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Nachträgliches Loch in Bodenplatte

4Antworten1’251Aufrufevon milhouse · 23. April 2016letzter Beitrag vor 11 Jahren
  1. milhouse232 Beiträge23. April 2016
    Wir suchen eigentlich schon lange Bauland um ein Haus zu bauen, welches zu fast 100% mit Solarwärme geheizt werden soll. Da in unserer Region die Baulandsuche eher aussichtslos scheint, schauen wir jetzt gelegentlich auch gebrauchte Häuser an. Aktuell eines, welches schon eine Solar/Holzheizung hat. Der solare Deckungsgrad ist aber relativ klein. Die Kollektoren kann man problemlos vergrössern. Der 1000L Speicher steht im Keller.

    Um den solaren Deckungsgrad zu erhöhen, müsste der Speicher deutlich grösser (vor Allem höher) sein. Kann man nachträglich ein 3x3m "Loch" in die Bodenplatte machen um einen höheren Speicher unterzubringen? Oder spielt die Bodenplatte auch eine entscheidende Rolle in der Statik des Hauses? Im Neubau ist es offenbar möglich, da gibts ein Hausbau-Tagebuch hier im Forum.

  2. turbo887 Beiträge23. April 2016
    Statisch wirst du alles mit Trägern etc. auffangen können. Die Problematik wird in der Leitungsführung liegen. Bodenheizung, Elektro, Wasser, Abwasser

  3. milhouse232 Beiträge23. April 2016
    Danke, hört sich schon mal nicht schlecht an. In diesem Haus ginge es um eine Beton-Bodenplatte im Keller ohne Bodenheizung, und Elektrorohre sind sicher auch keine drin. Wasser und Abwasser müsste man sicher beachten.

  4. emil172’299 Beiträge25. April 2016 · bearbeitet
    Du brauchst einen Statiker, denn 3 x 3 Meter sind viel.

    Je nach Untergrund verteilt die Bodenplatte die Last des aufgehenden Mauerwerks auf die Fläche oder /und dient auch der Abdichtung nach unten gegen drückendes Wasser.

    Als unbeabsichtigte Nebenwirkung könnte, wenn das Haus im Wasser steht, dein Speicher also von unten her nass werden.

    Es gibt doch Anbauspeicher, die neben bestehende gestellt werden. Geht das nicht damit? Gute Solarinstallationsfirmen kennen dein Problem, das ist im Bestandesbau keine Seltenheit.

  5. milhouse232 Beiträge25. April 2016
    Hoi Emil, ja eine Ergänzung mit einem zweiten Speicher wäre zwar möglich, aber nicht sehr optimal. Für die Langzeitspeicherung sollte der Speicher möglichst schmal und hoch sein. Trotzdem werde ich mal bei einem Solarunternehmen nachfragen, ob sie schon solche Nachrüst-Projekte durchgeführt haben.

    Vermutlich ist die Komplexität eines solchen Unterfangens doch höher als gedacht. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr tendiere ich dazu lieber noch weiter Bauland zu suchen und das Haus von Anfang an so zu bauen (nicht nur bezüglich der Heizung) wie wir es wollen.