Bei unserem Haus wurde die Betonplatte für den Autounterstand betoniert.
Leider wenn man die Betonplatte im Profil anschaut, sieht man klare Hügels und Dellen. Auch die Unebenheit und Griffigkeit bei der Oberfläche der Betonplatte ist wirklich gross und sehr sichtbar.
Die Fragen habe ich ja schon gestellt:
1. Sollte so die Betonplatte aussehen?
2. Wo liegen die Toleranzen, die SIA-Normen erlauben?
3. Kann man diese Mangeln überhaupt korrigieren (z.B. abschleifen)?
also es gibt schon schleifmaschinen (z.B. diese http://www.mks-funke.de/pages/-mks-pdg-bodenschleifmaschinen-94/documents/mks_pdg_6000_de.pdf ) mit denen du Beton abschleifen kannst(evtl auch zeitfrage). brauchen meistens die bodenleger und habe erst gestern damit testweise ein stück beton geschliffen. ansonsten kenn ich mich im maurer-bereich leider zu wenig aus sorry.
Bist du sicher, dass das der entgültige Belag ist? Bei uns wurde gerade die neue Garage fertig gestellt und auf unsere Bodenplatte kam noch ein Deckbelag.
Dein Titel ist etwas irreführend... zumindest wenn ich die Bilder richtig interpretiere.. dann handelt es sich hierbei um das DACH des Unterstellplatzes. Ist dies denn auch gleichzeitig ein Balkon/eine Terrasse?
Immerhin hat man der Betonplatte schon mal ein passendes Gefälle verpasst....was ja in der Schweiz, auch heute noch, nicht immer der Normalfall ist.
Lese die Vertragsunterlagen und Detailzeichnungen durch.. dort sind eigentlich alle Angaben enthalten...ergänzt durch den Baubeschrieb.
Dann müsstest Du auch erkennen können, ob dies nun das Endprudukt wäre.. oder nur ein Rohzustand darstellen würde.
Bist du sicher, dass das der entgültige Belag ist? Bei uns wurde gerade die neue Garage fertig gestellt und auf unsere Bodenplatte kam noch ein Deckbelag.
Dein Titel ist etwas irreführend... zumindest wenn ich die Bilder richtig interpretiere.. dann handelt es sich hierbei um das DACH des Unterstellplatzes. Ist dies denn auch gleichzeitig ein Balkon/eine Terrasse?
Immerhin hat man der Betonplatte schon mal ein passendes Gefälle verpasst....was ja in der Schweiz, auch heute noch, nicht immer der Normalfall ist.
Lese die Vertragsunterlagen und Detailzeichnungen durch.. dort sind eigentlich alle Angaben enthalten...ergänzt durch den Baubeschrieb.
Dann müsstest Du auch erkennen können, ob dies nun das Endprudukt wäre.. oder nur ein Rohzustand darstellen würde.
Hallo Pfälzer,
Diese Betondecke ist nicht gleichzeitig ein Balkon/eine Terrasse. Aber es ist schon so dass es um eine Betonplatte im Gefälle geht. Es steht folgendes im Baubeschrieb " Erstellen einer Betonplatte als Unterstand wie folgt: Grösse siehe Baugesuchsplan, Schalung auskragend, Rand- und Abschalungen, Armierung, Betonplatte im Gefälle, 24 - 18 cm stark sauber abta-loschiert ohne Ausspeier etc. Untersicht und Stirne gestrichen."
Es anhänge noch Fotos um zu erklären was ich meine wenn ich sage dass man Hügels und Dellen sieht.
Ich habe nun erstmal etwas in den alten Beiträgen stöbern müssen... Du baust ja wohl mit Architekt (inkl. Bauleitung) und nicht mit GU.. und wenn ich das Bild im pdf-Anhang passende interpretiere, baust Du wohl nun auch mit Doppelschalenmauerwerk? Oder doch mit Aussendämmung?
Dies hätte dann wieder eine andere Auswirkung auf das, was man dem Bild sonst noch entnehmen könnte.
Zu der aktuellen Frage... ja, das ist so ein Ding, Deine "Betonplatte"...weder Fisch noch Fleisch.... das hätte ich persönlich so weder geplant noch ausgeführt oder ausführen lassen!
Wichtig für Dich ist, dass es sich bei dieser angedachten Nutzung also um ein Dach handelt. Daher sollte diese Betonfläche auch die Anforderungen an ein flachgeneigtes Dach erfüllen. Bei diesem Endzustand wird es dies nicht.
Diesen Passus hätte man schon zu Planungsbeginn ändern müssen und entspr. das Devis ausarbeiten.
Die Beschreibung ist daher auch nicht wirklich eindeutig... denn von Abdichtung...von einem Dach.. ist nirgends die Rede.
Was glaubst Du, wie die weiss gestrichene Stirne nach einigen Regentagen ausschaut? Eine Wasserführung gibt es ja nicht... eine Ableitung ebensowenig... also läuft die Brühe über die tiefste Stirnseite dann einfach ab...darüber... Dies ergibt auch im Winter einen schönen Anblick, wenn da die Eiszapfen wachsen... romantisch, aber gefährlich ab einem gewissen Grade.
Melde Deine Bedenken dem Bauleiter (also ja wohl dem Architekten) und bitte ihn, die Toleranzmasse festzustellen.. er hat die passende SIA-Norm für Betonteile in fertigem Zustand, ja mit Sicherheit vorliegen. Die SIA, wie auch die deutsche VOB, haben dazu ein kleines Meesprozedere... das man einhalten und danach die Abweichungen bestimmen muss. Es ist also nicht nur ein ablesen eines Wertes... es muss der Messfolge entsprechend bewertet werden.
Dies muss Dich aber nicht grundlegend davon abhalten hier, so oder so, eine passable und dauerhafte Lösung anzustreben.
Ich verstehe nicht die Zusammenhang zwischen mein Problem (mit der Betondecke) und mit wem (Ar-chitekt oder GU) und was (DoppelschalenMW oder Aussendämmung) ich baue. Ich baue schon mit GU und DoppelschalenMW.
Ich will die Stirne und Untersicht streichen weil ich möchte kein Beton sehen. Hast Du einen besseren Vorschlag?
Aus welchem Grund wurde das Flachdachs des Autounterstands überhaupt betoniert, wenn obendrauf keine Belastung/Terrasse kommt? Frischer Beton fliesst halt im Gefälle, ein Verhindern wäre nur möglich, wenn man unten und oben schalen kann. Dafür ist das Gefälle wohl zu gering. Wenn die Decke so bleibt wie geschildert, ohne Deckbelag, wird über kurz oder lang Wasser durch den Beton hindurch dringen. Genau deshalb macht man ja bei Terrassen und Balkonen einen Zementüeberzug oder Bitumenbelag auf den Massivbeton.