Meine Rosen
- Susann6’311 Beiträge6. Juli 2016 · bearbeitetSchön sind sie, mein ich 🙂
Hab mir schon Gedanken dazu gemacht, die sind ja auch auf den Lichtensteig-Gartenbildern zu sehen... Wenn du Namen suchst, brauche ich noch etwas Zeit B)
Aber denen geht es gut, zweifellos, auch die Blätter haben erstaunlich wenig "Regenkrankheiten" abbekommen 🙂
- Susann6’311 Beiträge9. Juli 2016 · bearbeitetLiebe Rosenfans, die Rosenzeit geht zu Ende... Insbesondere von den einmalblühenden habe ich mich verabschiedet, aber auch die mehrfachblühenden (die man auch "dauerblühend" nennt) entwickeln jetzt deutlich weniger neue Triebe - die sommerliche Blühpause steht an.
Bevor ihr mich jetzt korrigiert und darauf hinweist, dass bei euch die Rosen wunderbarst weiterblühen: Ausnahmen bestätigen die Regel 😀
Noch ein paar Neue gibt's dennoch:
Die Zéphirine Drouhin ist eine Rosa Bourbonica von 1868 (Brizot), die meist als Kletterrose gezogen wird, aber auch als Strauch mit ausladenden Trieben schön aussieht. Nebst toller Farbe und betörendem Duft hat sie zwei herausragende Eigenschaften: Sie mag keine volle Sonne, lieber Halbschatten oder Schatten, und sie ist stachellos. Bei mir ist sie schon zweimal umgezogen und lebt jetzt auf der Nordseite des Hauses - und selbst da ist es ihr noch zu sonnig, weshalb sich schon ein wenig Mehltau zeigt, wie üblich an den jungen Triebspitzen - ihr einziges Handicap. Dennoch, insgesamt eine tolle Rose, ich bin deshalb erstaunt, dass man sie nicht öfter sieht 😉
Eine der schönsten Rosen überhaupt musste lange leiden in diesem Frühjahr: Die Souvenir de la Malmaison mag keinen Regen, er verklebt ihr die Knospen und lässt sie faulen. Jetzt hat sich die Schöne von 1843 (Beluze) - ebenfalls eine Bourbon-Strauch - erholt und zeigt was sie kann! Ein perfektes Rosa, wunderbar gefüllt mit exzellentem Duft 🙂 Sie ist eine der sog. zehn Weltrosen und erinnert mit ihrem Namen an den Garten Joséphines, der Gattin Napoleons I. Ihr, Joséphine de Beauharnais, ist es zu verdanken, dass über zweihundert Rosensorten aus aller Welt in ihrem Garten in Malmaison zusammengetragen wurden und so in Europa als Zuchtbasis dienten. Die Legende erzählt, Joséphine habe Zar Alexander bei seinem Besuch in Malmaison 1814 eine Rose überreicht, mit den Worten: "Voilà un souvenir de la Malmaison", worauf der Zar den Auftrag erteilte, eine neue Sorte mit diesem Namen zu züchten. (Die genannte Rose entstand dann erst 20 Jahre später, deshalb: "Se non è vero, e ben trovato" 😉 )
Hier eine Rose mit Edelrosenhabitus, die ich vom vormaligen Hausbesitzer geerbt habe. Ich bin immer noch dabei herauszufinden, wie sie heisst... Tipps nehme ich gerne entgegen, allerdings: "Landläufiges" wurde bereits "gecheckt" 😉 😀
Ergänzend sei noch erwähnt, dass die spätblühende Sorrento sich entfaltet. (Sie duftet leider nicht, deshalb habe ich Levkojen dazwischen gepflanzt, das Weisse dazwischen ist also Absicht, kein Unkraut 😀 )
Und dass die Weiss Gruss an Aachen nichts von einer Sommerpause hält und erneut wunderbare Blüten produziert 🙂
So, meine Rosen wünschen einen schönen Sonntag 🙂
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- Susann6’311 Beiträge11. Juli 2016Eine hab ich noch...
Delbard züchtet seit einige Jahren die sog. Malerrosen in unkonventionellen Farben und Mustern. Die bunten Edelrosen tragen Namen wie Cézanne (1992) oder Matisse (1995), sind also nach den Namen berühmter französischer Maler bekannt. Meine Rose Maurice Utrillo wurde 2003 herausgebracht. Ich habe sie geschenkt bekommen, denn selber gekauft hätte ich sie nicht 😉 Ich muss allerdings gestehen, dass mich die Rose mit den bunten Pinselstrichen jedes Jahr wieder verblüfft! Es handelt sich sicher um eine züchterische Meisterleistung, zumal sie auch noch duftet 🙂
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- Susann6’311 Beiträge23. Juli 2016 · bearbeitetIch hab noch eine gefunden 🙂
Perle d'Or ist eine Chinarose, 1884 eingeführt von Dubreuil. Sie gehört auch zu den Neuen in meinem garten und beginnt eigentlich erst jetzt so richtig mit der Blüte. Wie die meisten Chinarosen ist sie kein extremer Blickfang und deshalb eher eine Liebhabersorte. Die stark geschlitzten Blütenblätter und der "leichtfüssige" Aufbau der ganzen Pflanze sind aber sehenswert, ausserdem duftet sie 🙂
Ein paar Dauerblüher im Rosengarten:
Eden Rose
Rose de Resht
Awakening mit Clematis Etoile violette
...und noch die interessante mehrfarbige Mutabilis, eine weitere Chinarose.
