Plattenboden
- St. Gallen184 Beiträge26. August 2008Hallo zusammen
Ich möchte eine kleine Fläche ca 20 m2 umgestalten.
Jetzt habe ich da Rasen.
Nachher will ich einen ca. 20cm hohen Platz machen mit Platten, welche aussehen wie Plattensplitter.
Weiss nicht, wie man diesen sagt.
Diese werden ja in Mörtel gelegt, damit sie halt haben.
Nun frage ich, was dient als Untergrund?.
Muss ich da x- Kubik Beton nehmen, oder reicht Splitt auf Dreck?
Das Ganze soll ja stabil sein, nicht das die Oberfläche bricht.
Danke der Antwort
- profi26. August 2008hallo,
der untergrund ist immer der selbe.
humus schicht ab, mind. 25 cm wandkies rein.
splitt, zementplatten, oder in deinem fall porphyrplatte hextagonal (wild natur verlegt).
gruss
- iona280 Beiträge26. August 2008@profi: Was verstehst du unter wandkies? Ist das Recycling-Kies bzw. Beton?
- profi26. August 2008hallo,
wandkies=ungewaschener kies körnung +-40-80mm
- St. Gallen184 Beiträge26. August 2008@profi
danke der antwort, das heisst, es gibt nachher in der mörtelschickt, wo ich die splitter einlege keine risse, wenn sich der boden ergibt?
- profi26. August 2008hallo,
setzungen im wandkies darf es natürlich nicht geben.
der kies muss verdichtet werden. rüttler ausleihen.
fugen kannst du auch ohne mörtel, und zwar mit einem fertigen mörtelersatz. wenn ich mich nicht irre, heisst es rompox easy.
ist sehr einfach zu bearbeiten.
jetzt habe ich es gefunden...http://www.cbm-liste.ch/dbmedia_cbm/multimedia/Rompox_D.pdf
bekommst du bei creabeton, hg commerciale etc.
habe es schon selbst gemacht.
ist nicht gerade billig, aber spart eine menge zeit und sauerei.
gruss
- Pfälzer9’908 Beiträge26. August 2008Hallo Profi,
das mit dem empfohlenen Mörtel ist bei der gedachten Verlegeart mit Vorsicht zu betrachten. Das Verhältnis Fugentiefe zu Fugenbreite wird hier nicht, zumindest nicht überall, passen!
Gruß vom Pfälzer
- profi26. August 2008ciao pfälzer,
bei "uns" wird dies von praktisch jedem gartengestalter so angewendet.
natürlich kannst du die fugen auspflästern.
kann mir allerdings kaum vorstellen dass man sich als sogen. laien so was antun will./emoticons/default_ohmy.png
mann kann natürlich aus allem eine doktorarbeit machen.
ich dachte wenn st. gallen dies selbst ausführen will/muss, ist es sicher kompliziert genug.
gruss
- Pfälzer9’908 Beiträge26. August 2008 · bearbeitetSalü Profi,
ich wollte hiermit auch nur auf die Verlegevorgaben (= Werksvorgabe) hinweisen, da diese laut der eingestellen Verlegeanleitung bei Fugen über 15mm Breite (was bei diesen Platten ja bedeutend breiter werden kann!!) eine Fugentiefe von mindestens der doppelten Breite erfordert. Dies bedeutet, bei eine Breite von ca. 30-40 mm müsste die Tiefe schon 60-80mm betragen, was ja tiefer wäre, als die Platten im Mittel dick sind.
Ich nehme an, dass hiermit das Unternehmen die Haftung ausschließen möchte, wenn es bei breiteren Fugen Probleme gibt.
Bei dem "Hauptanwendungsgebiet" Pflaster und Betonplatten kommt dies ja nie vor, da hier die Fugen immer im erforderlichen Rahmen liegen.
Nur bei "Poygonalverlegung" trifft dies eben nicht zu.
Trotzdem kann es natürlich funkionieren, auch beim wilden Verband und wenn ihn ein Riss nicht stört ist es auch nicht weiter schlimm. Aber die "Domäne" dieses Fugenmörtels liegt eindeutig bei Pflaster und Betonplatten. Und da tritt der Vorteil, auch für Laien, positiv hervor.
Gruß vom Pfälzer, der Dich nur vor evtl. Regressansprüchen von St.Gallen beschützen wollte /emoticons/default_biggrin.png😀
- profi26. August 2008ja pfälzer, ich nehme es mit humor...
allerdings ist selbst bei einem "wildverband" eine fugenbreite von 40 mm schon ein bisschen viel...kommt natürlich darauf an was bzw. wie wild sagenwirmal gewachsen die naturplatten wirklich sind.
ich denke dass für einen laien eine solche verlegung so oder so relativ anspruchsvoll sein wird. du kannst die platten ja schlecht maschinell schneiden, die müsste ja von hand behauen werden...dies traue ich den wenigsten zu.
allerdings nach einem bisschen üben, und dies bei einen m2 preis ohne zubehör von mind. chf 80 (für die kleine menge, ohne transport)...
liebi grüess
- Pfälzer9’908 Beiträge26. August 2008
..kommt natürlich darauf an was bzw. wie wild sagenwirmal gewachsen die naturplatten wirklich sind.
