Ich habe da ein kleines Problem mit meinem Bauleiter, und zwar betreffend Lerrohr für spätere Solaranlage (Sonnenkollektoren).
In den Plänen sind 2 Rohre von ja 70mm eingeplant, und der will jetzt eine einzige mit einem Durchmesser von 40mm verbauen.
Die anderen beiden wurden wahrscheinlich vergessen.
Kann mir jemand vielleicht sagen, ob das wirklich reicht? Mir kommt es ein bisschen suspekt vor, da es doch um einiges weniger ist. Ausserdem wie will man Vor- und Rücklauf nebeneinander laufen lassen?
Taja, vermutlich liegt die Begründung zum Sinneswandel tatsächlich in den vergessenen Leerrohren.. Also Du hast im Vertrag 2 x 70er Rohre enthalten, also verlange sich auch in der Ausführung. Punkt!
Man kann auch beide, wenn sie passend isoliert sind, in ein grosses Leerrohr legen... aber nicht bei 40mm... das haut nicht hin....
Aber lass mich raten.... die Leitungen werden/würden erst später durch Dich eingezogen...wenn die Solaranlage käme.. oder? Wären dann also bauseitige Bauherrenleistung... na dann fröhliches einfädeln....
Bestehe bitte weiterhin auf vertragsgemässe Ausführung, das wird Dir später fürchterlichen Ärger ersparen.
Danke für deine schnelle Antwort. Morgen werde ich mit dem GU telefonieren, und genau das verlangen, wie es geplant ist. Ja du hast recht. In der Hoffnung, dass die Solaranlagen mal günstiger werden, habe ich vorläufig nur ein Leerrohr verlegen lassen, so dass wir vielleicht mal eine Solaranlage installieren können.
Ja bestehe bitte auf die vertragsgemäße Ausführung. Dein Bauleiter würde Dir hier ansonsten ein "Kuckucksei" legen.... nach dem Motto: Was solls, der Bauherr zieht später selbst die Leitung ein... jetzt ist für mich das Problem gelöst....
Das Problem hättest Du aber zum Zeitpunkt "X"..... besonders dann, wenn zudem auch noch Bögen oder Knicke vorhanden wären.... alternativ kannst Du ihn auch auffordern, für die vergessenen Rohre (ist ja eine Vertragsminderleistung--also Gutschrift!) die Leitungen gleich einzuziehen... als vom untersten Geschoss bis zum Dach... alleine als Rohr, kostet dies eh nicht die Welt... dann wären sie zumindest schon durchgehend drin....
Es spielt aber für Dich im Augenblick überhaupt keine Rolle.... sie sind gem. Vertrag enthalten, also einzubauen! Via Kernbohrung auch kein Problem..!
Ich dachte mir auch :"Das kann ja nicht sein!", das mit diesen 40mm. Wollte aber doch dann noch andere Meinungen hören, so dass ich mir einigermassen sicher sein kann dass ich nicht phantasiere.
Ich würde die Solarleitung schon jetzt einbauen. Das Einziehen in ein Leerrohr ist sehr mühsam, da die Armaflex Dämmung nicht schön im Rohr rutscht. Auch ist die Abdichtung unter und über dem Dach einfacher.
Ich würde die Solarleitung schon jetzt einbauen. Das Einziehen in ein Leerrohr ist sehr mühsam, da die Armaflex Dämmung nicht schön im Rohr rutscht. Auch ist die Abdichtung unter und über dem Dach einfacher.
Gruss Walter
Ja, aber das hätte uns 1000 Swissfränkli mehr gekostet. Und da wir, sagen wir mal zu 80% keine Solaranlage einbauen werden, war uns das zuviel.
Bei uns wurde die Solarleitung auch gleich eingezogen. Das sei viel einfacher später, sagte uns der GU. Nun haben wir Offerten für eine Kollektoranlage einholen lassen (nicht via GU). Dabei sagte man uns, dass die eingezogene Leitung nur für WW und nicht für eine zus. Heizungsunterstützung reiche. Man hätte besser nur das Leerrohr machen sollen (natürlich ohne Bögen und Knicke), sagte uns der Planer. Denn sowohl eine zu dünne, wie auch eine zu dicke Leitung könne zu Problemen führen.
Wir planten zuerst ein Solarpanel für das Warmwasser, aber leider fliegt sie jetzt raus, den Kosten wegen /emoticons/default_ohmy.png finden mein Mann und ich uhh schade.
Aber wir werden keine Lehrrohre machen, sondern wenn es dann aktuell sein wird, irgendwann eine Lösung an der Fassade selber machen und runter in den Keller. Da wir schon verschieden gehört haben, dass viele die Vorbereitungen getroffen haben und dann mal was planen liessen, ihre Vorbereitungen schon veraltet sind, oder eben nicht kompatibel wie Pippen jetzt merken muss.
Da wir schon verschieden gehört haben, dass viele die Vorbereitungen getroffen haben und dann mal was planen liessen, ihre Vorbereitungen schon veraltet sind, oder eben nicht kompatibel wie Pippen jetzt merken muss.
Geranium
Darum eben auch nur ein Leerrohr und keine Leitungen.
Ich möchte auch ein Leerrohr für Photovolta?k. Wir werden ein Holzhaus mit Flachdach bauen. Ein GU hatte uns gesagt, dass man auf dem Dach schon eine Vorrichtung, die abgedichtet ist, braucht. Nur mit einem Leerrohr meint mein Mann, dass wir in die Zukunft nicht mehr finden wo dieser steht.
Wieso eine Solarleitung nicht kompatibel und veraltet sein soll, müsste mir jemand erklären. Eine Solarleitung hat in der Regel, ausnahmen bestätigen die Regel, zwei Kupferrohre oder Chromstahl-Wellrohre oder Nylonrohre. Beide Rohre, Vor- und Rücklauf, werden in einen Dämmschlauch gepackt und noch eine Fühlerleitung (2 Drähte) mit eingepacht. Wir haben 15-er oder 18-er Kupferrohre verlegt. Mit oder ohne Heizungsunterstützung. Und wir hatten NIE Probleme damit. Auch mit den 10mm Nylonrohren gab es nie Probleme. Für den Anschluss an den Kollektor gibt es massenhaft Übergange und Sonderlösungen.
Also, warum sollte eine Solarleitung nicht kompatibel sein?
Gruss Walter
der schon über 50 Solaranlagen von Wagner-Solar, Vögelin (Conergy), Soltop, Viessmann und Weishaupt montiert hat.
Wir hatten Kontakt mit Soltop. Die sagten uns, dass ein zu grosser, wie auch zu kleiner Durchmesser der Kupferrohre zu Problemen führen kann. Das sei abhängig von der Solarfläche. Wir sind jetzt halt eingeschränkt.