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- Andreas7’092 Beiträge23. Juli 2016einfach eine PRACHT !!!
- Susann6’311 Beiträge3. August 2016 · bearbeitetHab noch eine Vergessene entdeckt bzw. ich dachte, sie sei irgendwann einmal eingegangen 😉
Chorus ist eine moderne Floribundarose von Louisette Paolino (1973); die Witwe von Francis Meilland aus der grossen Rosenzüchterfamilie veröffentlichte ihre späten eigenen Züchtungen auch innerhalb der Familie unter eigenem Namen, was nicht ganz selbstverständlich war...
Die Rose selber war wieder einmal eine spontane Entscheidung von mir und nicht wirklich ein Glücksgriff, das Rotorange lässt sich nirgendwo gut integrieren. Gelbstichige Rottöne sind eindeutig modern und passen bis auf ganz wenige Ausnahmen (wie z.B. die einzige bekannte historische gelbe Rosa foetida) kaum zu alten Sorten, die sich in den Tönen Weiss über Rosa bis Purpur bewegen.
Auch Chorus wird im Herbst umgesetzt, voraussichtlich zusammen mit Utrillo, die ja auch eine moderne mit schwieriger Farbe ist 😉
Hier zwei abgeschnittene Blüten der ca. 80-150 cm hohen, edelrosenartigen Rose, die wegen der intensiven Farbe und ihrer Robustheit (unempfindlich gegen Regen, sehr winterhart, kaum Krankheiten) 1977 das ADR-Prädikat erhielt - immerhin 🙂
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- Hobbygärtnerin23. August 2016Liebe Susann, ich soll dir von meinem Vater ausrichten, dass ihm das Herz aufgeht, wenn er deine Rosenpracht anguckt. Er liebt nämlich Rosen genauso wie du :-D da er kürzlich Geburtstag hatte, machte ich ihm die Freude und hab ihm deine Bilder gezeigt, er freute sich sehr darüber.
Meine Mama mag Rosen nicht so, ihr Herz schlägt für die Lenzrose, die sie in allen Farben in ihrem Schrebergarten hat. Und wie das so ist, bin ich wiederum nicht so der Freund von Lenzrosen 😳 sondern der Apfel fällt meist nicht weit vom Stamm, ich teile die Freude über Rosen zusammen mit meinem Papa. :mrgreen:
Tolle Blütenpracht und dein Wissen über Rosen ist einfach phänomenal. Das wollte ich dir einfach hier an dieser Stelle sagen. :wub:
- Susann6’311 Beiträge23. August 2016Das ist aber nett, herzlichen Dank an deinen Papa und auch an dich :wub:
Ich freu mich ja immer, wenn sich andere auch für Rosen begeistern können, meist gelten sie ja als pflegeintensiv und undankbar - dabei stimmt das gar nicht, wenn man sich mal an die üblichen Krankheiten wie Rosenrost, Sternrusstau, Mehltau usw. gewöhnt hat, sind Rosen superpflegeleicht 😀
(An deine Mama: Ich mag Lenzrosen eigentlich auch ganz gern, leider ist ihre Zeit so kurz und ein wenig früh im Jahr...)
- Melissa1’284 Beiträge27. August 2016Hallo Susann
Dieses Jahr habe ich die Rosen nicht gespritzt (andere Jahre auch nicht viel öfters) - aber nun sieht es z.T. ganz traurig aus, d.h, keine bis nur noch wenige Blätter. Bringt das noch etwas, die Rosen jetzt zu spritzen (gegen Sternrusstau und Rost)? Oder wäre das vergebliche Liebesmüh?
