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Salzausblähungen im Keller

6Antworten2’005Aufrufevon galasis · 7. Januar 2007letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. galasis28 Beiträge7. Januar 2007
    Hallo zusammen

    in unserem 60jährigen Keller bilden sich sogenannte Salpeter-Ausblähungen an der Wand, das heisst, der Putz bröckelt und hinterlässt hässliche Flecken. Die Wand fühlt sich allerdings nicht nass an.

    Wir wissen, dass die Mauer von aussen nie abgedichtet wurde. Aufgrund der Grösse des Hauses möchten wir das nachträgliche Ausbaggern und Abdichten mit Bitum wenn möglich vermeiden.

    Hat jemand schon einmal eine Kellerwand von innen saniert? Der Putz ist schon weg - auf was muss man achten? Welches Material ist zu bevorzugen? Und kann ich danach den Keller streichen?

    Danke Euch!

    PS: Übrigens, der Keller ist teilweise beheizt und gut lichtdurchflutet...

  2. agelix150 Beiträge14. Januar 2007
    Hallo

    Schau mal hier: http://www.konrad-fischer-info.de/

    Diese Website ist sehr umfangreich und nicht sehr geordnet. Es lohnt sich aber hier zu stöbern. Mir ist, als hätte ich hier schon etwas über Dein Problem gelesen.

    Hier könntest Du Deine Frage auch noch stellen:

    http://www.fachwerk.de/

    Da scheint es Fachleute zuhaben, die auf die Fragen antworten.

    Viel Glück*

  3. galasis28 Beiträge23. Januar 2007
    Danke für die Links - sie bringen mich allerdings nicht weiter... /emoticons/default_sad.png

    Hat jemand noch gute, günstige Tipps oder Erfahrungen, die er/sie unbedingt mitteilen möchte??? /emoticons/default_smile.png 🙂 /emoticons/default_smile.png 🙂 /emoticons/default_smile.png

  4. Eulenspiegel34 Beiträge21. März 2008
    Wir haben das Gleiche Problem und die gleiche Situation. Haben seit ca. 2 Jahren ein Gerät der Firma MTSYS (ich habe sonst nichts mit dieser Firma zu tun!) und ca. 1 Jahr nachdem das Gerät eingebaut wurde, hat das Salpeterwachstum gestoppt. Ist zwar teuer, aber noch immer viel günstiger als zu graben und abzudichten.

    Jetzt müssten wir nur noch alles ausbessern und dann hoffen, dass die Lösung auch auf Dauer stabil bleibt.

  5. p.ha51 Beiträge28. März 2008
    Hallo Galasis,

    ich habe vier Objekte mit dieser Firma renoviert. Ev. findest Du hier eine Lösung.

    Gruess p.ha

  6. baumanager150 Beiträge29. März 2008
    Die Frage ist noch, ob die Ausblühungen nur an einzelnen Stellen aufrtretten oder grossflächig. Bei einzelnen Stellen ist es evt. möglich mit Injektionen diese abzudichten. Es gibt sicherlich möglichkeiten innen eine grossflächige Abdichtung aufzuziehen. Diese müsste dan jedoch wieder verkleidet werden, was auch eine grossen aufwand bedeutet. Es kommt klar auf die Situation an und die Ursache der Feuchtigkeit. Kann nach meiner Meinung nicht verallgemeinert werden.

    Würde hier klar vorschlagen, die Situation von 2-3 verschiedenen Fachleuten beurteilen zu lassen und entsprechende Offerten einhohlen. Wichtig ist, dass man sich nicht nur auf eine Fachmeinung verlässt bei solchen, doch komplexen, Problemen.

  7. Pfälzer9’908 Beiträge29. März 2008
    .... Bei einzelnen Stellen ist es evt. möglich mit Injektionen diese abzudichten.

    Es gibt sicherlich möglichkeiten innen eine grossflächige Abdichtung aufzuziehen. Diese müsste dan jedoch wieder verkleidet werden, was auch eine grossen aufwand bedeutet.
    Um eine Injektion ausführen zu wollen, müsste zuerst bekannt sein, um welches Mauerwerk es sich bei dem Keller handelt!

    Es wäre völlig daneben, wenn es ich um altes Bruchsteinmauerwerk oder sonstige "Kellersteine" mit hohem Hohlraumanteil handeln würde.

    Mit der Abdichtung würdest Du leider nichts erreichen, Du würdest den Zustand eher noch verschlimmern.

    Hallo Galasis,

    vielleicht stellst Du mal ein paar Fotos der betroffenen Wandflächen ein, damit man sich ein besseres Bild davon machen kann. Sicher und dauerhaft ist immer noch die Variante, bei der man die eigentliche Ursache beseitigt.

    Deine Signatur finde ich übrigens super.

    Gruß vom Pfälzer