Und was das Thema Überwachung angeht - hei es ist doch Eurer Geld. Das macht man doch überall. Es gibt glaube nirgends ein Fullerfüllungsperfektheitsgarantie.
Es gibt Fertighausanbieter, da zahlt (ausser einer 3prozentigen Anzahlung) man erst, wenn das Haus einzugsbereit und zur Zufriedenheit des Kunden steht.
Man muss immer dran bleiben. Man ist doch selbst der Bauherr und trägt auch die Verantwortung.
Nun wir werden auf jeden Fall weiter berichten wie es läuft.
Für was hab ich einen Architekten/GU, wenn ich schlussendlich sowieso nochmals alles Kontrollieren muss? Für was wird dann der Architekt/GU bezahlt?
natürlich hast Du Recht - aber ich habe es eher mit dem Sprichwort Vorsorgen ist besser als Nachsorgen.
Ich könnte mich genauso entspannt zurücklehnen und sagen - ja du GU, mach mal, sonst kein Geld.
Das muss jeder für sich entscheiden. Für mich habe ich mich entschieden lieber einmal mehr nachzufragen und dafür potentielle Gewährleistungsansprüche, Mängelrügen, Zahlungsstress und den juristischen Rattenschwanz soweit als möglichzu vermeiden.
- die zugehörigen Sicherheiten wie etwa Nachweis Erfüllungsgarantie, HR Auszug (damit Du weisst, wer was vom GU zu sagen hat), Auszug aus dem Betreibungsregister
- Referenzangaben
- Eine Liste über die Unterlagen die ihr erhaltet (z.B. auch Abnahmeprotokolle zwischen GU und Unternehmer, Ausführungspläne
- ein Ereignisorientierter Zahlungsplan (keine Daten akzeptieren, Ereignisse eindeutig feststellbar)
- etc. (die Aufzählung ist nicht vollständig)
Das Beispiel "Küchen" macht besonderes hellhörig:
Entweder bestellt ihr etwas, was viel mehr Leistung enthält als abgemacht, oder es läuft irgendwas.
Aus eigener Erfahrung (arbeite seit 15 Jahren für professionelle Bauherren für Bauvorhaben von 0.5 bis 100 Mio.) weiss ich, dass bei offener Abrechnung/Budgetpositionen nur allzu oft Kick-backs vereinbart werden und der Bauherr geschädigt wird. Verlangt bei Budgetpositionen mindestens 3 vergleichbare (Funktion, Gestaltung; Qualität vergleichbar) Angebote, aus denen ihr wählen könnt.
Ich selber arbeite auch GU/TU Verträge aus und weiss nur zu gut, wo die Fallstricke liegen.
Anders als viele meinen, ist der juristische Teil in einem Vertrag zwar wichtig, aber nicht "kriegsentscheidend":
Massgebend ist, dass der Liefer- und Leistungsumfang zuerst einmal vollständig und genügend genau (!) festgelegt ist. Und zwar so, dass ihr auch die Qualitäten jederzeit beurteilen und prüfen könnt: vor Vertragsunterschrift, bei Bestellung, beim Einbau, der Abnahme und später wenn ihr das Haus nutzt.
Erschrick nicht!
Ihr seid in einer frühen Phase und könnt noch reagieren.
Überlegt Euch gut, welche Risiken ihr tragen könnt und welche nicht, und ob ihr das wollt.
Ein Hausbau -ist neben Kindern- für die meisten wohl die grösste Investition im ganzen Leben.
und die meisten Bauherren sind absolute Laien und die GU/TU (auch Arch) knallharte Profis. Für die seid ihr immer auch ein Kässeli...
Mich würde noch interessieren, ob bei euch der Ablauf mit der Planung überein stimmte. War euer Haus nach den versprochenen 7 Monaten fertig? Auf was sollten wir in der Schlussphase achten? Habt ihr die Umgebung auch über StellaHaus machen lassen?
Nein wir sind nicht in 7 Monaten fertig geworden sondern in 8 Monaten.
Da ist der Fensterbauer schuld, hat vergessen die Fenster zu bestellen und somit 8 Wochen Verspätung gehabt.
Auf was musst du achten. Du musst alles selber kontrollieren falls du keine Nachbesserungen haben willst.
Positiv ist das sie wirklich erlich sind und wirklich interessiert sind die Sache richtig zu machen. Geben Fehler auch zu und erledigen die Probleme ohne Diskussionen.
Ich bin ziemlich neu bei dieser Forum, bis jetzt war ich nur ein Leser. Doch seit wir uns auch entschieden haben mit Stella Haus zu bauen, dachte ich mir es wäre nicht schlecht auch meine Meinung mit anderen zu teilen.
