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Kosten Holzhaus

33Antworten26’047Aufrufevon Sfin · 17. September 2012letzter Beitrag vor 14 Jahren
  1. positron431 Beiträge30. April 2013
    Kannst Du mir den Unterschied zwischen Schwörer und einer GU erklären, bitte?
    Schwörer ist soviel ich weiss ein Totalunternehmer, kein Generalunternehmer. Besser macht es das aber nicht...

  2. gulx513 Beiträge30. April 2013
    Hallo Positron

    Frag mal Feuerwehrleute ob ihnen brennende Massiv- oder Holzbauten lieber sind. Bei Holz ist die Abbrandrate sehr gut bekannt und die aktuelle Tragfähigkeit optisch beurteilbar. Bei Beton und Stahl ist das nicht der Fall, das sieht lange stabil aus, bis es sehr schnell nicht mehr hält.

    Windlasten sind mit Holzhäusern problemlos zu meistern, viele neuere SAC-Hütten sind Elementbauten, weil die weniger Flugminuten brauchen.

    Gruss gulx

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  3. RalphM272 Beiträge30. April 2013
    Schwörer ist soviel ich weiss ein Totalunternehmer, kein Generalunternehmer. Besser macht es das aber nicht...
    Hallo Positron,

    nun bin genau so schlau wie vorher.

    Was ist denn der Unterschied zwischen einem Total- und einem Generalunternehmer?

    Was ist der Unterschied zwischen GU / TU und einer "Fertighausfirma" ?

    Was macht ein Architekt im Unterschied zu GU / TU anders?

    Gruss

    Ralph

  4. positron431 Beiträge30. April 2013
    TU macht die Planungsleistungen selbst

    GU macht nur die Bauleistungen.

    Bei Fertighausanbietern kann man in der Regel davon ausgehen, dass es ein TU ist. Da man es im Volksmund aber eh nicht so genau nimmt, wird im Prinzipt alles als "GU" bezeichnet was nicht über einen normalen Architekten gebaut und geleitet wird.

    Im Fall von Schwörerhaus kommt aber wirklich sehr viel aus eigener Hand. Viele GU's produzieren selber gar nichts, sondern geben einfach alles an ihre Vertragspartner weiter. Bei Schwörer wird das Grundgerüst vom Haus selbst konstruiert. Das hat zwar den Vorteil, dass diejenigen die die Elemente herstellen wissen was sie tun, aber dafür ist man Schwörer auch total ausgeliefert. Der ganze Planungsaufwand ist dermassen auf Schwörerhaus spezialisiert, dass man damit bei einem anderen Anbieter wenig bis gar nichts mit anfangen kann.

    Da ich mit einem Architekten baue, kann ich theoretisch jederzeit von meinem Vertrag zurücktreten - wenn ich nicht zufrieden bin - und mit einem anderen Architekten/Bauleiter weiterarbeiten.

  5. Moudi2’458 Beiträge30. April 2013 · bearbeitet
    Hallo RalphM

    bei einem GU bekommst du alles aus einer Hand.

    Grundstück, Haus, Hof, Garten, Baumeisterarbeiten, Bauleitung, Baueingabe, Baugenehmigung usw.

    Du musst resp darfst nur noch Farbe auswählen und bezahlen !

    Bei Schwörer bekommst du ein Haus. Geplant bis ins Detail, mehr aber auch nicht !

    Um alles andere musst DU dich selbst kümmern. Architekt, Bauleiter, Bauland, Aushub, Hof, Garten, Bodenplatte usw......

    Die meisten Bauberater in der CH helfen dir gerne bei der Suche nach einem geeigneten Architekten und Bauleiter oder stellen meist sogar einen zur Verfügung.

    Wir hatten Bauland, eine klare Vorstellung wie unser Haus aussehen soll (Schwager ist Architekt) und Schwörer hat uns dafür das beste Angebot gemacht und das Haus inkl Keller geliefert. Alles andere hat unser Archi und Bauleiter gemacht in Zusammenarbeit mit uns.

    Hoffe nun ist klar, dass Schwörer in der CH kein GU ist, sondern ein Häuslebauer !

