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Schwedenofen

38Antworten22’984Aufrufevon sanders · 30. August 2008letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Disli10. September 2008
    @emil17

    /emoticons/default_biggrin.png Dieses Bild habe ich noch in der Ausstellung gemacht.

    Natürlich haben wir jetzt ein Abzugsrohor und der Ofen steht bei uns auch nicht vor einem Fenster.

    Das hier ist ein Schwedenofen der komplett mit dickem Speckstein eingekleidet ist, also kein Specksteinofen (leider). Allerdings ist er wirklich gross genug, dass man auch mal was grillen könnte.

  2. Ursulamargareth116 Beiträge10. September 2008
    Wir haben einen Specksteinofen. Für uns war nicht das Aussehen wichtig, sondern die Leistung. Ein Speckstein, ist zwar recht Teuer, aber er kann die Wärme gut Speichern.

    Ist bei den anderen Öfen einfach eher weniger der Fall, dh schnell Warm und schnell Kalt!!!
    Der sieht aber gut aus! Würde bestimmt auch in unser Häuschen passen, da wir ja von der Form her ähnlich bauen wie ihr! Wir haben uns aber eigentlich vorgenommen, erst fertig zu bauen (Kamin und Anschluss schon machen zu lassen) und dann, wenn noch etwas Geld übrig bleibt, so einen Ofen zu kaufen. Darf ich fragen, was der gekostet hat? /emoticons/default_smile.png

  3. emil172’299 Beiträge10. September 2008
    @Nasche: Speckstein kann die Wärme nicht besser speichern als andere Steine. Für Elektro-Speicheröfen nimmt man deshalb andere, schwerere Kunststeine. Speckstein hat die Vorteile, dass er leicht zu bearbeiten sowie einigermassen feuerbeständig ist und eine sehr geringe Wärmeausdehnung hat. In vielen Gegenden der Schweiz gibt es keinen Speckstein und man hat sich erfolgreich mit anderen Materialien beholfen, als Transport noch teuer war.

    Im Ofenbau ist es zu einem Modematerial geworden, d.h. viele Hersteller kleben oder schrauben ein bisschen Specksteinplatten auf ihr Machwerk und preisen das ganze dann als "Speichereffekt" an.

    Dass das Ganze Unsinn ist, merkt man schon daran, dass ein richtiger Speicherofen, um die Wärme einigermassen ausnützen zu können, die Rauchgase nach dem Feuerraum einige Meter in der Speichermasse führen muss, sonst haben die heissen Gase gar keine Zeit, die Wärme an den Stein oder die Kacheln abzugeben und die meiste Energie geht ungenutzt durch den Kamin ab. Deshalb ist bei solchen Öfen der Feuerraum im Verhältnis zum Gesamtofen immer relativ klein.

  4. verygood993 Beiträge11. September 2008
    @alle

    darum wer es schön warm haben will, soll sich einen schweren Grundofen bauen lassen. Geht auch im Selbstbau. Speichermasse von 2 Tonnen Schamotte und Lehm.

    Grundofen, Kachelofen, Kamine, Kachelkamine, Kachelöfen, Küchenherde - auch für Eigenbau / Selbstbauen erhältlich.

    Wir haben unseren Grundofen von diesem Hafner zeichnen lassen und er hat ihn dann zugeschnitten und alles mit einer detaillierten Aufbauanleitung geschickt. die Öfen und die Rauchgaszüge sind bis ins Detail aufeinander abgestimmt.

    Rolf

  5. iona280 Beiträge12. September 2008
    Ein Mittelweg ist dieser hier:

    Austroflamm :: Wrme in ihrer schnsten Form

    Wir haben unseren Austroflamm Koko mit diesem System ausgerüstet und tatsächlich heizt der Ofen ein paar Stunden weiter.

  6. emil172’299 Beiträge12. September 2008
    Ich habe den Austroflamm-Link angeschaut und glaube gern, dass diese Firma ästhetisch ansprechende und technisch augereifte Kaminöfen baut, aber wie der Werbetexter von denen ofenbautechnische Selbstverständlichkeiten als dramatische Neuentwicklungen anpreist, ist doch etwas dick aufgetragen. Immerhin weiss ich jetzt, dass auch unser guter alter Ofen einen "Heat Memory Effect" hat: Er wird warm, wenn man ein Feuer darin macht, und bleibt es noch eine Weile, nachdem es erloschen ist. Super!

  7. sanders7 Beiträge18. September 2008
    Nach 3 Wochen ist jetzt doch noch eine (ausführliche) Offerte gekommen (kleiner Schönheitsfehler - der Rabatt für das Sonderangebot wurde vergessen) - aber somit leider zu spät für diesen Anbieter.

    Möglicherweise haben die die Auftragsbücher voll, sind total überlastet, aber dann würde ich einem potenziellen Kunden auch nicht von A-Post und Offerte geht heute noch auf die Post etc. sprechen. In meiner Branche könnten/wollten/würden wir uns das nicht leisten.

    Wie auch immer, wir haben uns jetzt für einen anderen Anbieter entschieden.