Wir stehen ziemlich noch in der Anfangsphase und schon hatten wir grosse Ausseinandersetzungen. Aber war hat diese nicht! Mich würde es interessieren wie es bei Euch so ausschaut?
Darf ich fragen, wer Euer Bauleiter war? Wir sind jetzt auch StellaHAUS-Bewohner, doch würde ich nie mehr mit dieser Firma ein Haus bauen. Seit der alte CEO per März 2011 zurückgetreten ist, hat nur noch Charles Blättler das Sagen. Das sagt vermutlich schon alles...
wir sind grad am Beginn, Baugenehmigung alles durch. Was waren konkret Deine schlechten Erfahrungen? Kannst Du diese teilen? Wir hatten auch mehrmals mit Herrn Blättler Termine, worauf sollte man besonders nach Deiner Erfahrung achten?
Wir wohnen auch endlich in unserem StellaHaus. Ich würde NIE IM LEBEN mehr bauen, schon gar nicht mit StellaHaus. Die Probleme, ich weiss gar nicht wo anfangen...: Es werden Dinge versprochen, die nicht gehalten werden, Unzuverlässigkeit, schlechte Kommunikation, Bauleiter hatte viel zu viele Projekte nebeneinander, so dass er nie erreichbar war, Termine wurden nicht eingehalten, Mängel wurden bis heute nicht behoben, finanziell wird man übers Ohr gehauen wos nur geht etc. Dies sind nur ein paar Beispiele. Wir haben zwar jetzt ein schönes Haus, dies aber nur, weil wir JEDEN Tag mehrmals auf der Baustelle waren, kontrolliert, nachgefragt und viele, viele Fotos gemacht haben. Wichtigster Tipp: KONTROLLIERE! Verlass dich nie auf irgend etwas und glaube nichts, ohne dass du es selber gesehen hast. Verlange alles schriftlich und lass dich nicht erpressen. Oftmals glaubte ich nicht mehr dran, dass unser Haus fertig wird. (Ist es auch noch nicht, aber es ist zumindest bewohnbar...) Eigentlich hätte unser Haus Anfang Februar fertig sein sollen...
Das ist meine Meinung und inzwischen habe ich einige Leute kennen gelernt, die mit StellaHaus gebaut haben und die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Schade, dabei könnte Bauen so schön sein...
Viel Durchhaltevermögen, Nerven und Kraft wünsche ich dir.
Vielen Dank für Dein nettes Posting. Wir haben bezüglich Kommunikation, Zuverlässigkeit bereits ähnliche Erfahrungen gemacht. Da sind wir grad dran und werden auch penetrant dran bleiben.
Also ich bin neu hier und möchte auch kurz meine Erfahrungen betreffend StellaHaus teilen.
Wir sind seit anfangs Jahr mit StellaHaus an unsere Projekt dran. Der Landkauf, die ersten Treffen, das BAG waren bis dato eigentlich ganz gut. Beim BAG hatten wir die ersten "komischen" Kommunikationsprobleme. Der verantwortliche Innenarchitekt konnte sich nicht entscheiden, ob wir jetzt eine Fussbodenheizung in unserem Minergiehaus haben könnten und wieviel das zusätzlich kostet. Von anfangs CHF 15'000 Aufpreis bis zu "ist dabei" haben wir alle Versionen gehört. Wir haben den Eindruck vermittel gekriegt, dass der "eigentlich keine Ahnung" hat.
Später haben wir dann aber eine ausführliche Antwort gekriegt und haben uns gegen eine zusätzliche Fussbodenheizung entschieden. (Luft / Kuft Heizungssystem)
Danach haben Sie uns eigentlich ENDE März zugesagt, dass wir dann in den nächsten Tagen das Baugesuch einreichen werden. Wir haben letzte Woche erst unterschreiben können. Das Problem war anscheinend, dass der verantwortliche Architekt (externer) die falschen Pläne von StellaHaus erhalten hat. Wir bauen ja nach Minergie Standart und die Pläne waren für das Niederenergie Haus gedacht. Also alle Pläne nochmals neu zeichnen ...
Kommunikation ist definitiv ein Problem. Wenn man nicht dauernd nachfragt und deren Handeln versucht nachzuvollziehen, kann es gut sein, dass man bewusst oder unbewusst reingelegt wird. Bis jetzt haben wir alle Probleme mit telefonischer Kommunikation lösen können, ich hoffe es bleibt so.
Meine Erfahrung bis jetzt: Gute Firma, offene und transparente Kommunikation (wenn man sie hat) und faire Preise.
