Wir haben bei uns auch ca 40°fH und enthärten auf etwa 9°fH. Geschmackliche Unterschiede konnten bisher weder wir selber noch jeglicher Besuch erkennen. Trotzdem kann ich im direkten Vergleich klar ansagen, welches Wasser entkalkt ist, und welches vom Aussenhahnen kommt (für den Garten haben wir nicht entkalkt). Das entkalkte Wasser fühlt sich dünnflüssiger an, es geht leichter zu schlucken ?
...und Töpfe, Pfanne, Besteck, Oberflächen, Hundenäpfe, Kunststoffbehälter usw. Genau wegen der Putzerei in der Küche (aber auch in den Badezimmern) haben wir einen Wasserenthärter. Meiner Meinung nach also gar nicht die bessere Lösung. Nur im Garten gibt's Kalkwasser.
Damit habe ich jetzt weniger Probleme. Die Küche putzen wir nach dem Essen sowieso kurz durch, dann lagert sich auch kaum Kalk ab und selbst wenn sind die Flächen deutlich kleiner als im Bad. Geschirr kommt ja sowieso in den Geschirrspüler und beim Rest wird ja mit Spülmittel gearbeitet also auch kein Problem. Wir habens jedenfalls in unserem Neubau nun so vorgesehen. Falls wir die Küche dennoch enthärtet habe wollen, können wir dies jederzeit mit relativ geringem Aufwand anpassen.
Wenn dies wirklich beleidigend wirkte, tut es mir ernsthaft leid! Jemand hat mal gemeint :
Humor ist nur das, was du darunter verstehst
Ich glaube man muss hier jeweils vermerken, was ernst gemeint ist.
Und ja, meine Schwester und ich haben in der Tat ein lustiges Verhältnis. Ist nicht so, dass ich mich hinter ihrem Rücken über sie lustig mache, sonder sie ganz offen auch damit konfrontiere. Aber das ist auch ein anderes Thema.
Spass beiseite....
20°fH zu entkalken ist ein Luxus-, kein Kalkproblem.
gebe ich dir recht.. ich habe aber 20°dH, das sind ca 36°fH, also auch recht hart.
Magnesium korreliert nicht direkt mit Kalziumgehalt oder Wasserhärte. Wir haben zB recht weing Magnesium im Wasser, unter 10mg/l (bei eben 36°fH)
30mg/l Mg ist wirklich extrem... wenn du hier schaust ist das echt kaum zu glauben:
Ja, das haben wir tatsächlich auch schon diskutiert! Der Zufluss zum Gartenwasser (nicht entkalkt) in die Küche zu führen, wäre bei uns nicht mal ein soooo grosser Aufwand. Aber wir haben uns ans fade Wasser gewöhnt bzw. im Sommer beziehen wir das Trinkwasser vom Gartenhahn mit Kalkwasser 🙂
Ich äussere mich oft und wortreich - immer dann, wenn ich etwas beizutragen habe, aufgrund langjähriger Erfahrung oder beruflicher Kompetenz. Sonst schweige "golden" 😉
Die Wasserhärte ist für mich seit 15 Jahren ein Thema, in der Gemeinde aber allgegenwärtig. Laut Gemeinde haben wir die höchsten Werte, zumindest im Kanton; da Sommer und Winter die Zusammensetzung variiert, werden wir halbjährlich über die aktuellen Werte informiert.
Aufgrund dieser Werte entkalken hier fast alle, seit 9 Jahren auch wir. Laut Ärztin ist auch das Thema Kalzium/Magnesium nicht aussergewöhnlich. (Selber wäre ich vermutlich nicht drauf gekommen...). Wer mit durchschnittlichen Werten lebt, wird vermutlich nichts davon merken. Hier wissen nach einigen Jahren alle Bescheid.
Man muss das Forum übrigens nicht verlassen, wenn man mich nicht antreffen will - nur die richtigen Themen aussuchen, denn das Feld meiner Inkompetenz ist weit 🙂
Modrig wäre nicht gut, aber wahrscheinlich schmeckt das Wasser wie schon gesagt eher schal. Auch ich trinke es nicht gerne. Je stärker das Wasser enthärtet ist, desto grösser die geschmackliche Veränderung. Als Alternative kann man entweder Mineralwasser kaufen, oder die Anschlussleitung(en) für die Küche vor der Enthärtungsanlage abzweigen (aus meiner Sicht die bessere Lösung). Nachteil: Kaffeemaschine, Steamer etc. müssen separat enthärtet werden.
