Wir wohnen seit ein paar Wochen und sind soweit ganz glücklich, bloss eine Sache ärgert uns sehr. Unser Sanitär sollte unsere Duschwanne bodeneben in den Unterlagsboden einbauen, und zwar so, dass die OK Duschenwanne mit dem OK Bodenbelag absolut bündig ist. Leider hat er das nicht geschafft und die Wanne gut 10mm (!) in den Boden "versenkt", was das Verfugen zu einem Kunststück macht und daneben Sch... aussieht.
Damit nicht genug, die Wanne weist auch noch ein Gefälle von ca. 5mm auf, und zwar in die rechte obere Ecke, dem Abfluss, also dahin wo das Wasser eigentlich fliessen sollte, genau diametral entegengesetzt.
Soweit so schlecht. Bezahlen wollen wir für den Murks erstmal gar nichts, am liebsten aber möchten wir die Sache wirklich behoben haben. Meine Frage an die Sanitärler und sonstigen Spezialistinnen unter euch:
Wie kriegt man eine bodeneben eingebaute Duschenwanne wieder raus? Kriegt man die überhaupt raus, ohne dass alles rundherum in die Brüche geht?
Ich hoffe ihr versteht meine Frage: die Wanne ist ja irgendwie "eingeklebt" worden? Muss man da mit einem Trennschneider ran oder kann man die Wanne irgendwie mit einer Art Saugnapf heraushebeln?
die Wanne muss raus und richtig eingebaut werden - das ist das Problem des Sanitärinstallateurs. Du hast dafür wohl wieder eine Baustelle im Badezimmer - aber besser das ganze möglichst schnell erledigen anstatt sich jahrelang darüber aufregen.
@profi: nein es ist eine Kaldewei Superplan, Illbruck hatten wir uns überlegt, war uns aber zu teuer. Allerdings hätte unser halbschlaue Sanitär wohl auch das noch vermurkst... /emoticons/default_mad.png
@imtra: Plätteln wollen wir gar nichts, wir haben einen fugenlosen Boden, was die Sache leider nicht einfacher macht, da man nicht einfach ein paar angrenzende Plättli "opfern" und dann ersetzen kann.
Die Wanne muss also "herausgehoben" werden, ohne das der Boden dabei Schaden nimmt.
Danach muss die Duschwanne so in den Unterlagsboden gelegt werden, dass sie ein paar Milimeter, meinetwegen einen Zentimeter herausragt (und nicht umgekehrt).
Meine Befürchtung ist, dass sich der Sanitär auf den Standpunkt stellt, das liege in der Toleranz, bzw. lasse sich eine Duschwanne nicht so "punktgenau" setzen (was natürlich Blödsinn ist).
naja 1cm über den Platten ist ja in Ordnung. Unsere wird wohl auch etwa so sein. Ganz eben lässt sich so eine Wanne gar nicht einbauen. Wir wurden entsprechend informiert und haben auch zugestimmt. Patbone spricht aber von UNTER den Platten.
@patbone
Das kann ich mir schon noch recht übel vorstellen. Aber da war ja schon mal ein Problem deswegen, nicht wahr, mit dem Abfluss? Der Sanitär könnte sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, der Boden sei dicker als geplant und wenn ihr's unbedingt gaaanz eben wolltet, ist da natürlich nicht viel Spielraum. Sicher ein Kritikpunkt aufgrund dessen die Wanne sowieso neu gesetzt werden müsste, ist aber m.E. die falsche Neigung. Das dürfte wirklich nicht sein.
Denke grundsätzlich sollte die Wanne entfernbar sein, ohne den Boden ringsherum zu beschädigen. Gibt ja diverse auf Wannentausch spezialisierte Firmen, die tun nix anderes. Würde gegebenenfalls dort mal nachfragen, wenn Du dem Sanitär nicht mehr wirklich traust.
Bitte verlege diese nicht bodeneben (OK Duschenwanne = OK Platten) weil man die Kittfuge wohl anbringen kann, diese jedoch weil es eben flächenbündig ist, zu Rissen in der Fuge kommen kann. Wir haben die Duschenwanne ca. 2.5cm über den Platten verlegt und sieht auch gut aus.
das ist ein fehler, welcher dem sanitär zuzuordnen ist. das bodenniveau ist ja vorgegeben, bzw. die genauen masse muss ersich auf dem bau nehmen, in rücksprache mit dem fliesenleger, welcher die dicke seine plättli kennt, oder die oberkannte genau +- 1mm angeben kann.
kontergefälle darf es nicht geben! manche wannen sind vom emaillieren verzogen und nicht ganz plan - das ist normal. der sanitär muss diese nun so einbauen, dass der abfluss möglich ist. bei grossem verzug der wanne muss er etwas"bescheissen" damit es in einem ansehbaren rahmen bleibt und auch der plättlileger noch ordentlich abschliessen kann. ist dies nicht möglich = wanne retour und neue holen.
mein fazit ohne augenscheinnahme - fliesen raus, wanne raus, neu setzen und vor dem fertigbauen kontrollieren!
Anmerkung: Schuldige gibt es viele!
Beispiel: es wurde eine Wanne pedantisch korrekt ebenerdig gesetzt, unterbaut mit zementmörtel. irgend ein depp ist dann wohl daraufgetreten - dann war das ganze eben schief am nächsten montag - auch diese: nochmal raus und neu setzen! täter nie gefunden - kosten bleiben beim sanitär hängen
anmerkung Kaldewei Superplan: man kann und darf diese ebenerdig setzen. es ist eine saubere und genaue silikonfuge anzuschliessen. das ganze hält dann mindestens zehn jahre dicht, ohne probleme - dann sollte man die silikonfuge prüfen.
... die Superplan sollte schon ebenerdig eingesetzt werden. Wer hat Dir das erzählt Matthias mit den Rissen in der Fuge? Dafür gibt es doch Silikon???
Für den Einsatz über dem Boden gäbe es sicher günstigere Varianten, als die Superplan hochzusetzen.
Zum hiesigen Problem: Ich finde es gibt nur den Rausriss und die Korrektur des Sanitärs. Für den Boden sollte er haften, falls dieser dabei beschädigt wird. Und lieber die Baustelle nochmal, als ewig darüber ärgern (ist auch mehr als ärgrlich...).