ihr seht, wir liegen in den letzten Zügen der Heizungs- und Lüftungsplanung. Bei der Positionierung der Zu- und Abluftgitter sind wir uns noch ein klein wneig unsicher. Klar ist: Elternschlafzimmer 2 Zuluft, Wohnzimmer 2 Zuluft, Kinder 1 Zuluft. Küche 2 Abluft, Bäder je 1 Abluft. Frage: Ankleide (also Schrankersatz) Abluft oder Zuluft? Noch ne Frage: Wieso nicht in der Küche zwei abluftgiter direkt nebeneinander platzieren? Was spricht gegen Patzierung in der Decke?
Warum habt ihr in der Küche 2x Abluft und im Elternschlafzimmer 2x Zuluft? Würde da nicht 1x Ab- und 1x Zuluft ausreichen?
Bei uns ist es folgendermassen geplant:
UG
1x Zuluft Büro
1x Abluft Gang
1x Abluft Abstellraum (hat kein Fenster)
EG
2x Zuluft Wohnzimmer
1x Zuluft Gästezimmer
1x Abluft Küche
1x Abluft Abstellraum Küche
1x Abluft Gästebad
OG
1x Zuluft Kind 1
1x Zuluft Kind 2
1x Zuluft Eltern (keine separate Zu-/Abluft für Ankleide)
1x Abluft Elternbad
1x Abluft Abstellkammer
Gegen eine Platzierung in der Decke spricht nichts. Werden wir im UG und EG auch so haben. Im OG wird die Zufuhr vermutlich im Boden und die Abluft hoch oben in den Wänden sein.
Würde mich brennend interessiern ob es keine Regeln bei der Anordnung gibt. Abluft in Küche und Feuchträumen sowie Zuluft in den anderen ist klar. Die Frage die für mich noch nicht schlüssig beantwortet wurde. Gibt es Regeln (phisikalische, bautechnische) ob oben in der Decke oder unten im Sockelbereich. Bei R. Miloni habe ich Zuluftöffnungen im Parkettboden vor den grossen Fensterflächen gesehen ?? Ist eine kontrollierte Lüftung im Normalfall eine Verdränungsllüftung und oben oder unten spielt keine Rolle oder gibt es noch andere Überlegungen.
Bei Besichtigungsterminen von Renggli-Häusern ist mir aufgefallen, dass sich Zuluft-Gitter durchwegs im Boden bei den Fenstern befinden, die Abluftgitter andererseits immer knapp unterhalb der Decken in einem möglichst grossen Abstand zur Zuluft positioniert werden.
Die Zuluftanordnung im Boden, vor den Fenstern, ist eigentlich ideal. Auch wenn die Materialkosten für eine flächige Verteilung und Bodenroste höher als bei einem Wand/Deckenauslass sind, so ist die Warmluftverteilung vor der kälteren Fläche (Fenster) dienlich. Zudem vermindert sie evtl. Kodensatentstehung.
Beispiel, wenn auch andere Technik und System, im Prinzip und Wirkung aber gleich: Ein Hallenbad mit beschlagfreien Scheiben (oder auch nicht) wird meist von davor platzierten Bodenkonvektoren erreicht.
Die Anordnung in oberen Wandflächen oder der Decke hängt auch vom Baustoff und dem dort verfügbaren Platz ab. Die Leitungsführung im Holzbau lässt sich in der Regel in Wandflächen besser darstellen als in Massivholzdecken. Ausnahmen sind dann entsprechenden Hohlräume durch Abhängungen, welche aber bei Euren Geschosshöhen wieder zu Problemen führen würden.
also an Zuluft im Boden hatte ich noch gar nicht gedacht, kommt auch eher nicht so in Fage. Wegen des erhöhten 'Frischluftbedarfs' im Elternschlafzimmer sollten da eigentlich 2 Zuluft gelegt werden, hatte ich mal irgendwo gelesen. umgekehrt 2 Abluft in der Küche wg erhöhter Energieproduktion.
Wir haben in allen Schlafzimmern, im Wohn- und Esszimmer je eine Zuluftöffnung jeweils in der Wand knapp über dem Boden. Abluft gibt's in den Badezimmern und in der Küche unter der Decke. Zudem haben wir unter dem Dachfirst (OG ist dort bis zu 5 Meter hoch) noch eine Abluft, da dort sonst die warme Luft dort gefangen beibt.
Zwei Zuluft in einem Schlafzimmer scheinen mir merkwürdig, wenn dieses nicht massiv grösser ist, als die anderen Schlafzimmer.
Zuluft- und Abluftkapazitäten müssen in einem Gleichgewicht stehen, zudem muss wohl darauf geachtet werden, dass sich die Abluftöffnungen nicht "konkurrenzieren", d.h. das es Querströmungen durchs Haus gibt.