Wir haben vor ca 16 Jahren umgebaut und ein Badezimmer neu aufmauern lassen. An der WC-Seite wurden Gasbeton-Steine verwendet. Dann ein Wand-WC aufgehängt mit sichtbarem (also nicht UP) Spülkasten.
Auf der anderen Seite befindet sich ein Gästezimmer. Der Lärm des Spülkastens macht sich dort sehr unangenehm bemerkbar.
Kann man nachträglich etwas dagegen tun, ohne gleich alles neu aufbauen zu müssen?
Da ich nicht weiss, wie alt der Spühlkasten ist, und um welches Modell es sich handelt, kann ich Dir nicht konkret antworten.
Stören die Geräusche beim einlaufen des Wassers in den Spühlkasten?
Wenn ja, kann dem abgeholfen werden. Lasse ein neues Schwimmerventil einbauen. Die neuen Ventile haben einen reduzierten Wasserdurchfluss. Bei den älterenen Modellen hat es meistenst eine Reduktionsdüse um diese Geräuschbildung zu verhindern. Diese ist aber gern durch Dreck etc. verstopft, so das sie vielfach entfernt wurde.
frag doch mal bei einem Sanitärgeschäft nach, ob es für dieses Modell auch (noch..) ein Schallschutz-Set gibt? Damit kann man die WC-Einheit vom Mauerwerk entkoppeln!
Wobei das Gasbeton- (= Porenbeton)-Mauerwerk dafür grundsätzlich sehr anfällig ist und somit nicht die beste Wahl war! Es ist sehr leicht und offenporig, was den Schall relativ gut "wandern" lässt.
Gegen die Auslaufgeräusche gibt es nur die von Pfälzer vorgeschlagene Lösung und zusätzlich eine Schalldämmung der Abläufe. Wenn diese sichtbar sind, kannst Du Schalldämmatten um die Rohre wickeln.
Um die Einlaufgeräusche zu minimieren würde ich die günstigste Lösung, eine neue Füllgarnitur. zb. Unifil von Geberit ausprobieren.
Für ca. Fr. 50.- bekommst Du eines. Der Umbau kann von einem einigermassen handwerklich begabten Leihen auch selber vorgenommen werden.