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Lärmbelästigungen durch "Kuhglocken"

91Antworten26’799Aufrufevon charleston58 · 17. September 2009letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. bettina84 Beiträge18. September 2009
    🙂 was hab ich gelacht ... diese Diskussionen hier ... einfach göttlich /emoticons/default_additional/86.gif

    aber traditionen hin oder her. Im Grundsatz kann man ja nur eines sagen .... Kühe und Glocken waren zuerst da, bei der Landbesichtigung hat man das sicher gesehen /emoticons/default_additional/118.gif ... und nun zu meiner Lösung *töröööö* man hätte das mit dem Kauf einfach seinlassen sollen ?! na? aber wie sacht man so söööön ... zug ist abgefahren und wohl schon in Rom angekommen (um mal auf die Traditionen der Sprichwörter zurückzugreifen)

    /emoticons/default_additional/49.gif

    wünsche allen ein schönes kuhglocken-erhelltes-durchlauchtes-wochenende 🙂

    liebe grüsse

    bettina

  2. turbo18. September 2009
    Stimmt überhaupt nicht.

    Wir haben die Chance und können Kartoffeln von einem Bauern kaufen, der mit Pferd ackert...

    Die sind um Längen besser als alles maschinell geackerte, was sich Kartoffel schimpft...

    Pferde sind einfach gesünder für das Ackerland
    Auch wenn Off Topic, aber das sind wir ja schon lange.
    @Ajesse

    Glückliches Gemüse etc. muss man einfach erlebt haben. Sonst kann man nicht mitreden.

    Wer ein Stück Öko Fleisch von einer (vor dem Schlachten) glücklichen Sau auf dem Teller hat, dem schmeckt es automatisch besser.

    Sicherlich ein Stückweit Einbildung. Aber ein gutes Gefühl.

    Turbo

  3. Arcuos2’160 Beiträge18. September 2009
    ...Im Grundsatz kann man ja nur eines sagen .... Kühe und Glocken waren zuerst da...

    wünsche allen ein schönes kuhglocken-erhelltes-durchlauchtes-wochenende 🙂

    liebe grüsse

    bettina
    Wobei... man sich natürlich fragen kann, ob es tatsächlich Kühe sind...?/emoticons/default_biggrin.png😀😀
    ...ich lass' es mal gut sein und wünsche allen ein *kuhgebimmeltes*, schönes Wochenende!

    Grüssle

    Arcuos

  4. Hennessy854 Beiträge18. September 2009
    Kühe und Glocken waren zuerst da, bei der Landbesichtigung hat man das sicher gesehen /emoticons/default_additional/118.gif
    Da waren die Kühe bestimmt auf einer anderen Weide oder es war gerade Winter mit Schnee oder ...

  5. charleston585 Beiträge18. September 2009
    Hallo zusammen

    Meine Anfrage hat aber auch einen "Wirbel" ausgelöst. Ich habe zwar noch nicht alle Beiträge lesen können, aber aufgrund der diversen Meinungen und Statements (jeder kann sich frei äussern, auch wenn die Botschaft eine Beleidigung ist) muss ich nachträglich feststellen, dass gewisse Gegebenheiten von mir zuwenig präzise formuliert worden sind.

    Zunächst einmal möchte ich allen danken, die sich die Zeit genommen haben einen konstruktiven Beitrag in der Sache zu leisten.

    Für alle anderen, die ihre Meinung oder schlimmstenfalls Beleidigung ebenfalls losgeworden sind?.. na ja, was soll?s!

    Einige Forumskommentare haben in die richtige Richtung gezielt, obwohl ich dies nicht explizit erwähnt habe. Ich muss aber eingestehen, dass ich mit der Verwendung von Begriffen wie ?ländlich oder landwirtschaftlich? einen völlig falschen Eindruck vermittelt habe.

    Nachfolgend die Fakten:

    Massgebliche Zahlen für die Einordnung, ob der Begriff ?Landwirtschaft? berechtigt ist, oder nicht ? Wohnort ca. 380 Wohneinheiten, davon rund 280 EFH/DEFH oder dergleichen alle unmittelbar um den Ortskern gebaut, Einwohnerzahl 2250. Landwirtschaftsbetrieb im Ortskern - einer! Weidefläche für 25 Kühe ca. 2000m2 oder etwas mehr. Zusätzlich hat der Landwirt eine sehr grosse Weidefläche ausserhalb des Dorfes ca. 2 Km weiter weg ? keine Wohnzone.

    Erwähnter Landwirtschaftsbetrieb ist angrenzend an EFH Siedlungen in Ost, West, Nord (Süden ist geplant). Zäune und teilweise höhere Mauern sicher das Land ab, damit die Kühe nicht ausbrechen können. Das Land auf welchem die EFH Siedlungen und Wohnblocks gebaut sind, ist ehemaliger Besitz dieses Landwirts.

    Dies sind die Fakten - nochmals vielen Dank an alle für Eure netten und weniger netten Beiträge

    Freundliche Grüsse und allen ein schönes Wochenende.

    charleston58

  6. Haustechniker103 Beiträge18. September 2009
    Also ich würde es Cool finden diese Kühe vor der Tür zuhaben, es gibt keine coolere Tiere als Kühe.