  8. sanders7 Beiträge19. September 2008
    So, der neue Ofen steht und sieht toll aus.

    Wir werden sicher noch eingeführt (Abnahme ist nächste Woche), aber was habt ihr so für Erfahrungen gemacht mit dem Einfeuern - speziell beim ersten mal?

    Verbrennende Rückstände, Farbeinbrennungen etc. - entstehen da üble Gerüche? Sind die möglicherweise giftig? Auf was muss man achten? Wo habt ihr euer Holz her?

  9. godi70 Beiträge19. September 2008
    Flamorama, lass die Finger davon, habe zuerst auch wegen GU-Lieferant mit dieser FA telefoniert, auch die Sektret. des Gu bestätigte unsere Erfahrung. Gibt keine Preise bekannt,nur was Sie gerade eingekauft haben, kein Specksteinmodell, usw, soll ins Aargau fahren, am A..

    Wir haben dann den Polar 6 (Originalherstellernahme, Flamorama gibt andere Namen an)mit Speckstein oben, im Fach und seitlich, von Polarofen, Frauenfeld auf Termin selbst bestellt.

    6,5 Kw und für 3,3T Aktionspreis erhalten. absolute Verlässlichkeit und Kundenfreundlich. Ist für optimal 131m3 resp. 55m2 ausgelegt. kleinere Raumbedingungen als 33m2 ungünstiger, da wahrscheinlich zu heiss.

    38cm breite Brennkammer für Scheiter die einiges Länger als 33cm sind. Auch Zubehör ist dort günstiger und spez. Artikel z.B. Doppelholzhalter (anfeuerholz- und Scheiter übereinander für enge Platzverhältnisse-Top.

    Gruss godi

  10. godi70 Beiträge19. September 2008
    übrigens habe noch was vergessen, was für mich zählte: Speckstein

    hat das höchste spez. Gewicht 3,3T/m3, ist war poröser als Granit und daher Fettempfindlicher und somit nicht zu empfehlen ,etwas zu kochen. Aber durch die Porösität/Isolierend braucht er etwas länger bis er die Wärme von den setlichen Stahlblechen voll aufgenommen hat, dafür hält er die Wärme auch ein bisschen länger als Granit 0,5 Std. nach dem Erlöschen des Feuers. Bei uns nach 2 Std. noch gerade noch Handwarm. Für uns auch unbedingt wichtig, weil unser engl. Stilmöbel 60cm seitlich davon entfernst steht und die Hitze durch den seitlichen und Top-Speckstein stark gedämpft wird.

    Gruss godi

  11. emil172’299 Beiträge19. September 2008
    Nach meiner Quelle hat Speckstein eine Dichte von 2.75 t /m3 (nicht 3.3), und eine spezifische Wärmekapazität von 0.98 kJ/kg.Grad; also Werte, die durchaus im Rahmen des üblichen für fast alle bei uns zu findenden Gesteine liegen. Die Härte und Farbe ist je nach Herkunft sehr unterschiedlich. Bei Porosität müssten die Werte für die Dichte eher noch tiefer sein.

    Granit nimmt man als Wärmespeicher deshalb nicht gern, weil er a) schwierig zu bearbeiten ist und /emoticons/default_cool.png Quarz enthält, der bei zu hohen Temperaturen treibt und den Stein spaltet oder bröselig werden lässt. Von der Wärmeleitfähigkeit und -speicherung wäre er sehr ähnlich wie Speckstein.

  12. godi70 Beiträge20. September 2008
    also ,nachdem scheinbar verschiedene Angaben aus div. Quellen vorliegen, habe ich einen kl.Specksteinteil (Hälfte Zwischenboden)mit unserer Präzisionswaage gewogen: 3,107 kg.

    Die Bestimmung der Fläche war etwas aufwendig, weil eine Rundung auf einer Längsseite: ergab mit der Dicke von genau 30mm ein Volumen von ~ 0,000924 m3. Dabei habe ich die Kantenrundung nicht abgerechnet. Somit und mit evt.kleinem Mess-Fehler ergabt das auf einen m3 umgerechnet 3,355 Tonnen.

    Übrigens in der Schweiz gibt es keine Specksteinvorkommen oder wird heimlich abgebaut.

    Ein Grossteil ist leider in Afrika. Wir haben ein kl. Nashorn aus Speckstein, das um 10kg wiegt und die Tasche beim Transport arg strapazierte.

    Welche Steinmaterialien ausser Granit der nach Angaben 2,9 - bis 3,1 T/m3 hat, verkauft Ihr. Die auch genannte Firma wollte uns den gleichen Ofen mit Ihrem -Fantasienamen nur mit Granit liefern können. Daher müsste Granit bis zum "Sprengpunkt" ja auch mind. 500°C aushalten sonst wäre es Betrug, wenn dieser bei starkem Feuer(max. Leistung) Risse bekäme. Übrigens diese Ofentypen werden in Tschechien hergestellt und Polarofen importiert die direkt mit dem Original bezeichneten Namen. In DE übrigens ebenfalls die Originalnamen.

    godi.

