Wir planen einen grösseren Umbau/Anbau eines kleinen, älteren Hauses (Umfang ~500K) und suchen hierfür insbesondere für die Überprüfung/Plausibilisierung der Kosten einen guten Bauherrenberater in BL (oder angrenzenden Kt.).
Hat jemand gerade gute Erfahrungen mit einem BHB gemacht oder einen Tipp, wie wir einen solchen finden?
KUB :: KUB kennen wir, ist aber natürlich schwierig, da den 'Richtigen' zu identifizieren.
2 EFH auf demselben Grundstück. Wünschen uns einen unabhängigen erfahrenen Berater der uns bei unserem Vorhaben begleitet und wertvolle Tipps geben kann. In der jetzigen Phase geht es um die viel diskutierte Frage Holz- oder Massivbau, Minergie oder nicht, ausführenden Architekten oder GU (Pläne schon vorhanden), Erdsonde oder nicht, etc...
Zur Frage, ob eine WP mit Erdsonde oder eine LW-WP sinnvoller sei, dazu lassen sich Berechnungen anstellen. Beispielsweise gehört Oberwil BL zu den winterwärmsten Regionen der Schweiz. Zusammen mit einer kleinen PVA lässt sich vermutlich beweisen, dass sich eine Erdsonde nicht lohnen würde.
Die anderen Fragen (Holz- oder Massivbau, Minergie oder nicht, ausführenden Architekten oder GU) wird dir auch eine Fachperson nicht abschliessend beantworten können. Die Beantwortung dieser drei Fragen ist Ansichtssache. Frag doch mal fünf Experten, dann hast du sechs verschiedene Meinungen.
Ich würde nur massiv und nie mit GU bauen, aber das ist meine Meinung und lässt sich sicher nicht irgendwie für allgemein richtig erklären. Auf die Frage nach Minergie würde ich mit einem Kompromissvorschlag antworten; mach alles was verhältnismässig und sinnvoll ist, vermeide jede Wärmebrücke, usw. aber was sich finanziell innert 20 Jahre nicht lohnt, das kannst auch weglassen.
Für ein Gespräch mit Diskussion zu diesen Themen stehe ich dir gerne zur Verfügung, entscheiden musst du schliesslich solche Fragen selbst. Den Bauherrenberater bzw. Bauherrenvertreter brauchst du dann für deutlich detailliertere Fragen...
Das mit den Berechnungen (Erdsonde vs Luft in Oberwil) finde ich einen interessanten Ansatz. Werde ich berücksichtigen. Momentan stehen wir eher bei WS da weniger laut und wenn sich 2 EFH eine Sonde teilen würden wäre es nicht ganz so kostspielig. Aber festgelegt haben wir uns noch nicht.
Der Bauherrenberater sollte für uns auch keine Entscheidungen treffen. Uns ist bewusst, dass wie dieser Entscheide aus dem Bauch getroffen werden, da es keine klaren Vorteile für das eine oder andere gibt. Uns sind Inputs, Ratschläge und Hinweise wichtig, welche uns die helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Beim Thema Minergie bin ich auf Deiner Linie mit dem Kompromissvorschlag 🙂. Mein Herz tendiert aber eher noch zu Holz. Ich weiss aber auch, dass der Bauherr des 2. EFH eher zu Massiv steht.