    Im Prinzip kannst du einfach mit dem Bauern reden und Stroh in die Kugglocken stopfen, sofern ihr euch nicht in den haaren liegt ist es kein Problem. Falls ihr bereits Streit mit ihm habt werdet ihr mit den Glocken leben müssen.

  7. Serge-CH1’717 Beiträge18. September 2009
    Das Land auf welchem die EFH Siedlungen und Wohnblocks gebaut sind, ist ehemaliger Besitz dieses Landwirts.
    ... da haben wir's ja. Zuerst richtig "Stutz" machen und einkassieren und dann jammern und das Gefühl haben, dass sich die Welt danach nicht mehr verändern darf. Da drehe ich den Spiess doch gleich um und sage, zuerst überlegen bevor Land verkauft wird...

  8. Haustechniker103 Beiträge18. September 2009
    Da der Landwirt im Dorf ist, ist euer EFH wohl direkt neben dem Betrieb, da stellen sich Fragen. Auch ist die Frage gerechtfetig ob es Artgerecht ist das Kühe 4x am Tag 2 Km laufen müssen, also ich persönlich würde da den Tieranwalt einschalten, auf der anderen Seite ist es für den Landwirt gar nicht möglich ist seine Kühe 4x am Tag 2Km zu treiben. Also zählt das Argument nicht er habe 2Km vom Dorf weg eine andere grössere Weide.

  9. Daneee291 Beiträge18. September 2009
    ...sooo, dann melde ich mich aus dem Kuh-mit-Glocken-geplagten Dorf Ueken auch noch husch !!

    Finde es sehr schade wenn man die Natur und gewisse Traditionen nicht mehr zu schätzen weiss😕/emoticons/default_confused.png

    Habe vorher in Kloten gewohnt...hat mich persönlich aber nicht gestört.

    Wusste ja, was mich erwartet.

    Jetzt wohnen wir auch angrenzend an die Landwirtschaft. Leider sind die Kühe jetzt gerade auf `ner anderen Weide. Dafür hat es etwas weiter Schafe mit Glöckchen.

    Ich geniesse es..hab auch keine Probleme mit einschlafen und so.

    Da stört es mich gewaltig mehr, wenn eine meiner Mietzekatzen morgens um 3 Uhr lautstark mauend heimkommt und mir stolz eine Maus präsentiert.

    grrrrrrrrrrrr😡/emoticons/default_mad.png/emoticons/default_additional/103.gif

    Aber der mensch ist ja ein Gewohnheitstier...irgendwann gewöhnt man sich vielleicht auch an Kuhglocken ????

    Ich auf jeden Fall gehe jetzt noch raus mit den Doggies spazieren und geniesse da und dort das Gebimmel von irgendwelchen Huftieren...

    Grüessli und ned z`fescht ärgere...s`Läbe isch z`churz däfür !!!

  10. raycecile2’603 Beiträge18. September 2009
    Ich kann dem Theater auch nichts abgewinnen, bei uns bimmelt die Kirche x-mal, wenn man auf dem Land wohnt gehört das einfach dazu.

    Wir haben 4 Hunde als Nachbar, die bellen auch.

    Das ist alles harmlos verglichen mit dem Lärm den die Lastwagen ab ca. 4h30 machen, denn die fahren immer nicht nur ein paar Minuten.

    Ich würde sonst empfehlen A3 Sicherheitsglas einzubauen, dann ist Ruhe im Haus.

  11. Daneee291 Beiträge18. September 2009
    @raycecile

    ....oder Oropax -/emoticons/default_additional/179.gif ironischgriiiins

  12. ad-arch19. September 2009
    ...und aus brandaktuellem Thema: Viehmarkt in Mörschwil SG.

    Aufgenommen heute morgen um 0830 Uhr im Dorfzentrum /emoticons/default_biggrin.png😀😀😀

    Wunderschön ist`s, wenns wunderschön ist /emoticons/default_smile.png

    Gruess und schöns weekend mitenand

    IMAG0235.jpg

    IMAG0236.jpg

  13. joenati83 Beiträge19. September 2009
    Hallo charleston58

    Wir wohnen auch an der Landwirtschaftsgrenze und nebem Garten ist die Kuhweide und die Kühe haben auch Glocken.......

    Am Anfang hatten sie rieeeeesige Glocken und man verstand fast sein eigenes Wort nicht......

    Jetzt haben sie plötzlich kleiner Glocken und dieses läuten finde ich schön. Ist wie auf der Alp. Wenn ich nicht gut einschlafen kann mach ich halt das Fenster zu.

    Am Morgen sind die Kühe eh am" Milch abgeben"

    Das ist das wohnen auf dem Land ...............romantisch........./emoticons/default_tongue.png

    Lieber schöne Kuhglocken als wenn die Kühe unter dem Hag durch fressen..../emoticons/default_biggrin.png

  14. Bär163 Beiträge20. September 2009
    ...Lärmschutzwand mit integrierter Mücken- und Fliegenlampe (davon gibt es auf dem Land halt auch mehr als in der City einer Stadt. /emoticons/default_biggrin.png😀😀😀

    Sorry, auf diese Frage kann ich nur eine solche Antwort geben.

