenboden aus Holz. Ich habe mich in einem Fachgeschaeft beraten lassen und mir wurde Mahagoni empfolen, da es im Vergleich zu den Tropenhoelzer noch haerter und witterungsfaehiger ist.

    was meinst du zu Mahagoni?

    Besten Dank fuer deine Hilfe

  4. emil172’299 Beiträge18. Januar 2010
    Mahagoni ist auch ein Tropenholz.

    Die richtige Anwendung wäre, wenn überhaupt, edle Möbel draus zu machen. Für Bodenbeläge im Aussenbereich ist es zu schade.

    Echtes Mahagoni ist durch Raubbau fast ausgerottet worden. Der Handel mit amerikanischem Mahagoni ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen beschränkt. Die Einfuhr solcher Ware bedarf einer Genehmigung.

    Es werden deshalb andere Holzarten auch als Mahagoni bezeichnet, und sie werden in Bälde das gleiche Schicksal erleiden.

    Angsichts der Abholzung von tropischen Regenwäldern erlaube ich mir hier wieder einmal die unbeliebte Frage zu stellen, ob Terrassen aus tropischen Hölzern wirklich sein müssen.