...und schon haben wir wieder eine 100%tige Übereinstimmung /emoticons/default_biggrin.png
ich denke dass für einen laien eine solche verlegung so oder so relativ anspruchsvoll sein wird. du kannst die platten ja schlecht maschinell schneiden, die müsste ja von hand behauen werden...dies traue ich den wenigsten zu.
liebi grüess
Liebe Grüße in die Ostschweiz, Pfälzer
- St. Gallen184 Beiträge26. August 2008hmmm..
danke eurer fachmänischen antworten
man, ihr macht mir ja angst....
1. bin absoluter laie
2. noch nie nur eine platte verlegt.
3. sind diese splitter in der grösse sehr verschieden
4. solls ja schön aussehen.
nun weiss ich bald nich mehr, was ich machen soll... aber ich will es nicht einfach einem profi geben, sondern selber wirken.
- St. Gallen184 Beiträge26. August 2008 · bearbeitethab gerade den rompoxlink angeschaut.
das ist nicht ganz was ich meine, vielleicht hab ich mich falsch ausgedrück.
zwischen den steinsplittern ist teilwese eine fuge von 15 cm. da diese ja aus "vermutlich" zerbrochenen platten stammen.
Nachtrag:
Nun hab ichs gefunden...
Die Dinger heissen Polygonalplatten
- profi27. August 2008
hab gerade den rompoxlink angeschaut.
Hallo, du meinst sicherlich 15 mm fugenbreite.
das ist nicht ganz was ich meine, vielleicht hab ich mich falsch ausgedrück.
zwischen den steinsplittern ist teilwese eine fuge von 15 cm. ?da diese ja aus "vermutlich" zerbrochenen platten stammen.
Nachtrag:
Nun hab ichs gefunden...
Die Dinger heissen Polygonalplatten
Das rompomaterial ist ein reiner ersatz für den fugenmörtel.
Natürlich kannst du sand und zement mischen und die fugen so ausfüllen.
Allerdings ist die nicht gerade einfach, vorallem zum nachher sauber kriegen.
gruss
- Pfälzer9’908 Beiträge27. August 2008
hmmm..
Hallo St.Gallen,
danke eurer fachmänischen antworten
man, ihr macht mir ja angst....
1. bin absoluter laie
2. noch nie nur eine platte verlegt.
3. sind diese splitter in der grösse sehr verschieden
4. solls ja schön aussehen.
nun weiss ich bald nich mehr, was ich machen soll...
war nicht unsere Absicht, aber für einen Laien hast Du Dir so ziemlich die heikelste Variante ausgesucht.
Die Platten sind als gebrochene, gespaltene Rohware eben sehr unterschiedlich in Form, Größe und Ebenheit (gilt für die Ober- und Unterseite), was wiederum das "Können" bei der Verlegung erfordert!
Die unteren Unebenheiten müssen durch ein dickeres Mörtelbett (Drainagemörtel ohne Feinteile!) beim verlegen ausgelichen werden. Dazu braucht es ein gewisses Augenmaß und Feingefühl für die spätere Fläche, welche letztendlich immer noch nicht ganz gerade sein wird, da die Oberseiten ja ebenfalls nicht planeben sind.
Nicht wenige Flächen die auch von Profis verlegt werden, geben anschließend Grund zur Klage über die Gesamtbeschaffenheit.
Die entstehenden Lücken, besonders bei größeren Plattenstücken, müssen mit entsprechend kleineren, oder behauenen Platten und NICHT mit Mörtel gefüllt werden. Dazu ist es oft hilfreich, wenn man die Platten vorab auf dem Rasen bereits auslegt und sich ein Verlegemuster daraus ergebend, im "Geiste" schon vorstellen kann. Wenn man die Platten brechen, behauen möchte, ist auch hierfür eine entsprechende Übung erforderlich, sonst hast Du am Ende nur kleine Bruchstücke.
Hast Du Dir schon die Ausführung mit einen "Pflasterbelag" überlegt? Bei uns gibt es in den einschlägigen Bau- und Gartencenter mittlerweile auch Granit-Pflaster, welches auf Netzen (wie bei Mosaik-Fliesen) aufgezogen wurde. Die Gesamtdicke beträgt nur rund 3 cm.
Diese kannst Du relativ einfach verlegen und anschließend mit dem Fugenmörtel (Link vom Profi) verfugen. Die Oberfläche wird hierdurch relativ eben und eignet sich für die Aufstellung von Tischen und Stühlen durchaus. Ganz ohne Unterlage an den Füßen wird es aber auch hier nicht gehen.
Wenn Du an solchen vorgefertigen Pflasterflächen Interesse hast, dann brauchst Du eine Beton-Bodenplatte und diese aufkleben zu können.
Gruß vom Pfälzer
- St. Gallen184 Beiträge27. August 2008Hallo Pfälzer
besten dank für die ausführliche Antwort.
Ich denke, ich werde also diese Arbeit einem profi überlassen.
Denn, es soll ja etwas brachbares entstehen.
Danke nochmals
Gruss aus St. Gallen