Die Mykorrhizapilze liefern der Pflanze Nährsalze und Wasser und erhalten ihrerseits einen Teil der durch die Photosynthese der (grünen) Pflanzen erzeugten Assimilate. Der Anteil der Primärproduktion, der an den Pilz weitergegeben wird, kann bis zu 25 % betragen. Im Gegensatz zu anderen Bodenpilzen fehlen vielen Mykorrhizapilzen Enzyme, welche nötig wären, um komplexe Kohlenhydrate abzubauen. Darum sind diese auf die Versorgung durch die Pflanze angewiesen. Die Mykorrhizapilze verfügen über ein im Vergleich zur Pflanze erheblich größeres Vermögen, Mineralstoffe und Wasser aus dem Boden zu lösen. Häufig wird die Wasser-, Stickstoff-[2] und Phosphat-Versorgung der „infizierten“ Pflanzen verbessert. Weiterhin bietet die Mykorrhizierung einen gewissen Schutz vor Wurzelpathogenen und oberirdischen Schädlingen, wie beispielsweise Blattläusen oder schädlichen Pilzinfektionen. Zudem erhöht sie auch die Trockenresistenz der Pflanzen, was vor allem an extremen Standorten von Vorteil sein kann.
Heinrich wie kommst du auf genverändert ???
Also bei Mykorrhizapilze finde ich darüber nichts....
Bei der Symbiose zwischen Pilz und Baum handelt es sich um Mykorrhiza-Pilze die sich mit dem Wurzelwerk eines Baumes verbinden.
Bei dieser Symbiose umspinnt das Pilzgeflecht die feinen Endverzweigungen der Baumwurzeln und tritt in Kontakt mit der Wurzelrinde. Somit leben Pilz und Baum in einer Lebensgemeinschaft zusammen, in der jeder vom anderen profitiert.
Mykorrhiza-Pilze und Bäume stehen nach einer eingegangenen Lebensgemeinschaft in einem engen Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Das bedeutet, das sich Störungen im Leben des einen Partners negativ auf den anderen Partner auswirken.
Der Partner Pilz hilft dem Baum bei der Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Durch seinem Pilzmantel wird die Wurzeloberfläche stark vergrößert. Außerdem hilft er bei der Produktion von Hormonen und wehrt Krankheitserreger ab.
Einige Pilze sind sogar fähig Wurzelkrankheiten zu lindern oder gar zu heilen, indem sie für die Schädlinge giftige Stoffe ausscheiden.
Als Gegenleistung für die Wohltaten liefert der Partner Baum dem Pilz Produkte aus der Fotosynthese, also Zucker oder Kohlehydratverbindungen.
Viele Baumarten sind auf die Lebensgemeinschaft mit Pilzen, besonders bei extremen Standortbedingungen und negativen Einflüssen des Baumumfeldes, regelrecht angewiesen.
Der Pilz ist sogar in der Lage Bäume der gleichen, oder sogar von verschiedenen, Arten miteinander zu vernetzen und somit ein umfassendes Netzwerk zu schaffen, das sich gegenseitig mit Nährstoffen versorgt.
Durch die Symbiose kann die Wirtspflanze nicht nur mehr Nährstoffe aufnehmen, sie steigert auch ihre Fotosyntheseleistung. Aus diesen Gründen kann das Wachstum des Baumes erheblich gesteigert werden, was dann wiederum auch dem Pilz zugute kommt.
Meistens kann ein Pilz mit verschiedenen Arten von Bäumen eine Symbiose eingehen, umgekehrt ist nur selten eine Pflanzenart auf eine Pilzart beschränkt.
Das Grundproblem ist ja, dass viel zuwenig mit der Natur im Einklang "gearbeitet" wird, daraus sind alle bisher bekannten und noch unbekannte landwirtschaftliche Probleme entstanden.
Gewisse Dinge kann man nachkorrigieren oder wieder verbessern.
Doch so quasi den Teufel mit einem andern pelzebuben vertreiben funzt auf die Länge nicht.
Der Menschen grenzenlose Überheblichkeit sind Grenzen gesetzt das erleben wir nun, seien es überschwemungen oder misserträge, letztendlich kommt alles auf uns zurück.
Seit ca. 54 Jahren befasse ich mich mit Umwelt und CO.
Aber ich sehe hier nicht (in diesem Forum) den Platz um das näher zu erläutern, OK
Im Internet gibts fast unendliche Infos um sich ausführlich damit zu befassen.
Meine tiefe innige Beziehung zu Mutter Natur gibt mir die Gelassenheit zu wissen, dass alles gut ist, sich auf feinem Weg befindet.... /emoticons/default_wub.png
Ich selber habe den Pilz schon angewandt , mehrheitlich bei den Topfpflanzen und hatte wundervolle Wurzelballen.
Es gibt schlimmeres als solches beim Anbau von Gemüse.
Darüber hinaus weiss ich nicht wie du ausgerechnet auf Monsanto kommst.
Mykorrhiza wurde schon mitte des 1800 angewandt , dazu gibt es Pflanzen welche regelrecht nach dem Pilz lechzen um gewisse Parasiten im Wurzelwerk fern zu halten.
Heinrich manchmal muss man sich nicht nur im Web , sondern auch mal Bücher welzen um Wissen anzueignen /emoticons/default_icon_wink.gif
Auch dir gebe ich recht.....ich denke man kann es von 2 Seiten anschauen.
Ich denke wenn Mykorrhiza angewandt wird , dann eher im Gemüseanbau ....Blumen etc...finde ich solches natürlich für unnötig.
Obwohl mein Hauseigener Biologe ( Sohn ) dazu meinte das man sich da nicht so viel Gedanken machen müsse /emoticons/default_icon_wink.gif
Es ist ja so das man als erstes bei dem Satz " Pilzsporen im Boden" den Graus bekommt .
Es gibt da aber Unterschiedliche Pilzarten....Gute und schlechte Pilze.
Braunfäule , Schimmelpilze etc... sind schlechte Pilze ....Mykorrhiza ist einer der Guten /emoticons/default_icon_wink.gif
Mykorrhiza lebte schon immer zB im Waldboden ,( aber auch in manchen Gartenböden , je nach Lage der Gärten.) ....sammelst du einen Waldpilz , so hast du einen Mykorrhiza im Korb .
Gute Pilze , wie eben der Mykorrhiza gehen mit den von ihnen ausgewählten Pflanzen oder Baumart eine Symbiose ein ....Es ist ein geben und nehmen.
Der Pilz gibt der Pflanze Wasser und Nährstoffe durch ein besseres Wurzelwerk , die Pflanze dem Pilz dafür Kohlenhydrate welche er selber nicht produzieren kann.
Aber ich denke das hast du gelesen .
Was die Schadstoffe angeht , so braucht es dazu kein Pilz .
Schau mal was alles in unseren Böden heutzutage vorhanden ist , in der Luft ....was von den Bauern in die Böden gebracht wird.
Ich kann nur sagen das die Topftomaten welche Mykorrhiza bekamen , die gesündesten und kräftigsten waren welche ich je hatte.
Meine im Gartenboden kommen gut mir eigenem Kompost und Jauche aus.
Das was man in der ersten zeit nach der Pflanzung nicht machen sollte ist düngen.