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Kreuzblütler

0Antworten147Aufrufevon Redaktion · 22. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge22. November 2016
    Tolle Lückenfüller für den Maigarten


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Wer kennt Sie nicht, die gelben Rapsfelder, die Farbe in das noch zarte Maigrün von Wald und Flur bringen. Aus dem Kreuzblütler, einer eiweissreichen Futterpflanze für Vieh, wird aber auch das äusserst wertvolle und bekömmliche Rapsöl gewonnen. Er hat einige Verwandte, die im Garten ausgepflanzt, ebenfalls Farbakzente setzten.[/COLOR]

    Vielseitig einsetzbarer Goldlack

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Allen voran der Goldlack, (Erysimum cheiri), der vorgezogen schon ab März im Fachhandel in den unterschiedlichsten Farbnuancen erhältlich ist. Trotz mediterranen Ursprungs, gilt er bei uns als gut winterhart und kann, wenn keine allzu starken Fröste mehr zu erwarten sind, in den Garten ausgepflanzt werden. Die zweijährigen, in geschützten Lagen ausdauernden, in den unteren Partien zunehmend verholzenden Pflanzen bevorzugen hier einen neutralen oder kalkhaltigen Boden ohne Staunässe. Das Erdsubstrat darf ruhig mager sein. Nach dem Abblühen der hell-, dottergelben, orangen oder braunen, gelegentlich auch mehrfarbigen Blüten bilden sich kleine, grüne Schoten, welche bei Samenreife aufplatzen. Ist etwas Platz vorhanden, gehen bald neue Sämlinge auf, die jedoch nicht sortenecht ausfallen, um dann, draussen überwintert, im Folgejahr, übrigens auch als guter Lückenfüller im Staudenbeet, zu blühen.[/COLOR]



    Ausdauernder Dotterlack

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ebenfalls ein äusserst attraktiver Kreuzblütler ist der nur etwa zwanzig Zentimeter hoch werdende Schöterich (Erysimum x allionii), auch Dotterlack genannt, welcher ausdauernder ist und sich mit seinen dottergelben bis orangefarbenen, etwas lockerer angeordneten Blüten im Steingarten besonders wohl fühlt. Dank seiner sibirischen Herkunft ist er widrige Umwelteinflüsse gewohnt und daher sehr robust und äusserst pflegeleicht. Dennoch ist er während starken Frostperioden für einen Winterschutz aus Laub und Tannästen dankbar. An idealem Standort, er bevorzugt einen kalkhaltigen Boden, kann er sehr buschig werden, daher sollte man beim Setzen ausreichend Abstand zu den Nachbarpflanzen einberechnen.[/COLOR]



    Mondviole oder Silberling

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Deutlich höher, nämlich bis zu hundert Zentimeter, wird die Mondviole (Lunaria annua).Sie blüht oft schon Ende April, besticht mit sattvioletten, duftenden Blüten und gezähnten, herzförmigen Blättern und gedeiht in jedem Gartenboden. In Spezialitätengärtnereinen sind auch Sorten mit weissgrün panaschiertem Laub und weissen Blüten erhältlich. Als typische zweijährige Pflanze bildet sie nach der Aussaat im Mai/Juni grundständige Blattrosetten, aus denen sich im folgenden Frühjahr die Blütenstände schieben. Den Blüten folgen runde, perlmuttfarbene, flache Schötchenfrüchte, weswegen die Mondviole auch „Silberling“ genannt wird, weil durch deren Transparenz die Samen im Innern erkennbar sind.[/COLOR]



    Abendduftende Nachtviole

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Als zweijährige bis ausdauernde Staude gedeiht die Nachtviole (Hesperis matronalis). Sie bevorzugt nährstoffreiche, lockere, leicht feuchte Lehmböden, kommt aber auch mit trockeneren Standorten gut zurecht. Mit den Jahren können sich beachtliche Horste, mit ab April bis zu hundert Zentimeter hohen, standhaften Blütenständen bilden, deren ebenfalls lilafarbenen, in den Abendstunden stark duftenden Blüten zahlreiche Falter anziehen. Ferner ist im Handel eine Varietät mit weissen Blüten erhältlich, hingegen sind die eiförmigen bis lanzettlichen, glatten Blätter bei beiden von einem satten Grün. Auch sie samt willig aus, kann mitunter sogar etwas lästig werden. Glücklicherweise lassen sich noch junge Sämlinge leicht entfernen.[/COLOR]

    Krankheiten und Schädlinge

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Grundsätzlich gelten alle vorgestellten Arten als wenig anfällig auf Schädlinge oder Krankheiten. In eher regenreicher Vegetationszeit kann es jedoch in dichten Beständen zu Mehltaubefall kommen. Abhilfe schafft man durch Entfernen der befallenen Triebe und auslichten der Bestände.[/COLOR]

      

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