    Bär

  15. Kalli379 Beiträge21. September 2009
    Hallo lieber oder liebe charleston58,

    war Dein Beitrag wirklich ernst gemeint oder bist Du vielleicht gerade an einer Diplomarbeit über Foren und deren User ?

    Komisch: Im ersten Beitrag war Dein Ort laut Profil mit Geu....... angegeben, in Deinem zweiten war es denn plötzlich Ch...... und nun steht da Schweiz....../emoticons/default_confused.png

    Ist da mittlerweile wirklich schon Selbstschutz nötig ?

    Meine Meinung:

    Einfach zu dem stehen was man/frau schreibt oder vorher überlegen..../emoticons/default_additional/109.gif

    Viele Grüsse vom Kalli

  16. emil172’299 Beiträge21. September 2009
    Lieber Kalli,

    das ist nicht allen gegeben.

    Zitat von K. Tucholsky (etwa 1928 geschrieben): "Jeden Tag von 8-12 und 2-6 steht das Publikum im Zoo vor dem Affenhaus und blamiert sich"

    habe das Thema auch gelesen und mich gewundert, aber auch gefreut, dass soviele Neubauer das so sehen wie ich - überlege, wo Du baust.

  17. Freidenker141 Beiträge2. Oktober 2009
    Die rechtliche Lage ist eigentlich ziemlich eindeutig, zumal es sogar Bundesgerichtsurteile zu diesem Thema gibt.

    Kurzfassung: in unmittelbarer Nähe zu Wohnzone eines Dorfes verboten - auf der Alp erlaubt.

    Kuhglocken in der Nacht auf dem Dorfe, Appenzell

    In einem Amtsgerichtsurteil wurde das Anlegen von Glocken und Schellen während der Nachtruhe in unmittelbarer Nähe der Wohnzone verboten. Das Bundesgericht entschied: "Der Weidgang mit umgehängten Glocken zur Nachtzeit auf einer Wiese, die in der Wohnzone eines Dorfes liegt, ist eine übermässige, durch Lage und Beschaffenheit der Grundstücke oder nach Ortsgebrauch nicht gerechtfertigte Einwirkung."

    Kuhglocken in der Nacht auf der Alm

    Anders urteilte das Bundesgericht in einem Fall, wo die Kühe auf einer Alp weideten. Dort wurde das Interesse des Bauern, seine Kühe im unwegsamen Gelände mit Hilfe des Glockengeläuts wieder auffinden zu können, höher bewertet als das Interesse des Nachbarn an einer ungestörten Nachtruhe.

  18. nasche3’484 Beiträge2. Oktober 2009
    Hahaha....ne!!!

    Ist etwa das gleiche, als wenn jemand neben einer Kirche baut und sich dann über den Glockengesang beschwert, oder Menschen die an ein einen Bach ziehen und sich dann über das Geplätscher aufregen.

    Wir haben in unserer Nähe Schafe mit Glöckchen und ich geniesse das!

  19. Makassar197 Beiträge2. Oktober 2009
    Ich kann das wirklich fast nicht glauben, dass das ernst gemeint ist! Und sogar das BG wurde dafür schon bemüht. Ich bin selbst in der Stadt grossgeworden. Ich möchte nie mehr da wohnen. Wir sind deshalb aufs Land gezogen. Rechts haben wir Damhirsche, links Esel und Schafe. Oben und unten, mit grossem Abstand zwar, auch Esel und Schafe, aber zweibeinige. In Sicht- und Hörweite die Kirche. Auf dem Sitzplatz kann ich z. B. die Abdankungsfeiern mitverfolgen ohne dabeizusein!!! Mich bzw. uns stört weder die Kirchenglocke, noch die Glöckchen der Schafe, noch das Röhren der Hirsche oder das Iaaaah der Esel. Dazu gehört halt auch manchmal das feine Bauernparfum./emoticons/default_biggrin.png Aber um genau das zu haben, und der Hektik der Stadt zu entkommen, wohnen wir auf dem Land.

    Es ist halt schon so: Wenn einen etwas stören will, dann störts! Vielleicht sollte man dann aber einen Umzug in Betracht ziehen. Vielleicht hilft aber auch ein Umdenken und die Umstellung der persönlichen Einstellung!

  20. nasche3’484 Beiträge2. Oktober 2009
    Wir wohnten 10 Monaten an einer Strasse und alle 15 Min hielt der Bus vor dem Haus (Bushaltestelle). Störte mich ca 2 Wochen und dann hat man sich daran gewöhnt.

    Dann könnte man sich an vielem Stören, dh Vogelgezwitscher,Taubengurren,der Wind.....

    Wer also absolut in Ruhe leben möchte muss halt in die Berge ziehen, dh x km kein Nachbar ect....