Raumthermostateneinstellung im Sommer
- xenix101 Beiträge3. Juni 2015 · bearbeitetLieber Urs
Deinen Post könnte ich jetzt in den falschen Hals bekommen.... Bekomme ich aber nicht.
Ich kann Dir versichern, dass ich lieber gutes Geld zahle für die entsprechende Qualität, wenn ich die Wahl habe. Hier hatten wir sie nicht.
1× hilfreich - Urs Tischhauser1’559 Beiträge3. Juni 2015 · bearbeitetLieber Xenix
Es war ja nicht als Einzelkritik an Deine Adresse, sondern als allgemeine Feststellung gedacht, wo sich unsere Welt (leider?) hinbewegt.
Wo ligen denn Deiner Meinung nach die Gründe für Deine generell doch eher negative Beurteilung des Bauwesens. Dies würde sicher künftige Bauherren interessieren. Also, was würdest Du heute anders machen mit dem Wissen, welches Du nun nach Deinem Bau hast?
Einen schönen grob- oder feinmotorischen Abend wünscht Dir, Urs /emoticons/default_smile.png
- xenix101 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitetGuten Morgen Urs
Das kann ich relativ kurz machen (ich habe gerade den ganzen langen Text wieder gelöscht) und ich weiss auch dass ich damit einigen Unternehmen nicht gerecht werde.
Dies ist meine subjektive und persönliche Meinung, gebildet durch die gemachten Erfahrungen.
Das Bauwesen krankt an vielen Stellen unter anderem an Intransparenz, allgemeiner Habgier, lausiger Arbeitsauffasung und nicht vorhandenem Fachwissen.
Was ich heute anders machen würde: Nicht mehr bauen und Mieter bleiben.
Für den Quadratmeterpreis den ich gezahlt habe, hätte ich lange Miete zahlen können, in dem Dorf in dem die Wohnung steht.
- Urs Tischhauser1’559 Beiträge4. Juni 2015Wow Xenix
Du stellst das gesamte Baugewerbe auf die gleiche Stufe wie die FIFA? Dann hat es Dich aber wirklich ganz übel erwischt. Dass hie und da Probleme auftauchen ist sicher auch in anderen Branchen nicht unmöglich. Aber sollte es eigentlich auf dem Bau keine Probleme geben, welche nicht einigermassen mit Würde und Anstand zu lösen sind. Aber das bedeutet, dass transparent und offen kommuniziert wird und alle Beteiligten ehrlich gewillt sind Probleme einer Lösung zuzuführen. Dies hat in Deinem Fall anscheinend ja gar nicht funktioniert. Ob Unvermögen oder kein Willen dazu vorhanden war, bleibt im Dunkeln.... Aber ich verstehe auch, wenn Du keine Lust hast weiter darüber zu berichten.
Nun sind wir allerdings vom ursprünglichen Thema ziemlich weit abgewichen. Dieses Thema hätte ja eigentlich sowieso einen eigenen Thread verdient.
Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Tag, Urs
- xenix101 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitetHallo Urs
In meinem Fall schon, nur in kleineren Dimensionen, aber natürlich gibt es auch weisse Schafe und darum habe ich ja gesagt, dass ich einigen Unternehmen unrecht tue.
In meinem Fall war und ist es einfach übel. Die Ursache ist, aus meiner Sicht Meinung eine Mischung aus Inkompetenz, Unvermögen und kein Wille...
Ich bin ja an Lösungen in beiderseitigem einvernehmen interessiert und dazu biete ich jederzeit Hand.
- habaUgeot1’199 Beiträge4. Juni 2015Liebe Alle
Nein, nix FIFA.
Die Aussage von Xenix erlebe ich auch immer wieder.
Das Bauwesen krankt an vielen Stellen unter anderem an Intransparenz, allgemeiner Habgier, lausiger Arbeitsauffasung und
Ihr ist nur beizufügen: Auf allen Seiten. Planer, Unternehmer, Bauleiter - und auch bei den Bauherren.nicht vorhandenem Fachwissen. Unwissenheit [weil es nicht nur das Fachwissen ist. meine Korrektur]
Haba
- xenix101 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitet@ Haba
Danke für die Korrektur und die Ergänzung.