Ich bin gespannt, wenn wir dann endlich mit dem Bau beginnen können ...
wir sind mittendrin am bauen mit stellahaus (letztes drittel) und ich möchte mich kurz zu unseren gemachten erfahrungen äussern. habe hier im forum recht viel negatives über stellahaus gelesen und ich fragte mich jedesmal, ist das dieselbe firma mit der wir unser projekt realisieren...grundsätzlich haben wir bis jetzt mehrheitlich positive bis sehr positive erfahrungen gemacht. planung/änderungswünsche ohne probleme umgesetzt, kostenplanung/effektive kosten/mehrkosten bis jetzt korrekt, bauabwicklung/handwerker/zeitplan bis jetzt genau so, wie es uns versprochen wurde. negativ bewerten kann man die kommunikation, da oftmals die antworten auf fragen erst nach dem nachfragen beantwortet werden und das sie allgemein immer etwas im "seich" sind. jedoch sind sämtliche beteiligte (bauleiter, projektleiter, sekretariat,chef) stets sehr freundlich.
wichtig erscheint mir, dass vor der vertragsunterzeichnung, die allgem.bedingungen sowie der baubeschrieb ausführlich studiert und allfällige unklarheiten bereinigt werden, referenzen einholen und häuser anschauen. wir wussten immer, was wir für unser geld erhalten werden.
hoffe, dass unser bau so weiter geht wie bisher. werde bei bauende oder nach ablauf der 3-monate frist (bauhandwerkerpfandrechte) sonst nochmals informieren, ob auch bis am schluss alles gut lief.
Wir bauen auch mit StellaHaus und müssen jetzt schon eingestehen, dass Sie erstmals keine Ahnung von Architektur haben, dass Vereinbarungen nicht eingehalten werden,Kommunikation sehr schlecht und nicht kompetent usw.
Nach all diese negative Erfahrungen sind wir mehr als skeptisch was das bauen angeht und deshalb werden auch wir jeder Schritt kontrollieren.
Nach all diese negative Erfahrungen sind wir mehr als skeptisch was das bauen angeht und deshalb werden auch wir jeder Schritt kontrollieren.
Freundliche Grüsse
Sonne15
Hallo Sonne15
Das ist ja grundsätzlich nie "schädlich"...ein Auge darauf zu werfen! Gerade wenn es schon am Start "holpert". Eigentlich lautet der Thread ja "positive Erfahrungen..", aber da scheint es nicht so viele zu geben, oder man ändert seine anfängliche Meinung dazu, sobald es mit den wirklich wichtigen Dingen losgeht..
Weiterhin viel Erfolg und schöne Grüsse aus Pfungen.
Ich war lange nicht mehr im Forum, aber ich kann euch gerne unsere weiteren Erfahrungen mitteilen. ALSO: wenn man mit Stella baut, braucht man sehr viele Nerven, Geduld und auch Erfahrung mit Bauen. Man muss alles kontrollieren, vieles selber organisieren. Küche haben wir aus dem Budget genommen, Badzimmer, Bodenplatten - weil die von Stella angegeben Firmen viel zu teuer waren. Trotzdem Stella einem enorm viel Geld abzieht, wenn man etwas rausnimmt, sind wir immer noch günstiger gekommen.
Aufeinmal bekamen wir Rechnungen für Mehrkosten, obwohl uns mündlich mitgeteilte wurde, das sich das schon ausgleicht = mit Stella MUSS man immer alles schriftlich abmachen.
Seit ca 2 Wochen geht gar nicht mehr vorwärts auf dem Bau und wir werden anstatt 6 Monate Bauzeit, etwa 8 Monate haben. Heute haben wir ein Schreiben bekommen, dass unser Bauleiter aus gesundheitlichen Gründen die Firma sofort verlässt. Ich denke er wäre gut gewesen, aber er hatte viel zu viele Projekte und ist in ein Burnout gekommen (nur vermutung). Nun müssen wir auch noch einen neuen Bauleiter "einschulen". Naja - wir hoffen bis Ende September ist das Haus denn tatsächlich fertig, denn unsere Wohnungsvertrag läuft dann aus und ich bin dann im 7 Monat schwanger 🙂
Mühe geben Sie sich, aber ich denke sie haben zu viele Projekte und zu wenig Leute. Sind überfordert....
Dann kan ich nur zustimmen! Auch wir haben sehr vieles aus dem Budget entfernet und haben selber und günstiger organisiert.
Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die Gutschrift dafür sehr gering ausfällt und StellHaus zusätzlich noch Geld daran verdient. Diesbezüglich warten wir von Herr Blättler seit Wochen eine kompetente Stellungnahme. Wie zu erwarten wird auf eine Antwort nicht Wert gelegt!!!
Kürzlich haben auch wir erfahren, dass der Bauleiter, welcher für unser Projekt eingeteilt war nicht mehr bei StellaHaus arbeitet (vermute es handelt sich um denselben). Es wird nach Ersatz gesucht. Toll und wir wollten sobald als möglich mit dem Bau beginnen!
Schauen wir, was alles noch geschehen wird. Halt Euch auf den laufenden.