Melissa
- Susann6’311 Beiträge27. August 2016 · bearbeitetHallo Melissa
Meine sehen auch schäbig aus, tröste dich, teilweise sind sie völlig blattlos :wacko: Der Frühling war nicht nach ihrem Geschmack, ich hab zwar zweimal gespritzt, genützt hat es auch nichts. Gut, wenn ich vielleicht von Anfang April bis Ende Juni alle 10 Tage gespritzt hätte... Aber wer will das schon? Wir sind ja keine Züchter, gell 😀
Spritzen bringt bei den meisten Pilzkrankheiten nur präventiv etwas, "heilen" kann man sie eigentlich kaum - es bringt also nicht viel. Wenn du dir die Mühe machen willst, kannst du die kranken Blätter ablesen und die frischen, noch gesunden Austriebe spritzen. Aber Garantie hast du keine, die Pilzsporen sind oft schon da, auch wenn man noch nichts sieht. Aber mach dir keine Sorge, es dauert sehr lange, bis eine Rose als Ganzes erkrankt, die sind nicht so heikel, wie sie tun 😉
Sinnvoll ist aber, später die braunen Blätter am Boden wirklich fein säuberlich weg zu kehren, jetzt oder sicher im Spätherbst/Winter. (Brigitt Buser benutzte dazu einen alten Staubsauger, eine tolle Idee! Ein kleiner Laubrechen geht aber auch...) Die Sporen überwintern nämlich in milden Wintern problemlos im Boden, dann kommen sie mit Sicherheit wieder - und nächstes Jahr wollen wir mal richtig saftige, gesunde Büsche, gell? 🙂
- Melissa1’284 Beiträge27. August 2016
... und nächstes Jahr wollen wir mal richtig saftige, gesunde Büsche, gell? 🙂
jawohl - das ist so :wink:
und vielen Dank für dein Antwort
Melissa
- Susann6’311 Beiträge22. Mai 2017
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- Andreas7’092 Beiträge22. Mai 2017und hier knospen sie.....
die Rosen, lach....
- Susann6’311 Beiträge2. Juni 2017Die Zéphirine Drouhin ist endlich am richtigen Ort angekommen, nach drei Mal umziehen... sie treibt jetzt kräftig aus, macht viele Blüten und ist ohne Mehltau!
Die Royal Jubilee ist auch gut unterwegs...
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- Susann6’311 Beiträge2. Juni 2017Meine Rosen haben in diesem Jahr extrem viele vegetative Triebe (auch Blindtriebe genannt), vermutlich durch die starken Temperaturwechsel und das Abfrieren einiger Blütentriebe... Stark betroffen sind vor allem die einmalblühenden Ispahan, Suaveolens und die Albertine, aber auch einige der mehrmals blühenden Strauchrosen.
Also hab ich heute auf Scarman und Schultheis gehört, die Schere gezückt und bin den Vegetativen zu Leibe gerückt 🙂 Zu viele Blindtriebe rauben den Einmalblühenden die Energie, welche sie für die Blütenbildung brauchen, ausserdem verdecken diese jungen Triebe die schönsten Blüten :huh:
Hier am Beispiel der Albertine; ich hab die langen Blinden geschnitten und teilweise weggesteckt, wo Lücken bestanden.
Vorher
Nachher
Ich bin übrigens dabei, die Albertine, welche am Regenrohr-Gitter langsam zu mächtig wird, aufs Gewächshausdach zu ziehen - noch ist es nur eine Girlande, aber sie schafft das sicher 🙂
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- Susann6’311 Beiträge2. Juni 2017 · bearbeitetDie Kletterer sind schnell dieses Jahr - und: Die Climbing Iceberg ist sonst immer die erste, die Ghislaine de Féligonde die letzte, dieses Jahr beginnen sie gleichzeitig...
Climbing Iceberg (in Natur ist sie wirklich viel, viel schöner, das muss ich hier einfach sagen :wub: )
Ghislaine de Féligonde im Baum
Meine Rosenbogenlandschaft 🙂
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- Susann6’311 Beiträge3. Juni 2017 · bearbeitetNoch sind sie etwas mickrig, die Rosenbeete, aber inzwischen sieht man ein wenig besser, wie's geplant ist...
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- Susann6’311 Beiträge3. Juni 2017Nochmals ein Bild der Ghislaine de Féligonde, weil wir schon öfters darüber sprachen, wie hoch sie werden kann: Ich meine, sie wird als zu niedrig verkauft - bei mir hat sie schon beinahe die Krone der Aprikose erreicht, das sind also sicher 5-6m.
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- Susann6’311 Beiträge8. Juni 2017Die Russelliana wird bei der Royal Horticultural Society als "seltsame, nicht unbedingt schöne" Rose beschrieben, durch die teilweise vorkommenden hellen Streifen in der purpurroten Blüte wirkten diese "verdreht und deformiert" und "wenig schön", ausserdem habe sie "derbe Blätter".
Das finde ich richtig unfair :huh:
Ich habe sie im Herbst 2015 gepflanzt, seither wächst sie praktisch im Schatten auf der Nordseite des Hauses - das muss ihr erst einmal eine nachmachen :mellow:
Ich finde sie sehr hübsch und dankbar 🙂 Und den nackten Fuss gehe ich auch noch an, wenn sie mit Blühen fertig ist 😉
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- Andreas7’092 Beiträge8. Juni 2017ich finde diese Rose sehr speziell, sogenannte normale rosen hats ja genug auf dem markt....
Applaus der Rose !!! :wub:





