Ich habe auch zuerst "Wissen" schreiben wollen aber ich halte jedem zugute, dass er/sie etwas weis (fragt sich nur was) darum habe ich "Fachwissen" geschrieben.
Ich schliesse mich als "quasi Auftraggeber" davon nicht aus, nur war/bin ich auf diesem Gebiet ein absoluter Laie und wäre auf das Wissen der Fachmänner/frauen angewiesen...
- fendant289 Beiträge4. Juni 2015Hallo zusammen,
Guten Morgen Urs
Sehe ich genau gleich.
Das kann ich relativ kurz machen (ich habe gerade den ganzen langen Text wieder gelöscht) und ich weiss auch dass ich damit einigen Unternehmen nicht gerecht werde.
Dies ist meine subjektive und persönliche Meinung, gebildet durch die gemachten Erfahrungen.
Das Bauwesen krankt an vielen Stellen unter anderem an Intransparenz, allgemeiner Habgier, lausiger Arbeitsauffasung und nicht vorhandenem Fachwissen.
Was ich heute anders machen würde: Nicht mehr bauen und Mieter bleiben.
Für den Quadratmeterpreis den ich gezahlt habe, hätte ich lange Miete zahlen können, in dem Dorf in dem die Wohnung steht.
Fehler passieren ja überall, aber wie man damit umgeht, ist schon teilweise der Hammer. Da gibt es in unserer Überbauung Mängel, zu denen es Expertisen gibt und die sogar gegen das Gesetz verstossen. Bei mir konnte ich genügend Druck machen, damit sie korrigiert werden, aber trotz Aufforderung, meine Nachbarn in der Überbauung über die Mängel zu informieren, verschweigen sie diese absichtlich und scheinen, so wie ich von den Nachbarn höre, ihnen diese auszureden...
Konfrotiert man sie mit dem Thema, kriegt man Antworten à la:"Sie haben doch ein wunderschönes Haus. Geniessen sie doch lieber ihr Haus, als sich darüber aufzuregen". Würde ich in meinem Job sowas meinen Kunden sagen, wäre das meine letzte Handlung gewesen! Aber eben, der Baubranche geht es momentan so gut und die Kunden bauen normalerweise nur einmal bei Ihnen, dass man sich vieles erlauben kann.
Das Problem ist halt einfach, dass man während dem Bauen immer wieder Unwahrheiten/Ausreden zu hören kriegt und man schlussendlich keinem mehr glauben mag, was dann leider auch die guten Leute zu spüren bekommen. Ob es sich dabei um Unwissen, Absicht oder mangelden Willen handelt, ist schwierig zu beurteilen.
Sorry, aber beim Thema Bauen merke ich immer wieder, wie ich anfange mich aufzuregen. Es gibt Momente, da sag ich mir, "Nein, schaue jetzt nicht ins Haus Forum, sonst regst du dich wieder auf"
Dass die GUs Billigzeugs verbauen lassen, aber die Immobilienpreise seit Jahren steigen, zeigt doch nur, dass einige GUs einfach gierig sind. xenix hat ja wohl kaum das "Billigzeugs" von sich aus ausgesucht.
Grüsse
P.S. Sorry, hat nichts mit dem Thread Thema zu tun, aber ich musste gerade meinen Frust loswerden
- xenix101 Beiträge4. Juni 2015@ fendant
Gut gebrüllt Löwe, genau so habe ich es erlebt und erlebe es noch immer.
- fendant289 Beiträge4. Juni 2015
Die Umfrage bei den Miteigentümern hat ergeben, dass ich der einzige bin der bei den Heizungeinstellungen noch Potential zur Verbesserung sieht.
Ja, schon interessant, solange man warm hat, scheints niemand zu interessieren. In unserer Überbauung wurde erst mal kein hydraulischer Abgleich gemacht, was schlussendlich die Heizkosten der Käufer erhöht. Ich habe meine Nachbarn informiert, aber nur die wenigsten sehen da ein Problem. Sie haben ja genug warm... Das spielt den GUs in die Hand... lieber mal keinen Abgleich machen und dann den wenigen, die dies bemängeln, im Nachhinein...
