Hallo zusammen
Wir überlegen uns, bei unserem Garten, der aktuell teilweise durch eine Liguster-Hecke abgetrennt ist, die Abtrennung etwas weiterzuführen mit weiteren Ligustern und einem Metallzaun-Tor. Das Ziel wäre also ein Metallzaun-Tor, bei dem links und rechts eine Liguster-Hecke steht. Auf der einen Seite des Tors ist der Zugangsweg zum Haus (Sickersteine im Splitbeet), auf der anderen Seite unser Garten (aktuell noch Rasen, wir planen hier aber ein Stück Kiesgarten).
Solche Metallzaun-Tore kriegt man ja bei jedem Baumarkt und die Montage dürfte mich an und für sich vor keine Probleme stellen. Nur hat die Sache eine kleinen Haken, unser Garten liegt nämlich teilweise über der Tiefgarage, d.h. ich habe an der Stelle, wo das Tor hin soll, nur ca. 20 cm Erdreich über der Decke der Tiefgarage. Die Pfosten der Tore sollten aber ca. 50 cm einbetoniert werden bzw. das entsprechende Betonfundament sollte sogar ca. 80 cm in's Erdreich gehen.
Hat Jemand dieses Problem auch schon gehabt und wenn ja, wie gelöst?
Ich sehe im Moment zwei Lösungsansätze:
- Pfosten des Tors auf die ca. 20 cm kürzen und dann die Pfosten mit irgend einer schlauen Konstruktion auf die Decke der Tiefgarage runterschrauben. Die schlaue (und stabile) Konstruktion überfordert evtl. die Heimwerkermöglichkeiten und die Abdichtung über der Decke der Tiefgaragendecke muss natürlich wieder sichergestellt werden.
- Posten des Tors auf ca. 20 cm kürzen und dann in diesem Bereich Bohrungen anbringen und dann Gewindestangen als Armierung einsetzen. Eine Gewindestange als Verbindung zwischen den beiden Pfosten und jeweils eine weitere Gewindestange in Richtung des Innern des Gartens. Dann eine U-förmige Schalung erstellen und das Tor so einbetonieren.
Ich hoffe, meine Ausführungen, vor allem zur zweiten Möglichkeit, sind verständlich. Ein Profi würde wohl eher zur ersten Variante tendieren? Eventuell also den Profi ranlassen? Zum selbermachen tendiere ich zur zweiten Variante.
Was meint ihr? Seht ihr weitere Möglichkeiten?
Besten Dank für eure Antworten.
Gruss, Dani