[SIZE=10.5pt]Wir interessieren uns ebenfalls für eine Wasserenthärtungsanlage. [/SIZE]Soweit ich aus der Diskussion bisher entnommen habe, ist der wesentliche Unterschied in der Art der Desinfektion (Silberharz vs. Elektrolyse) zu finden – was sich auch im Preis niederschlägt.
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[SIZE=10.5pt]Nun habe ich noch eine weiteren Unterschied entdeckt: im Gegensatz zu den meisten Anbietern wird bei den Anlagen der Firma Ascon AG der Service nur alle 5 Jahre durchgeführt. Das deutlich längere Intervall rechtfertigt dann den im Vergleich zu den bekannten Volumenanbietern (Kalk-Ex, Swisskalk etc.) den etwas höheren Anschaffungspreis. Hat jemand von euch Erfahrung mit Geräten dieser Firma? Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine höhere Investition, sofern die Betriebskosten geringer sind.[/SIZE]
Die Betriebskosten kannst Du ja ausser dem Salzverbrauch selbst bestimmen, indem Du die Wartungsintervalle festlegst. Gemäss Lebensmittelgesetz wird eine jährliche Wartung/Desinfektion empfohlen, alle 5 Jahre ist gemäss meinem Empfinden eher wenig, wir machen bei uns alle 2 Jahre die Reinigung.
Danke für die Antworten. Was ich nicht ganz verstehe: warum schlägt der Anbieter selbst einen Service-Intervall von lediglich 5 Jahren vor. Wenn ein Service häufiger durchgeführt werden sollte, bedeutet dies doch mehr Ertrag. Warum verzichten die darauf??
FILADOS AG, noch keine Offerte, Silberharz, SVGW ja
Guldager (Schweiz) AG, noch keine Offerte, Desinfektion unbekannt, SVGW unbekannt
BWT AQUA AG, keine Offerte, Silberharz, SVGW ja
...was mir dazu noch aufgefallen ist: gemäss Unterlagen von Atlis arbeitet die Anlage auch mit einem Harz. Woher stammt die Information, dass die Geräte nach dem Elektrolyseverfahren gebaut sind?
Falls die auch mit Harz arbeiten, besteht aus meiner Sicht kein wirklicher Unterschied mehr zu den günstigeren Geräten wie Kalk-ex oder Swisskalk. Habt ihr andere Erfahrungen gemacht?
Wir haben mittlerweile seit 3 Jahren das Gerät der Swisskalk.nnSuper zufrieden und der Jährliche Service von 150.- fällt auch nicht ins Gewicht. DAFÜR BLEIBT UNSERE GARANTIE VON 7 JAHREN AUFRECHT.nnIch kann diese Anlage echt nur empfehlen und das coole ist, die Salz Tabletten kann ich in der Landi kaufennnGRUSSnn
...was mir dazu noch aufgefallen ist: gemäss Unterlagen von Atlis arbeitet die Anlage auch mit einem Harz. Woher stammt die Information, dass die Geräte nach dem Elektrolyseverfahren gebaut sind?nnFalls die auch mit Harz arbeiten, besteht aus meiner Sicht kein wirklicher Unterschied mehr zu den günstigeren Geräten wie Kalk-ex oder Swisskalk. Habt ihr andere Erfahrungen gemacht?nnDanke!nn
Eine Kollege hat den Atlis KM1 kürzlich in seinem Neubau installieren lassen und die Elektrolysezelle ist dort vorhanden, wie ich selbst erkennen konnte.
Eine Kollege hat den Atlis KM1 kürzlich in seinem Neubau installieren lassen und die Elektrolysezelle ist dort vorhanden, wie ich selbst erkennen konnte.nn
Ich zitiere hier mal aus der Beschreibung des Geräts von der Atlis Webseite:nn"KM1 ist eine Einzelenthärtungsanlage mit intelligenter Hygieneregeneration.
Die kurzen Regenerierintervalle und die Verwendung von Salztabletten ergeben eine optimale Sicherheit bezüglich der mikrobiologischen Wasserqualität."
Es handelt sich somit offensichtlich um eine Harzanlage mit Regenierersalz. Vermutlich meinst du mit "Elektrolysezelle" die Regeneriereinheit.
