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Rosen in der Küche

0Antworten203Aufrufevon Redaktion · 18. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge18. November 2016
    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Schon die alten Ägypter wussten den Duft der Rose in der Küche zu schätzen, und auch die Römer parfümierten ihren Wein mit Rosenduft. Nebst den Centifolien fand auch Rosa gallica var. 'Officinalis' sowie Rosa gallica var. 'Conditorum', auch Konditerrose genannt, schon seit Jahrhunderten in der Küche Verwendung. Einst war Rosenwasser ein fester Bestandteil des Marzipans, welcher jedoch mit der Zeit vollständig aus dieser Köstlichkeit verschwand. Mit der Rückkehr des Duftes bei den Rosenneuzüchtungen finden nun auch die Rosen wieder vermehrt Zugang in die Küche. Gerade intensiv duftende Rosen eignen sich natürlich besonders gut dazu, worauf hier aber beachtet werden sollte, dass dieser dem jeweiligen Geschmack entspricht.[/COLOR]

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Probieren Sie es ruhig aus, achten Sie jedoch darauf, dass Sie bei Ihren ersten Versuchen die Rose sparsam verwenden. Nachwürzen (-duften) kann man immer noch. [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bei gekauften Rosenwässern sollten Sie darauf achten, dass es sich um ein Hydrolat aus einem biologischen Anbau handelt, welches weder mit anderen Duftstoffen, noch mit Alkohol angereichert wurde. Die Haltbarkeit im geöffneten Zustand beträgt zirka ein halbes Jahr. Wenn Sie Rosen aus dem eigenen Garten verwenden, dann bitte nur solche aus biologischem Anbau.[/COLOR]


    Hier kurz die wichtigsten Grundlagen, damit auch Sie lange Freude an ihren Rosen haben.




    • Wählen Sie nur gesunde und robuste Sorten.
    • Betreiben Sie keine Monokulturen, sondern bevorzugen sie Mischkulturen.
    • Ein optimaler Standort ist das A und O, damit Ihre Rosen gesund bleiben.
    • Eine gute Bodenvorbereitung sowie Bodenbearbeitung während des Jahres ist besonders wichtig.
    • Verwenden Sie nur organische Dünger.
    • Das Schaffen von Nistmöglichkeiten für Vögel hilft, übermässigem Schädlingsbefall vorzubeugen.
    • Pflanzungen in Kombination mit Doldenblütlern wie Dill und Gewürzfenchel öffnen wertvollen Nützlingen das Gartentor.
    • Stärkungsmittel aus diversen Pflanzenauszügen, vorbeugend verabreicht, fördern die Abwehrkräfte der Rosen.



    Beim Verarbeiten von Rosenblüten beachten Sie bitte Folgendes:




    • Verwenden Sie nur frische, einwandfreie Rosenblütenblätter.
    • Pflücken Sie die Rosen morgens und bei trockenem Wetter.
    • Entfernen Sie die weissen Petalenansätze, die je nach Sorte bitter schmecken können.
    • Das Waschen der Blüten ist nicht nötig.




    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Zum Trocknen werden die Blütenblätter auf Küchenkrepp ausgelegt und an einem warmen Ort getrocknet.[/COLOR]



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