Was jedoch nicht stimmen kann, ist dass es zu Mangelerscheinungen kommt. Bei der Enthärtung werden bekanntlich Ca-Ionen (Calzium) und Mg-Ionen (Magnesium) durch Na-Ionen (Natrium) ausgetauscht. Aufgrund der Natrium-Ionen schmeckt das Wasser nun leicht salzig (so etwa wie Spaghettiwasser).
Trinkwasser enthält je nach Herkunft so ca. 2-20mg Magnesium pro Liter. Für einen Erwachsenen werden 375mg Magnesium pro Tag empfohlen. Das Trinkwasser deckt somit nur einen sehr geringen Anteil ab, die Haupteinnahmequelle des Magnesiums erfolgt durch die Speisen. Wenn es zu Mangelerscheinungen kommt, dann ist voraussichtlich die Ernährung nicht optimal.
Danke für die Antwort. Grünbeck nennt inzwischen zwei mögliche Gründe für den modrigen/schalen Wassergeschmack:
1. Entzug von Kalzium- und Magnesiumionen welche u.a. für die Kalkbildung zuständig und Geschmacksträger sind (wie gehabt).
2. [SIZE=10pt]Neu: Der in den Leitungen (ältere, speziell bei verzinkten) vorhandene Biofilm (Mikroorgasnismen) war sich bisher das kalkhaltige Wasser gewohnt. Nun erhält dieser Biofilm kalzium- und magnesiumfreies Wasser was zu Stoffwechselumstellung bei den Mikroorganismen und Abplatzungen führen kann. In der Regel treten diese Geschmackssymptome eher Morgens und/oder nach längeren Stillstandszeiten (längerem nicht Gebrauchs der Zapfstelle) auf als untertags. Wir haben Leitungen aus den 70er Jahren.[/SIZE]
[SIZE=10pt]Die Geschmacksbildung ist unangenehm. Sie sollte nach einer gewissen Zeit verschwinden. Grünbeck spricht von 200 mg Natrium pro Liter, der Tagesbedarf liegt bei 1500 mg für eine erwachsene Person. Somit gesundheitlich völlig unbedenklich. Magnesium/Kalzium Zufuhr über Nahrung.[/SIZE]
[SIZE=10pt]Empfehlungen: a) Leitungen/Abplatzungen ausspülen und b) Verschneideventil temporär erhöhen um mehr kalkhaltiges Wasser beizumischen. [/SIZE]
Meine Frau hat inzwischen zu Mineralwasser für Kaffee gegriffen. Alternativ könnten wir die Gartenleitung anzapfen. Uns ist entkalktes Wasser in der Küche aber wichtig aufgrund der zahlreichen Geräte.
Ich bin unerfahren, daher entschuldigt bitte meine ggf. doofe Frage: Kann man nicht einfach nur ein wenig entkalken, sodass man nicht alles entzieht aber halt so viel, dass es gerade noch schmeckt und gerade kein erhöhtes Problem darstellt?
Hallo BennnDas macht man normalerweise auch. Nach der Enthärtung wird "normales" Wasser über einen Bypass mit zugemischt, bis man die gewünschte Härte erreicht. Einige Geräte machen dies intern, andere über eine separate Armatur.
Eine Resthärte von 7 bis 15°fH wird sogar empfohlen. Zum einen ist sonst der Anteil Natrium im Wasser zu hoch und zum anderen kann das enthärtete Wasser zu Korrosionen in den Leitungen führen. Vom Geschmack gar nicht zu reden 😉
Durch die saisonale Schwankung (unterschiedliche Versorgungsressourcen) erreichen wir die gewünschten 10-12°fH nur selten, also haben wir die Anlage nun neu so eingestellt, dass die Resthärte im Sommer auf 7-8° fH sinken, im Winter auf max. 15° fH steigen darf.
Weiss jemand, wieviel Silberharz in einer Swisskalk home 30 ist, und wie man feststellt, ob dieses ersetzt oder aufgefüllt werden muss? Laut Hersteller sind es 30L, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in dem Rohr in der Anlage 30L Platz haben.