Richtig ist, dass die Anlage nicht mit Silberharz zur Desinfektion arbeitet. Allerdings ist deshalb wohl auch der Service auf jeden Fall jährlich notwendig, um die mikrobiologische Qualität sicherzustellen.
bitte nicht durcheinander bringen: Regenerierung und Elektrolyse sind zwei paar ganz unterschiedliche Schuhe.
Grundlegend wird bei allen Entkalkungsanlagen mit Ionentauschverfahren das Harz mittels Salzlösung regeneriert.
Ein weiterer Punkt ist die Sicherstellung der Desinfektion/Keime, welche sich im Gerät und Harz sonst schnell vermehren. Die Mehrheit der Geräte stellt diese mittels dem umstrittenen Silberzusatz im Harz sicher. Einige Geräte enthalten keinen Silberzusatz im Harz und setzen hierfür die Elektrolyse ein. Genauer gesagt heisst dies Chloralkali-Elektrolyse, bei welcher während der Regeneration aus einem kleinen Teil der im Gerät hergestellten Salzlösung in der Elektrolysezelle Chlor entsteht. Habe letzthin aber wo gelesen, dass die Desinfektion mittels Chloralkali-Elektrolyse nicht ausreichend sei, kann den Artikel aber nicht mehr finden. Nun könnte man hier wieder endlos diskutieren was nun schädlicher ist: Die Silber-Ionen aus dem Harz oder die Keime.
Ich persönlich werde mir für den anstehenden Neubau wohl ein Gerät mit Elektrolyse anschaffen, denke die Silber-Ionen sind schädlicher resp. weiss man zuwenig darüber.
Habe hierfür letzthin bei BWT angefragt, welche ihrer Geräte denn kein Silberharz enthalten. Die Antwort war, dass die Zweisäulengeräte AQA Life, AQA perla sowie Rondomat DUO kein Silberharz enthalten. Das mir vom Sanitär offerierte Einsäulengerät AQA smart dagegen arbeitet mit Silberharz. Grosser Nachteil der Silberharz-Geräte: Das Harz muss alle 2 Jahre ergänzt werden (Silberharz ist teuer), wogegen z.B. Atlis angibt, dass das Harz 8-10 Jahre hält.
p.s. schaut euch mal die vielen Geräte auf dem Markt an und vergleicht die Ähnlichkeiten...kein Zufall, denn die Meisten kaufen die Teile zu und stellen die Geräte selbst zusammen. Äusserlich sind dann vielfach nur Gehäuse/Farbe etwas verschieden.
Auf eurovlies-schweiz.ch habe ich Folgendes gefunden:
Obwohl im Internet viele Firmen zu finden sind, die Ihre Wasserenthärter als Schweizer Produkt zu vermarkten versuchen, ist uns kein Hersteller bekannt, welcher Steuerung und Ventil, geschweige denn einen ganzen Wasserenthärter in der Schweiz herstellt. Bestenfalls werden importierte Komponenten selber zusammengeschraubt und dann fälschlicherweise als Swiss Made angeboten, um sich Vorteile zu verschaffen. Sehr bekannt sind Wasserenthärter oder Steuerungskomponenten der Firmen Fleck, Clack oder ECOWater sowie North-Star-Produkte. Diese Marken haben sich seit langem auf dem Markt bewährt, die letzten zwei sind seit bald 100 Jahren auf dem Markt.
Finde ich richtig lustig. Das kann nicht funktionieren. Für nur CHF 799 verkaufe ich jedem gerne eine Kupferspule welche die Kalkkristalle harmonisiert.
P.S. Sorry für die vielen Beiträge aber die iOS App spielt verrückt.
Finde ich richtig lustig. Das kann nicht funktionieren. Für nur CHF 799 verkaufe ich jedem gerne eine Kupferspule welche die Kalkkristalle harmonisiert.
Die Beeinflussung der Kalkkristalle mittels Magnetfeldern ist nicht ganz so abwegig und funktioniert auch zu einem gewissen Teil. Allerdings ist der Effekt auf die Kalkkristalle nur von relativ kurzer Dauer, wenn das so behandelte Wasser und en Leitungen steht geht der Effekt wieder zurück. Es wird also kein Kalk entfernt, sondern die Kristalle nur so beeinflusst, dass sie sich nicht so schnell ablagern. Für den normalen Hausgebrauch eher nicht geeignet, ich habe solche Teile aber schon in industriellen Anlagen gesehen wo relativ grosse Mengen Wasser durchrauschen und vor allem immer in Bewegung sind.