    Gruss moudi

  6. carin417 Beiträge1. Mai 2013
    @ positron, ich habe die Infos von unserem GU. In meinem Haustagebuch "Bauen in der höchsten Gemeinde im Kanton ZH" ist das PDF auf der 2. Seite ganz oben. Da sind auch die Quellen angegeben. (Ich kriege es leider nicht hin, dieses PDF hier nochmals zu platzieren. Weiss auch nicht warum!)

    Leider sind diese Zahlen nicht so bekannt. Die Betonlobby ist da schon grösser und stärker in der Werbung.

    Wir fühlen uns in unserem Holzhaus wohler als vorher in unserem Doppelschalenmauerwerk-Haus. Ob es nur Einbildung ist, weiss ich nicht. Aber in natürlichen Materialen leben zu können, ist für uns schöner.

    Das mit der Ringhörigkeit ist bei uns schon so. Da wir Sichtbalkenlage an der Decke haben, ist es noch viel ausgeprägter. Aber es werden ja auch MFH mit Holz gebaut, und da muss auch die Schall-Norm eingehalten werden. So ist es doch auch in einem Holzhaus möglich schalldicht zu bauen /emoticons/default_biggrin.png

    lg

    carin

  7. Moudi2’458 Beiträge1. Mai 2013
    Wir haben in unserem Holzhaus Holz-Zement- Verbunddecken.
    Da müssen die Kiddies schon ordentlich trampeln, bevor wir was hören ;-)
    Gruß moudi


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  8. makrthekaiser411 Beiträge1. Mai 2013
    lieber maningreen

    Mein Haus ist vom Besten!

    Nur die Heizung nicht /emoticons/default_additional/147.gif, jetzt läuft sie aber wie ein Ührchen.

    Ich finde es wirklich super, wie du energiebewusst dein Haus gebaut hast, und uns alle immer wieder darauf aufmerksam machst. Es ist dir ein Anliegen an die Umwelt zu denken. Nur warum hast du dich dann nicht für ein Holzhaus entschieden? Und warum entscheiden sich nicht viel mehr Bauherren dafür?

    [SIZE=10pt]Faustregel: [/SIZE]

    [SIZE=10pt]Bauen mit Holz: pro m3 verbautes Holz werden der Atmosphäre 700kg CO2 dauerhaft entzogen[/SIZE]

    [SIZE=10pt]Bauen mit Beton/Backstein: pro m3 verbautem Beton werden zusätzliche 2‘000kg CO2 erzeugt[/SIZE]

    [SIZE=10pt]Die Verantwortung des Bauherrn zum Zeitpunkt, wo er sich entscheidet liegt also pro m3 verbautem Baumaterial bei 2‘700kg CO2[/SIZE]

    [SIZE=10pt]Ein durchschnittliches EFH weist (ohne Keller) ein Volumen von ca. 50m3 verbautem Material auf. Das sind 135`000kg (135 Tonnen) CO2 bei mit Backstein und nicht mit Holz gebautem Haus.[/SIZE]

    [SIZE=10pt]50m3 Holz (1 Haus) wachsen in der Schweiz in 3 Minuten nach.[/SIZE]

    [SIZE=10pt]Diese 50m3 speichern 35 Tonnen CO2. (Holzhaus)[/SIZE]

    [SIZE=10pt]Das ist so viel CO2, wie ein durchschnittliches Auto (Verbrauch 10l/100km, CO2-Ausstoss 200 Gramm/km) nach 175‘000 km ausstösst (=4.5 mal um die Erde). Bei einem Backsteinhaus mit 135 Tonnen= 100x mehr![/SIZE]

    [SIZE=10pt]Das war für uns die Entscheidung für ein Holzhaus und nicht der Preis!![/SIZE]

    [SIZE=10pt]Liebe Grüsse [/SIZE]

    [SIZE=10pt]carin[/SIZE]
    http://www.bafu.admin.ch/wald/01198/01209/01213/index.html?lang=de

    Ich lese die Zahlen da anders, 700kg CO2 besser insgesammt, nicht 2700kg. Aber habs auch nur überflogen (ein Rechenfehler ist sicher, dass auch bei der Produktion von Holzbaustoffen CO2 freigesetzt wird).

    Wäre trotzdem immerhin was, und ich finde Holz einen sehr angenehmen Baustoff.