  13. emil172’299 Beiträge20. September 2008
    Hab ich was gelernt ... Wahrscheinlich bezihet sich meine Quelle auf die Vorkommen in den Alpen. In der Schweiz gibt es sehr wohl Speckstein, aber er wird nicht mehr abgebaut, da die Vorkommen z.T. sehr abgelegen sind und der Abbau viel zu teuer wäre.

  14. Nautilus6748 Beiträge14. Mai 2010
    Hallo Zusammen

    Ich bringe das Thema Schwedenofen wieder nach oben.

    Der Preis der Öfen ist ja das eine (eine Baumarktvariante kommt in meinem Fall nicht in Frage), variiert je nach Ofenmodell stark und evtl. kann dies via "Ausstellungsmodell-Rabatt" noch gesteuert werden.

    Wie sieht es aber mit den Lieferungs- und Montagekosten aus (z.B. bei einem 500kg Modell?

    Habt ihr dazu Erfahrungswerte?

    Gruss

    Nautilus

  15. Einheizer10 Beiträge14. Mai 2010
    Hallo,

    wenn Du es von der Fachfirma machen lässt, musst Du

    für die Montage zwischen 800 - 1'400 sfr veranschlagen.

    Selber machen ist natürlich möglich. Brauchst halt noch 1 oder 2 Helfer.

    Zum Thema Rabatt: Natürlich sind die Rabatte teilweise erheblich, aber leider bekommst Du nicht auf jeden Ofen, den Du in einer Ausstellung siehst, automatisch einen Nachlass. Kommt halt immer darauf an, ob ein Modellwechsel ansteht.

    Tipp: Die Öfen, die im Betrieb gezeigt werden, sind oftmals sehr günstig zu haben.

    Gruss Einheizer

  16. hjk73 Beiträge14. Mai 2010
    Wir haben uns für den Spartherm Senso H2O entschieden. Dieser Ofen hat ein Wasserregister, welches ca. 70% der Heitzleistung (7 kW) in den Wärmespeicher leitet. So können wir den grössten Teil der Heizleistung des Ofens für die Boden und Wandheizung nutzen.

    Hier ein Link auf das Produkt: Spartherm Kaminöfen

    Gruss hjk

  17. Lordhelmchen1 Beiträge12. September 2010 · bearbeitet
    Hallo

    Also ich habe persönlich schlechte Erfahrungen mit Der Firma Flammorama in Aargau gemacht.

    Vor 2 Jahren kaufte ich mir von dieser Firma eine Kachelofen

    Nach dem 4 Mal Heizen ,Bekam die Kaminscheibe einen Riss

    Nach einer Anfrage ob ich die Ersatz bekomme hat man man mir von Flammorama gesagt das die Kaminscheibe nicht der Gewährleistung unterliege.

    Ich habe dann darauf hingewiesen das beim Verkaufgespräch niemand darauf hingewiesen hat, das die Kaminscheibe und Kacheln keine Garantie haben.

    Ausserdem ist ja auch im Kaufvertrag nichts vermerkt,oder ausgeschlossen

    Ich bekam die Antwort das sei halt so hier Geschäftsüblich

    Ich hatte dann mehrmal versucht mit dem Geschäftsinhaber Kontakt aufzunehmen, was mir aber nie Gelang.

    Es kam dann ein Angebot von Flammorama. Ich könnte eine Kaminscheibe von ihnen um Supergünstige 650 SFR kaufen.

    Die Gleiche Kaminscheibe bekomm ich in Deutschland für 230 SFr .

    Also macht ich eine Mängelrüge an Flammorama. wo wie erwartet, von der Flammorama keine Antwort bekam.

    Da mein Bruder Anwalt ist versuchten wir rechtliche Schritte einzuleiten.

    Im Prinzip waren wir rechtlich im Recht, aber die Summe um die es ging war es nicht wert.

    Es ging mir dann eigentlich nur ums Prinzip .

    Fazit:

    Rechtlich gesehn war ich ihm Recht, da der Betrag aber zu Gering ist würde es nicht vor Gericht gehn

    Ich müsste dann vor den Friedensrichter mit Flammaorama um zu einer Einigung zu kommen

    Ich rate ab bei Flammorama zu kaufen da dieser Firma nachdem der Verkauf stattgefunden sich nicht an die Gewährleistungen hält die sie sollten.

    Ich denke auch das sie da bewusst machen da es sich um kleine Beträge handelt.

    Da in der Schweiz keine Sammelklagen möglich sind (Es gibt auch andere Geschädigte die ich mittlerweile kenne ) ist es nicht möglich zu seinem recht zu kommen

    Gruss

  18. blaess6 Beiträge4. September 2011
    @hjk

    Ich denke du hattest den Senso H2O nun schon einen Winter in Betrieb. Zufrieden?

    Gruss

    Blaess

  19. hjk73 Beiträge4. September 2011
    Hallo Blaess

    Ja, der funktioniert sehr gut. Wir sind sehr zufrieden und würden ihn jederzeit wieder einbauen.

    Gruss hjk