Ich hätte gerne einen Ratschlag. Wir haben unser Hausbudget von einem Bauleiter berechnen lassen. Ich glaube, er hat auch einige überflüssige Dinge berücksichtigt, aber das ist ein anderes Thema. Nur zur Information: Die Hausgrößen sind wie folgt:
- 167sq m Grundriss
- Garage 58sq m
- 3 Schlafzimmer
- Keller nur in der Hälfte des Hauses (Bungalow)
Sie setzen einige übliche Preise nur für die Genehmigungen an, wir haben bereits Schätzungen von Firmen:
- wasser = 8000chf
- elektricität = 7500chf
- kanalisation = 3500chf
Und dann setzten sie für bauleiter 60k chf ein und sie kosten 135chf pro Stunde. Kann es sein, dass sie 444 Stunden brauchen, um den Hausbau zu verwalten? Jemand in diesem Forum sagte, es würden nur etwa 200 Stunden Arbeit sein.
Es ist ein bisschen wenig Information darüber, was Du genau wissen möchtest. Geschätzt hat Dein Haus mit Garage somit ca. 900m3. Geschätzt gibt das ca. 1'200 Std Arbeit für den Architekten/Bauleiter. Jeder EDV "Spezialist" und Automechaniker kostet heute mehr als CHF 135/h. Der Stundenansatz ist daher nicht übertrieben.
Das gesamte Architektenhonorar beläuft sich brutto auf ca. CHF 160'000 ohne MWSt. Die Verteilung der Arbeiten von Architekt und Bauleitung sind ca. 58%/42%. Wenn Du 42% von CHF 160'000 rechnest, dann wären dies gut 67'000.
Wenn Du einen Rabatt kriegst und die MWSt. aufrechnest ist 60'000 inkl. MWSt. definitiv kein überrissenes Honorar. Natürlich nur, falls der Bauleiter seinen Job richtig macht, was leider bei weitem nicht alle machen. Wer in diesem Forum behauptet die ganze Ausführung sei mit 200 Stunden seriös machbar, hat von Bauen schlicht und einfach keine Ahnung.
Es ist ein bisschen wenig Information darüber, was Du genau wissen möchtest. Geschätzt hat Dein Haus mit Garage somit ca. 900m3. Geschätzt gibt das ca. 1'200 Std Arbeit für den Architekten/Bauleiter. Jeder EDV "Spezialist" und Automechaniker kostet heute mehr als CHF 135/h. Der Stundenansatz ist daher nicht übertrieben.
Das gesamte Architektenhonorar beläuft sich brutto auf ca. CHF 160'000 ohne MWSt. Die Verteilung der Arbeiten von Architekt und Bauleitung sind ca. 58%/42%. Wenn Du 42% von CHF 160'000 rechnest, dann wären dies gut 67'000.
Wenn Du einen Rabatt kriegst und die MWSt. aufrechnest ist 60'000 inkl. MWSt. definitiv kein überrissenes Honorar. Natürlich nur, falls der Bauleiter seinen Job richtig macht, was leider bei weitem nicht alle machen. Wer in diesem Forum behauptet die ganze Ausführung sei mit 200 Stunden seriös machbar, hat von Bauen schlicht und einfach keine Ahnung.
Herzlicher Gruss
Urs Tischhauser
Das ist eine großartige Erklärung, und die angegebene Zahl ergibt dann durchaus Sinn. Sie beantwortet jedoch noch nicht meine Fragen zu den Genehmigungskosten. Die Zahlen, die ich genannt habe, ergeben sie einen Sinn? Würde es so viel kosten, Genehmigungen für diese Gegenstände zu erhalten?
Die Zahlen für Wasser, Elektrizität und Kanalisation sind nicht Bewilligungskosten sondern vermutlich die Anschlussgebühren, welche er angegeben Dir hat. Diese sind in jeder Gemeinde anders. Es stellt sich vorgängig auch die Frage, ob bereits ein Haus auf der Parzelle gestanden hat, welches nun abgerissen wird und Du einen Ersatzbau planst. Dann sind ja schon früher unter Umständen Anschlussgebühren eingezogen worden.
Du musst unter Umständen den Bauleiter fragen, was er Dir da für Zahlen aufgetischt hat und wie diese zustande gekommen sind. Über die Anschlussgebühren kann Dir die Gemeinde und/oder die Gemeindewerke Auskunft geben. Bemessungsgrösse dafür ist im Normalfall der Gebäudeversicherungswert. Und Anschlussgebühren ein Prozentsatz davon.
Die Zahlen für Wasser, Elektrizität und Kanalisation sind nicht Bewilligungskosten sondern vermutlich die Anschlussgebühren, welche er angegeben Dir hat. Diese sind in jeder Gemeinde anders. Es stellt sich vorgängig auch die Frage, ob bereits ein Haus auf der Parzelle gestanden hat, welches nun abgerissen wird und Du einen Ersatzbau planst. Dann sind ja schon früher unter Umständen Anschlussgebühren eingezogen worden.
Du musst unter Umständen den Bauleiter fragen, was er Dir da für Zahlen aufgetischt hat und wie diese zustande gekommen sind. Über die Anschlussgebühren kann Dir die Gemeinde und/oder die Gemeindewerke Auskunft geben. Bemessungsgrösse dafür ist im Normalfall der Gebäudeversicherungswert. Und Anschlussgebühren ein Prozentsatz davon.
Schönes Wochenende, Urs
Da das Land nagelneu ist und kein vorheriges Haus darauf steht, wären dies nur die Kosten für den Anschluss an die Stadt, wie Sie sagen. Ich habe hier also nicht viel als Fehler zu finden. Danke..!
Guten Tag
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