  9. carin417 Beiträge3. Mai 2013
    Das ist in diesem Bafu-Bericht ein bisschen unglücklich formuliert. /emoticons/default_confused.png

    Da wird nur gesagt, wieviel CO2 der Umwelt durch das Holz entzogen wird. Aber nicht wieviel CO2 bei der Produktion von Zement in die Umwelt gebracht wird.

    Ich habe im Internet folgende Infos erhalten. Für die Produktion von 1 Tonne Zement wird heute 680-950 kg CO2 produziert.(?Zement = m3 ?)

    So hat man als Holzhaus-Bauherr diese 680-950 kg proTonne  Zement nicht produziert und die 700 kg pro verbautem m3 Baumaterial der Umwelt entzogen. Ergibt etwa 2700kg weniger CO2 in der Umwelt pro m3

    lg

    carin

  10. makrthekaiser411 Beiträge3. Mai 2013
    Das ist in diesem Bafu-Bericht ein bisschen unglücklich formuliert. /emoticons/default_confused.png

    Da wird nur gesagt, wieviel CO2 der Umwelt durch das Holz entzogen wird. Aber nicht wieviel CO2 bei der Produktion von Zement in die Umwelt gebracht wird.

    Ich habe im Internet folgende Infos erhalten. Für die Produktion von 1 Tonne Zement wird heute 680-950 kg CO2 produziert.(?Zement = m3 ?)

    So hat man als Holzhaus-Bauherr diese 680-950 kg proTonne  Zement nicht produziert und die 700 kg pro verbautem m3 Baumaterial der Umwelt entzogen. Ergibt etwa 2700kg weniger CO2 in der Umwelt pro m3

    lg

    carin
    Und wieviel C02 wird bei der Produktion des Holzes aufgewendet?

    Ich hab noch folgende Zahl gefunden: Dichte Zement: 900 - 1900 kg/m3

    Mit diesen Zahlen können diese 2700kg nicht ganz stimmen, oder?

  11. Diva86 Beiträge4. Mai 2013
    Hallo Sfin

    Wir haben auch ein Haus von der Schwörer Gruppe jedoch nicht von der Holz- sondern von der Betonabteilung - das Traumhaus darf selber gestaltet werden.

    Es sind ebenfalls Fertigelemente, aber eben aus Beton mit einer Liaporisolation. In der Schweiz gibt es, soviel ich weiss keinen gleichwertigen Anbieter, welcher solche Elemente herstellt. Diejenigen Häuser welche in CH angeboten werden, stammen ebenfalls von der Schwörer Gruppe.

    Beste Grüsse

    Diva

  12. heyller9. Mai 2013 · bearbeitet
    Also ich denke das man niemanden zu einem Holzhaus raten kann oder auch nicht. Jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden.Es gibt genügen Informationsquellen......auf denen die grundlegenden Vor-und Nachteile aufgelistet sind. Da muss sich jeder einfach seine eigene Meinung bilden und seine eigene Entscheidung treffen.

  13. Paz5 Beiträge9. Mai 2013
    Hallo zusammen,

    Also wir sind auch am Planen für ein Holzhaus.

    Es soll ca. 240qm NGF haben. Bauland haben wir schon.

    Wir hatten schon Kontakt mit diversen Hausbauern und sind nun überrascht von den hier genannten Preisen.

    Denn ohne irgendwelche speziellen Sachen haben wir z. Bsp. von Schwörer ein Angebot von über 720k CHF nur für das unterkellerte Haus (ohne Land, Aushub, Bodenplatte, Baumeisterarbeiten, usw.) erhalten.

    Ein Holzhaus soll es aber schon werden. Irgendwie hat uns das System Holzfertighaus mehr überzeugt, als alle anderen Systeme.

    Und dabei steht für uns nicht unbedingt der Umweltgedanke an erster Stelle.

    Gibt es noch andere Preise, bzw. Holzhäuslebauer, bei welchen gute Erfahrungen gemacht wurden?

  14. gulx513 Beiträge10. Mai 2013
    Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Renggli gemacht, ist aber preislich wohl noch höher als Schwörer. Allerdings produzieren die in der Schweiz, und da ich in diesem Land Arbeit habe mag ich das auch andern gönnen.

    Gruss gulx

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