Ich war letzte Woche auf der Swissbau und habe mich mit einigen Herstellern/Vertriebspartner von Enthärtungsanlagen unterhalten. War ganz spannend.
Meine Meinung: Die Dinger nehmen sich alle nicht viel. Weder am Filados Stand noch am BWT Stand konnte erklärt werden, was dann an ihren Geräten wirklich besser ist.
Meine Favoriten waren Wyss Wassertechnik Greenline Wifi (das Produkt scheint von Ecowater zu sein) und Grünbeck.
Wyss war der günstigste (kommt aber auch nicht an die Preise von Swisskalk etc ran) und hat nette Zusatzfeatures wie WiFi Anbindung und App Steuerung.
Grünbeck hat kein Silberharz sondern Elektrolyse und war von der Hardware her das qualitativ beste Gerät.
Irgendwie scheint aber ein rechter Wildwuchs zu herrschen: Am Grünbeckstand wurde uns erklärt, dass gesetzlich alle 4 Tage eine Regenerierung durchgeführt werden muss, bei Filados hiess es, ihr Gerät sei so gut, dass nur alle 2 Wochen eine Zwangsregenerierung durchgeführt wird...
Werde jetzt mal die Offerten abwarten. Die Installation könnte wohl auch noch etwas aufwendiger werden, da in der Batterie nicht wirklich Platz vorhanden ist.
Wir wissen dafür jetzt auch, wie hart unser Wasser ist: zwischen 45-49 fH
ein echt schwieriges Thema... ich befasse mich auch wieder damit.
Eigentlich hätte ich gerne ein Produkt eines Namhaften Herstellers und kein umgelabeltes noname Teil....
Gibt es da was anderes als BWT?
Bei BWT finde ich es extrem merkwürdig, dass die Anlagen die für die CH genügend gross sind (Perla 5 - 20) Im Mutterhaus eigentlich garnicht verfügbar sind....
Und die anderen Anlagen (z.B. AQA perla) ist für die CH eigentlich zu klein.
habe mich in der Zwischenzeit auch noch weiter in das Thema eingelesen.
Die mir offerierte BWT smart möchte ich 1. wegen dem Silberharz nicht 2. wegen der Abhängigkeit von BWT. Man kann dann nur von denen Ersatzteile beziehen und ich weiss nicht mal, ob BWT Schweiz die Teile an Private verschicken und nicht lieber selbst reparieren/warten kommen.
Wer also die Anlage selbst warten will, was keine Hexerei ist, ist mit den bekannten Marken wohl weniger gut bedient.
Die meisten Anlagen auf dem Markt sind aus Komponenten der gängigen Hersteller bestückt.
Was den Steuerkopf betrifft sind dies meist Clark oder Fleck. Auf Anfrage eines renomierten Anbieters solcher Anlagen sowie auch in Foren gelesen, sind die Clark Steuerköpfe für Endverbraucher einfacher zu warten, reparieren und programmieren.
Der Steuerkopft ist das Herz der Anlage und macht aus einem Enthärter erst ein gutes Gerät.
Die Kabinettbehälter sind auch alles fast die Gleichen.
Harz kann man ebenfalls gelegentlich mal selbst nachfüllen.
Den grossen Vorteil von diesen modular zusammengesetzten Anlagen sehe ich in der Ersatzteilbeschaffung, welche überall günstig bestellt werden können.
-> Die noname Teile stehen meiner Meinung nach, sofern mit gutem Steuerkopf ausgerüstet, den Markenanbietern in nichts nach.
Bez. Desinfektion habe ich auch angefragt, ob denn ohne Silberharz eine Chlorzelle nicht zwingend notwendig sei. Die Antwort war, dass durch die heute in allen Steuerköpfen programmierte Zwangsregeneration das kein Problem mehr sei und auch ohne Silberharz auf eine Chlorzelle verzichtet werden kann.
Sie hätten jahrelange Erfahrung mit Messungen gemacht, welche dies auch bestätigt hätten.
Ich tendiere also auf eine solche modulare Anlage und kann die Wartung somit ohne Weiteres selbst vornehmen.
Was deine Anmerkung zur BWT Perla 5 - 20 betrifft, ist mir dies auch aufgefallen. Auf der deutschen BWT Seite ist diese nicht gelistet. Keine Ahnung weshalb.