Grüsse
- Urs Tischhauser1’559 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitetLieber Xenix
Lieber Fendant
Ich weiss, dass meine Aussage natürlich tendenziös ist: Aber, Ihr würdet beide vermutlich nie mehr mit einem Generalunternehmer bauen, ohne dass dieser von einem ausgewiesenen Fachmann (oder einer ausgwiesenen Fachfrau) kontrolliert wird. Oder liege ich mit dieser Aussage komplett falsch?
Noch eine Frage: Wieso kriegt man vom Fendant (Oktobertee aus dem Wallis) sehr oft Kopfweh? Auch, wenn man nicht damit den Frust des Bauens hinunterspülen will. /emoticons/default_smile.png
Schönen Nachmittag, Urs
- fendant289 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitetHallo Urs,
Ja, wenn ich alles nochmals machen müsste, würde ich einen unabhängigen Fachmann, -frau dazunehmen, obwohl ich dann die Bauleitung so quasi zweimal bezahle. Unsere Bauleitung war 30min/pro Woche für 10EFH vor Ort. Wenns mal wirklich nötig war, vielleicht auch mal während der Woche.... Nach Fertigstellung des Rohbaus wollte ich dem Bauleiter einen Mangel zeigen (musste ich ja quasi selbst machen) und da meinte er im EG:"Oh, ihr Haus hat ja eine KWL. Das wusste ich gar nicht!".
Also ich habe in den letzten 4 Jahren bedeutend mehr Kopfweh durchs Bauen bekommen, als vom Fendant /emoticons/default_wink.png
Grüsse
Fendant
- fendant289 Beiträge4. Juni 2015Noch als kleine Ergänzung:
Die Auswahl einer unabhängigen Fachkraft ist natürlich auch nicht einfach, wenn man sich nicht auskennt. Wenn man mal so skeptisch gegenüber dem Bauen ist, könnte man ja auch vielleicht auch noch zweifeln, ob diese unabhängige Fachkraft vielleicht nicht schamlos die Not des Käufers ausnutzt /emoticons/default_wink.png Gerade billig sind diese Fachkräfte ja nicht.
Darum gibt es wohl auch Leute, die vielleicht lieber ganz aufs Bauen verzichten würden.
- maningreen717 Beiträge4. Juni 2015 · bearbeitetHallo zämä
Ich würde es Heute, nach 5 Jahren, wieder gleich machen.
Einen versierten Architekt mit Langzeiterfahrung (mind. 25 Berufsjahren und zufrieden Kundschaft) und gleichzeitig mit Bauleitererfahrung. Dies kostet paar Franken mehr, aber das Endresultat lässt sich sehen.
Aber damit ist ja das Problem von @Xenix hicht gelöst.
Es ist sehr wichtig, dass der Wasserabgleich auf der FBH gemacht wird und dass die Heizkurve richtig eingestellt wird, auch ist noch zu beachten, dass die Heizgrenze bei Neubauten nicht auf 20°C steht, sondern sinnvoll auf 16°C.
Wenn dies alles gemacht ist, schalten eine Heizung aus und heizt logischerweise die FBH nicht mehr auf.
Leider sind die Handwerker sehr selten ausgewiesen Fachleute, denn diese sind teuer und ausgestorben.
Wünsche allen schöne Sommertage.
- xenix101 Beiträge5. Juni 2015
Lieber Xenix
Guten Morgen Urs
Lieber Fendant
Ich weiss, dass meine Aussage natürlich tendenziös ist: Aber, Ihr würdet beide vermutlich nie mehr mit einem Generalunternehmer bauen, ohne dass dieser von einem ausgewiesenen Fachmann (oder einer ausgwiesenen Fachfrau) kontrolliert wird. Oder liege ich mit dieser Aussage komplett falsch?
Noch eine Frage: Wieso kriegt man vom Fendant (Oktobertee aus dem Wallis) sehr oft Kopfweh? Auch, wenn man nicht damit den Frust des Bauens hinunterspülen will. /emoticons/default_smile.png
Schönen Nachmittag, Urs
Wie schon geschrieben; ich würde überhaupt nicht mehr bauen, auch nicht mit einem Architekten. Denn auch der Architekt ist Teil des, sagen wir mal, suboptimalen Bau-Systems. Viele von denen sehen, im Sinne meiner Kritik, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Der Rohbau war ja OK, aber dann....
