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Mauer zur Abstützung eines Bordes

6Antworten2’531Aufrufevon idotter · 4. April 2016letzter Beitrag vor 11 Jahren
  1. idotter139 Beiträge4. April 2016
    Hinzusammen

    Wir haben ein ca 8 m langes Bord, welches wir etwas terrassiert haben um Beeren anzupflanzen. Im Moment stützen Bretter an Pfählen ca 40cm hoch ab.

    Dieses Holz hat aber bald die Lebensdauer erreicht und steht recht schief. Wir überlegen nun ein 8 m und 60 cm hohes Blech in den Boden zu rammen. Eine Alternative wären Steine ( Kalkstein, Granit) oder L-Elemente aus Beton.

    Was würdet ihr empfehlen? Aus welchen Gründen? Oder gibts noch weitere Optionen?

    Danke schon mal

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  2. idotter139 Beiträge4. April 2016
    Und wenn ihr noch Erfahrungswerte zu Preisen habt wärs auch gzt [emoji51]

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  3. gulx513 Beiträge5. April 2016
    Hallo idotternnGartenmetall hat einige Metall-Lösungen für dein Problem, Preisliste findest du online.

    Alternativ könntest du sicherlich eine quasi identische Lösung von einem lokalen Metallbauer in Baustahl ausführen lassen. Der rostet minimal schneller als Corten, kostet aber Rohmaterialmässig nur halb so viel.

    Oder wenn du das Blech komplett gerade lässt, schau mal online bei Engel, da siehst du auch gleich die Preise.

    Gruss gulx

  4. emil172’299 Beiträge7. April 2016
    Statisch gesehen muss eine Böschungsmauer den Erddruck aushalten und dauerhaft ins unterliegende Erdreich ableiten können. Das leisten eingerammte Bleche nicht.

    Stützpfähle haben zudem das Problem, dass der Druck des ganzen abgestützten Erdreichs auf den Pfahl geleitet wird. Die böschungsseitige Lochlaibung der Pfahllöcher muss den ganzen Druck alleine aushalten, was dieses Bauprinzip nur für Provisorien anwendbar macht.

    Der Erddruck wird durch die Tatsache vergrössert, dass die Erde hinter dem Blech durch dieses hindurch gefriert, was das Blech nach vorne drückt. Wenns auftaut, rieselt die Erde in den dadurch entstehenden Spalt. Das Ganze wiederholt sich beliebig oft, die Sache wird schief. 0.5 mm  Spalt bei 100 Frostwechseln pro Winter gibt 5 cm pro Jahr, wo es schief wird.

    Dauerhafte Abhilfe bietet nur eine fachgerecht ausgeführte Stützmauer. Bei 40 cm Böschungshöhe kann man die z.B. aus den handelsüblichen Böschungssteinen selber machen. Diese lassen sich auch noch bepflanzen.

    Schönere, aber teurere Materialien kann man selber wählen, die Auswahl ist gross.

    Abgesehen davon sieht Blech ziemlich bescheiden aus.

  5. Alpenwelt542 Beiträge9. April 2016 · bearbeitet
    Wir haben unsere Böschung (zusammen mit den Nachbaren) mit Natursteinen saniert. Unsere Länge ca. 6 Meter, Kosten CHF 7'000.00 / Partei.

    boeschung.jpg

  6. idotter139 Beiträge13. April 2016
    Danke für eure antworten. Gibt es Stellriemen, welche 50 oder 60 cm hoch sind?

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  7. gulx513 Beiträge14. April 2016
    Hallo idotter

    Egal ob Stellriemen, Winkelemente, Stahlblech etc., du wirst die halbwegs vernünftig fundieren müssen, damit das Konstrukt längere Zeit vertikal bleibt. Alleine von der Physik her würde ich eher Winkelemente empfehlen.

    Mir sind keine Stellriemen über 30cm Höhe bekannt, vielleicht ja auch aus gutem Grund.

    Gruss gulx