Den Wärmebedarf der einzelnen Räume kann der Heizungsplaner aufgrund der U-Werte der Aussenhülle mit einem entsprechenden CAD-Programm selber berechnen.
Ich würde auf diese Berechnung nicht verzichten und ein Planungsbüro damit beauftragen. Nachträgliche Änderungen sind auf jeden Fall nicht mehr möglich.
Bei einer Niedertemperaturheizung ist ein Verlegeabstand von 200 mm sicher nicht für alle Bereiche ideal. Vor grossen Fenstern sollte zum Beispiel der Abstand kleiner sein (bis 50 mm).
Ist schwierig noch eine Berechnung zu verlangen, wenn man mit dem Heizkreisplan überrascht wird und die Arbeiten dieser Tage im Gange sind. Nun, jedenfalls konnte ich mich betr. der Abstände durchsetzen und die Hauptverteilung beginnt im Keller mit 5/4 Zoll und wird mit jedem weiteren Geschoss bis ganz oben auf 3/4 Zoll reduziert. Hoffe, dass dies so klappt. Die Fenster sind 3-fach verglast mit Wert 0.7. Anbei die Fotos von den heutigen Arbeiten.
Was mich noch interessieren würde, ist die Verlegung beim Fenster. Bei uns wurden die Rohre beim Fensterbereich viel enger aneinander gelegt, was für mich sehr viel Sinn macht.
Randzonen werden soweit mir bekannt, nur vor den Fenstern gemacht. Ich glaube mich zu errinnern, dass ein Abstand unter 10cm nichts mehr bringt, da dann die Rohre zu nah beieinander liegen. In den Nassräumen haben wir immer "Schnecken" verlegt mit 10er Abstand. Man verlegt einen Kreis, mir 20cm Abstand und kehrt in der Mitte um und "füllt" den Abstand aus. Der Vorteil ist, dass nur ein enger Bogen gemacht wird (Gefahr von "Zwetschgen") und dass die Wärme gleichmässig verteilt wird.
Kenne auch Firmen, die nur "Schnecken" machen. Ist jedoch recht aufwändig und braucht einen "guten" Monteur.