Just my 2 Cent
- xenix101 Beiträge5. Juni 2015
Hallo zämä
Guten Morgen Maningreen
Ich würde es Heute, nach 5 Jahren, wieder gleich machen.
Einen versierten Architekt mit Langzeiterfahrung (mind. 25 Berufsjahren und zufrieden Kundschaft) und gleichzeitig mit Bauleitererfahrung. Dies kostet paar Franken mehr, aber das Endresultat lässt sich sehen.
Aber damit ist ja das Problem von @Xenix hicht gelöst.
Es ist sehr wichtig, dass der Wasserabgleich auf der FBH gemacht wird und dass die Heizkurve richtig eingestellt wird, auch ist noch zu beachten, dass die Heizgrenze bei Neubauten nicht auf 20°C steht, sondern sinnvoll auf 16°C.
Wenn dies alles gemacht ist, schalten eine Heizung aus und heizt logischerweise die FBH nicht mehr auf.
Leider sind die Handwerker sehr selten ausgewiesen Fachleute, denn diese sind teuer und ausgestorben.
Wünsche allen schöne Sommertage.
Ich mag es ja jedem von Herzen gönnen, der Glück beim Bauen hatte und das für sein Geld erhalten hat, was Ihm zusteht.
Zurück zum eigentlichen Thema.
Immerhin hat sich ja was bewegt. Die Partei die mir geschrieben hat "Ich solle doch froh sein, dass wir nicht frieren müssen" ist jetzt plötzlich auch meiner Meinung.
Das Mail mit dem Auftrag den Heiziger zu aktivieren und die Heizgrenze auf 16 Grad Celsius zu stellen ist seit einer Wochg beim Verwalter.
Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten.
- xenix101 Beiträge5. Juni 2015 · bearbeitetDoppelpost
- xenix101 Beiträge5. Juni 2015
Guten Morgen Urs
Anwesende natürlich ausgeschlossen.
Wie schon geschrieben; ich würde überhaupt nicht mehr bauen, auch nicht mit einem Architekten. Denn auch der Architekt ist Teil des, sagen wir mal, suboptimalen Bau-Systems. Viele von denen sehen, im Sinne meiner Kritik, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Der Rohbau war ja OK, aber dann....
Just my 2 Cent
- habaUgeot1’199 Beiträge5. Juni 2015
Noch als kleine Ergänzung:
Stimmt absolut. Das gleiche gilt auch für «unabhängige Fachkräfte» wie Gynäkologen, Automech, Velomech, Hausarzt, Computerverkäufer, Zahnarzt, Alters-Vorsorgeberater und Anlageberater, Reiseführer, Jobvermittler, usw...
Die Auswahl einer unabhängigen Fachkraft ist natürlich auch nicht einfach, wenn man sich nicht auskennt. Wenn man mal so skeptisch gegenüber dem Bauen ist, könnte man ja auch vielleicht auch noch zweifeln, ob diese unabhängige Fachkraft vielleicht nicht schamlos die Not des Käufers ausnutzt /emoticons/default_wink.png Gerade billig sind diese Fachkräfte ja nicht.
Darum gibt es wohl auch Leute, die vielleicht lieber ganz aufs Bauen verzichten würden.
Haba
- fendant289 Beiträge5. Juni 2015Hallo Haba,
Ja, völlig richtig. Vielleicht habe ich das etwas übertrieben geschrieben. Ich meinte zumindest nicht, dass die unabhängigen Fachkäfte auf dem Bau weniger gut, als in anderen Branchen sind.
Was ich nicht richtig finde, ist, dass ich als Käufer einerseits die schlechte Bauleitung des GUs finanzieren soll und trotzdem am besten noch eine unabhängige Fachkraft meinerseits bezahlen soll.
Noch was anderes. Von einem bekannten Bauleiter habe ich gehört, wie es eben teilweise vor sich geht. Als Bauleiter wird man schlussendlich ja vom GU / Architekten bezahlt und wenn man sich dann genügend für den Käufer einsetzt, so arbeitet man früher oder später nicht mehr mit dem GU zusammen, da er sich einen für ihn "billigeren"/einfacheren Bauleiter gefunden hat. Zudem wechseln viele gute Bauleiter zu anderen Jobs, u.a. eben zu den hier besagten unabhängigen Fachkräften.
Für mich bleibt die Situation unbefriedigend.
Grüsse