um die Undichtigkeit meiner Terrasse zu beheben, liess ich vergangenes Jahr den Bodenablauf neu einsetzten, den Betonüberzug schleifen sowie die Fugen erneuern.
Der Betonüberzug liegt auf einer Sarnafil-Folie, diese wiederum auf einer Sagex-Schicht von ca. 5 cm. Der Betonüberzug selbst ist eher dünn (an den Rändern ca. 5 cm, in der Mitte ca 3 cm) und ist rissig.
Um die Wasserdurchlässigkeit des Belags zu verringern und die Diffusionsfähig zu erhalten, entstand die Idee, den Betonüberzug mit silikatischen Dichtmitteln zu behandeln. Meinen Baumeister auf die Idee angesprochen, konnte mir leider keine abschließende Antwort geben. Nun hoffe ich auf die Erfahrungen der Forumsmitglieder. Mich interessieren mögliche Erfahrungen mit den vorgeschlagenen Produkten (Maleki DW-100) und eine Einschätzung zur angedachten Vorgehensweise.
Warum möchtest Du einen Überzug diffusionsoffen erhalten, wenn darunter eine Saranfil-Folie (Annahme, diese ist dampfdicht) liegt? Mir erschliesst sich der Sinn der Diffusion hier nicht. Oder muss die Feuchtigkeit oberhalb der Folie verdampfen können? Wäre dann nicht eher eine Drainageschicht angezeigt (Annahme: Terrasse liegt im Garten)
Das erwähnte Material ist für das, was Du damit machen möchtest, sicher nicht geeignet. Das ergibt letztlich keinen fertigen Oberbelag/Nutzbelag... dieser Überzug ist eben auch keine fertige Lösung... das ist technisch gesehen eine Billigstlösung die automatisch zu Schäden/Mängeln führt.
Das Material wäre eine Verbesserung...eine Zwischenschicht, WENN darauf noch ein echter Nutzbelag käme.
was wäre ein echter Nutzbelag? z.B. Gartenplatten, im Rahmen einer Terrassenbegrünung oder ein Holzrost o.ä.? Vorgeschlagen wurde mir, dass, nach der Behandlung mit dem silikatischen Dichtmittel der Betonüberzug "geschlämmt" werden könnte.
Welches wären die Mängel/Schäden, die Du prognostizierst?
Ziel des Dichtmittels wäre, das eindringen von Wasser in den Betonüberzug zu reduzieren und der Feutigkeit, die auf der Sarnafil-Folie liegt, das Verdampfen zu ermöglichen.